Heidelberg – Süddeutsche Erdgasleitung: Gemeinderat lehnt Trassenführung ab


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Der Heidelberger Gemeinderat hat sich gegen die derzeit vorgesehene Trassenführung der „Süddeutschen Erdgasleitung“ ausgesprochen. Der Beschluss in der Sitzung am 22. Juli 2021 erfolgte einstimmig.

        Die „Terranets BW GmbH“ plant den Bau einer 250 Kilometer langen „Süddeutschen Erdgasleitung“, die auch durch den Heidelberger Süden verlaufen könnte. Basis hierfür bildet eine 2006 planfestgestellte Trasse, welche die Gemarkungen der Stadtteile Emmertsgrund, Rohrbach, Kirchheim und Wieblingen tangierte. Die Planungen des Unternehmens haben zum Ziel, den Bau bis 2026 abzuschließen. Die Stadt Heidelberg ist Beteiligte im Planfeststellungsverfahren.

        Vor der derzeitigen Energiewende werde die Erdgasleitung als nicht notwendig angesehen, so der Gemeinderatsbeschluss. Die Verwaltung solle eine andere Trassenführung als die durch Terranets BW angestrebte herbeiführen, das heißt Varianten entlang der A5/A6 oder über den Steinbruch Nußloch, auch wenn hierfür ein neues Raumordnungsverfahren notwendig wird.

        Das Unternehmen hat angekündigt, dass im zweiten Halbjahr 2021 eine Öffentlichkeitsbeteiligung im Vorfeld und in Vorbereitung des Planfeststellungsvefahrens geplant sei. Die Stadt Heidelberg wird sich in diesem Prozess intensiv einschalten.

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