Mannheim – IHK Rhein-Neckar: Sperrung Fahrlachtunnel – Wirtschaft fordert Sanierungsarbeiten rund um die Uhr sowie eine weiträumige Verkehrslenkung

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Mit der Vollsperrung des Fahrlachtunnels drohen langwierige und massive Staus in der Mannheimer Innenstadt und eine weitere Behinderung des rheinquerenden Verkehrs. Daher ist es dringend erforderlich, die Durchgangsverkehre weiträumig umzulenken, um so die Zielverkehre in die Mannheimer Innenstadt zu ermöglichen. Diese Auffassung teilen die Industrie- und Handelskammer (IHK) Rhein-Neckar, der Handelsverband Nordbaden und die Werbegemeinschaft Mannheim.

        „Uns gehen die Alternativen für Verkehrsführung im Stadtgebiet aus“, sagt IHK-Präsident Manfred Schnabel. Neben den gesperrten Auffahrten zur Konrad-Adenauer-Brücke, den Bauarbeiten in der Augustaanlage sowie dem Verkehrsversuch mit Unterbrechung der Fressgasse und der Kunststraße werde eine weitere, zentrale Verkehrsader Mannheims verstopft sein. Rheinüberschreitende Verkehre sollten daher frühzeitig auf die A6 geführt werden. Zum anderen sei Eile bei den Sanierungsarbeiten im Fahrlachtunnel geboten, appelliert Schnabel an die Stadt als Träger der Baumaßnahme. Alle Möglichkeiten der Beschleunigung, wie beispielsweise Arbeiten in der Nacht und an Sonntagen, sollten ausgeschöpft werden.
        „Für den Wirtschaftsstandort Innenstadt betrachten wir die jetzt bekannt gewordene langfristige Sperrung des Fahrlachtunnels mit erheblichen Sorgen“, kommentiert Lutz Pauels, 1. Vorsitzender der Werbegemeinschaft Mannheim City. Diese Entwicklung stelle die Versuche, die Erreichbarkeit der Innenstadt zu verbessern und dort mehr Aufenthaltsqualität zu schaffen, vorerst in Frage. „Denn es steht zu befürchten, dass der zusätzliche Durchgangsverkehr zu erheblichen Beeinträchtigungen des Verkehrsflusses am Ring und am Schloss führen wird“, so Pauels.
        Hendrik Hoffmann, Vizepräsident des Handelsverbands Nordbaden, ergänzt: „Wir erwarten und fordern deshalb, dass die Vertreter der innerstädtischen Wirtschaft auch mit Blick auf das Weihnachtsgeschäft in Gespräche eingebunden werden, in denen kreativ an der Lösung der neuen Herausforderungen für den Zielverkehr gearbeitet wird. Für uns steht deswegen fest, dass der anstehende Verkehrsversuch nach dieser schlechten Nachricht regelmäßig ergebnissoffen bewertet und besprochen werden muss. Ein permanentes Monitoring der Verkehrsströme ist dafür unerlässlich.“

        Einig ist sich die Wirtschaft darin, dass für Ziel- und Quellverkehre von Kunden, Wirtschaftsverkehren und Arbeitnehmern die Innenstadt weiter gut erreichbar bleiben müsse. Dazu schlagen die Verbände vor, den öffentlichen Personennahverkehr weiter zu fördern und zu stärken, um die Straßen zu entlasten.

        „Wir fordern alle Verantwortlichen auf, den Vorfall zum Anlass zu nehmen, alle weiteren kritischen Infrastrukturen auf Ausfallssicherheit zu überprüfen und langfristig Alternativen für die Durchgangsverkehre zu schaffen“, so IHK-Präsident Schnabel abschließend für alle Wirtschaftsvertreter.

        Industrie- und Handelskammer Rhein-Neckar

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