Hockenheim – Der Mannheimer Dirk Geiger siegt im Fotofinish in Hockenheim

        Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Beim Finale zur Internationalen Deutschen Motorradmeisterschaft (IDM) auf dem Hockenheimring fuhr der Mannheimer Dirk Geiger in der Supersport 300-Klasse zweimal auf das Podium. Der 19-jährige KTM-Pilot fuhr im Training die Bestzeit und war 0,244 Sekunden schneller als Marvin Siebdrath (Kawasaki) sowie 0,317 Sekunden vor seinem Teamkollege Lennox Lehmann. Das erste Rennen war wieder sehr spannend, da mehrere Fahrer um den Sieg kämpften. Am Ende siegte der amtierende Meister Lennox Lehmann (Dresden) mit nur 0,03 Sekunden vor Marvin Siebdrath und Dirk Geiger, der als Dritter auch nur 0,127 Sekunden Rückstand hatte. Max Muckle aus Mannheim belegte auf seiner KTM den 23. Rang. Nach dem ersten Rennen war Dirk Geiger, der im Vorjahr hier in Hockenheim beide Rennen gewonnen hatte etwas enttäuscht. „Ich hatte öfters geführt und war in der letzten Runde an der falschen Position, deshalb hat es nicht zum Sieg gereicht.“ Im zweiten Lauf versuchte sich Dirk Geiger auf seiner Heimstrecke, dem 3,692 km langen Hockenheimring, im Rennen abzusetzen. Nur der Belgier Luca de Vleeschauwer (Kawasaki) konnte Geiger folgen und die beiden lieferten sich in den letzten Kurven ein packendes Duell.

          Am Ende nach 13 Runden gewann Geiger nach Zielfoto-Entscheidung mit nur zwei Tausendstel-Sekunden Vorsprung. Trotz einem Sturz in der fünften Runde wegen einem Bremsdefekt konnte der 15-jährige Lennox Lehmann seinen IDM-Titel verteidigen und ist damit der jüngste Doppel-Champion in der Geschichte der Deutschen Motorradmeisterschaft. Mit vier Saisonsiegen belegte Dirk Geiger mit 169 Punkten wie im Vorjahr den vierten Gesamtrang. Max Muckle konnte wegen einem technischen Defekt beim zweiten Rennen nicht starten und blieb in der Saison punktelos. Nach 12 Läufen erzielte Lennox Lehmann mit vier Saisonsiegen 203 Punkte, Vizemeister wurde Marvin Siebdrath mit 193 Zählern. Die Rennen von Hockenheim kann man sich auf der Internetseite unter www.idm.de sowie über Facebook und YouTube nachträglich noch anschauen. Weitere Informationen über die IDM gibt es unter www.IDM.de.

          Quelle:
          Text Michael Sonnick

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