Mannheim – Sprung auf Platz 3 – VfR lässt in Mühlhausen nichts anbrennen

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Dank einer hundertprozentigen Leistungssteigerung gegenüber dem enttäuschenden Remis in Langensteinbach fuhr der VfR Mannheim im Nachholspiel beim 1. FC Mühlhausen einen sicheren 3:1-Sieg ein. Damit machten die Rasenspieler einen Riesensatz in der Tabelle und befinden sich jetzt auf Tuchfühlung zu den beiden Spitzenplätzen. Der VfR legte einen Blitzstart hin. Vom Anstoß weg wurde Ali Ibrahimaj auf der rechten Angriffsseite bedient. Ibrahimaj fackelte nicht lang und setzte Benedikt Koep im Strafraum in Szene. Der tanzte den Mühlhausener Torwart aus und es stand 0:1. Der VfR zeigte sich hellwach, attackierte früh, gelangte dadurch immer wieder in Ballbesitz und startete überfallartige Angriffe. Bereits 3 Minuten nach dem Führungstor setzte Koep einen Kopfball knapp neben den Pfosten ins Aus. In der 18. Minute durfte der zahlreich vertretene VfR-Anhang erneut jubeln, als Ali Ibrahimaj im Strafraum zum Schuss kam und eiskalt vollstreckte. Die Fahne des Schiedsrichterassistenten zeigte jedoch ein Abseits an, das außer ihm keiner im Stadion gesehen hatte und verhinderte so den Ausbau der VfR-Führung.

          Die Gastgeber fanden zunächst überhaupt nicht ins Spiel. Erst in der 28. Minute kamen sie zu ihrer ersten Chance, jedoch ging der Linksschuss über den VfR-Kasten. Der VfR zeigte sich weiter als Herr des Geschehens. In der 36. Minute beförderte Dennis Lodato von außerhalb des Strafraums einen Bombenschuss in Richtung Mühlhausener Tor, den Torwart Mutschall nur mit Mühe abklatschen konnte. Vier Minuten danach erzielte Benedikt Koep das längst überfällige 0:2. Im Gegenzug bekam die VfR-Abwehr den Ball nicht aus dem eigenen Strafraum und der Mühlhausener Theres brachte mit seinem Anschlusstreffer die Gastgeber zurück ins Spiel.

          Den 2. Durchgang ging der VfR genauso an wie zuvor und zwang Torwart Mutschall sofort wieder zu einer Parade. 3 Minuten später zappelte das Leder erneut im Mühlhausener Netz, wurde aber erneut wegen angeblichem Abseits nicht gegeben. Der VfR hielt den Gegner weiter von seinem Tor fern, konnte jedoch in der 55. Minute von Glück reden, dass der Mühlhausener Torjäger Christopher Hellmann eine Hereingabe knapp verfehlte. Die Gastgeber versuchten jetzt mehr Druck zu machen und schafften es für ca. 10 Minuten, den VfR in die eigene Hälfte zu drängen. Im Abschluss erwiesen sie sich aber als harmlos. In der 67. Minute hielten die VfR-Anhänger den Atem an, als einem VfR-Spieler im Strafraum der Ball vom eigenen Fuß an die Hand prallte. Zum Glück zeigte sich der Schiedsrichter in dieser Szene regelkundig und winkte trotz heftiger Mühlhausener Proteste ab, gab also keinen Elfmeter.

          Die Rasenspieler übernahmen bald wieder das Kommando und ließen sich auch nicht beirren, als Mühlhausen zu einer härteren Gangart übergingen. Das brachte jedoch nichts ein außer mehreren Gelben Karten, durch deren Einsatz der Schiedsrichter die Partie wieder beruhigte. Diskussionen untereinander und mit dem Unparteiischen trugen auch nicht dazu bei, dass die Gastgeber ihre spielerische Linie wieder fanden. Trotzdem zitterte der VfR-Anhang um den wichtigen Sieg, denn es war ihm wohl bewusst, dass bei dem knappen Vorsprung ein einziger Aussetzer genügen würde, um den Spielverlauf auf den Kopf zu stellen. In der Schlussminute wurde dem VfR zum dritten Mal in dieser Partie ein Tor wegen Abseits aberkannt. Kurz danach war es aber soweit. Der wenige Minuten zuvor eingewechselte Frank Mbarga zog von der Strafraumgrenze einfach mal ab. Der Ball schlug ein und der hochverdiente Sieg für den VfR war gerettet.

          Mutschall – Wetzel, Müller (77. Rottmann), Stenzel, Kiermeier, Neuberger, Klevenz (77. Becker), Holderer (63. Stadler), Theres, Schaffer, Hellmann

          Aufstellung VfR:
          Lentz – Kuhn, Malanga, Veskovac (77. Castro) – Schwöbel, Schaaf – Lodato (66. Kovacevic), Koelle (72. Muca), Kölmel – Ibrahimaj (85. Mbarga), Koep

          Tore:
          0:1 Koep (1.)
          0:2 Koep (40.)
          1:2 Theres (42.)
          1:3 Mbarga (90.)

          Schiedsrichter:
          Philip Dickemann, TSV Reichenbach

          Quelle:
          Foto: Edmund Nohe

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