Ludwigshafen – Der Inselsommer 2021 beginnt!


        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Inselsommer light mit viel starker Kunst: Gleich an den ersten beiden Tagen kommen zwei wunderbare Sängerin als Gäste auf die Insel. Charlotta Curves (alias Kerbs) aus Finnland und Rasoslava Vorgic aus Serbien. Europäische Musikstile – vom finnischen Tango bis zu Baroque in Begegnung mit Oriental Jazz.Donnerstag, 8. Juli 2021, 19 Uhr
        Chiarina-Quartett feat. Charlotta Curves
        Johanna Durczok (Violine), Frieder Funk (Violine), Wolfgang Güntner (bass) Stella Sykora-Nawri (Viola), Giulia Trevisano (Violoncello)
        Musiker*innen der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz haben 2011 das Chiarina Quartett gegründet. Der Name „Chiarina“ geht zurück auf den Kosenamen Robert Schumanns an seine Frau Clara. Die Musikerinnen drücken so ihre Vorliebe für dessen Werke, wie auch der Romantik im Allgemeinen aus und geben einen Hinweis auf die Intention und den Stil ihrer Spielweise: leidenschaftlich, hochemotional und sensibel.
        Das Quartett tritt regelmäßig nicht nur bei Veranstaltungen mit und von der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinand-Pfalz auf, sondern auch bei renommierten Reihen im Umland wie der Wachenheimer Serenade, den Konzerten von „Schlößchen im Park, Limburgerhof“, der Klangkunst-Reihe in Dannstadt, den Oggersheimer-Kammermusiken oder auch beim Festival „2000+1 Nacht“ im Erzgebirge.

        Charlotta Kerbs
        Nach einem Studium der Rhytmusmusik an der Fachhochschule Novia in Jakobstad, Finnland arbeitet Charlotta Kerbs seit 2013 als Musikpädagogin, freiberufliche Musikerin, Komponistin und Gesangstrainerin. Sie experimentiert mit vielen verschiedenen Musikstilen von nordischer Volksmusik, Soul, Jazz, Pop zu Progressive Rock und tritt sowohl als Solokünstler als auch mit Bands auf.
        Beim Pärnu Ballaad International Vocal Competition 2013 hat sie den ersten Preis gewonnen und wurde die beste Jazzperformance und die beste Interpretation ausgezeichnet. Preisträgerin Riga Jazz Stage, Lettland 2015
        Musikalische Projekte mit Pepe Deluxé, der Band Helge Tallqvist, dem Afrojazz Quintet, Alvar Gullichsen, Michael Bleu und The Riddiments. Als Songwriterin veröffentlichte sie 2020 ihre erste Solo-EP „Stardust“. Von Februar bis März 2020 war sie Stipendiatin der Kunstresidenz Villa Karo in Benin, 2014-2015 erhielt sie ein Arbeitsstipendium für Kompositionsarbeiten von Svenska kulturfonden. Sie komponierte und arrangierte die Musik für Wasa Theatre’s Produktion “Momo oder der Kampf um die Zeit” (2009) und für Oravais Teaters Produktionen “Lumpänglar” (2014) und “Lumpänglars väg” (2017). Ihre aktuellen Bands sind die Soul / Funk-Band “Napkins” und das Jazz / Folk-Quintett “Charlotta Curbs Quintet”.

        Freitag, 9.Juli 2021, 19 Uhr
        Beyond Borders feat. Rasoslava Vorgic
        Oriental Jazz meets Baroque
        Fadhel Boubaker (Oud), Dominik Fürstberger (Schlagzeug, Live-Elektronik), Niko Seibold (Alt- und Sopransaxophon), Jonathan Sell (Kontrabass), Radoslava Vorgic (Sopran),
        Grenzen zu überwinden erfordert Mut, Kreativität und Offenheit für neue Gestaltung. Die vier Musiker von Beyond Borders vereinen diese Eigenschaften und gehen so über kulturelle Barrieren hinaus, setzen sich über geografische Widerstände und gesellschaftliche Stereotypen hinweg.
        Gemeinsam mit der klassischen Sopranistin Radoslava Vorgic erschufen sie ein Repertoire aus Eigenkompositionen und einfallsreichen Arrangements von Barockstücken. Die Experimentierfreude des Jazz trifft auf das vierteltönige Maqamat arabischer Musik und die farbenreiche Ornamentik Alter Musik. Dabei werden politische und religiöse Konflikte beleuchtet, vor allem aber überwunden, um Toleranz und Vielfalt in den Mittelpunkt zu rücken. Es entsteht ein sinnlich-anspruchsvolles, mitreißendes Ganzes, in dem das Verschiedene aus Orient und Okzident auf einzigartige Weise Eins wird.
        „A real musical silversmith work.” – La Presse Tunis (2015), Khaled Tebourbi
        „Mit ihrem Zusammenspiel von Oud, Kontrabass, Percussion und Saxophon schaffen die vier Musiker ein einzigartiges Geflecht aus europäischen Jazz-Beats

        Am Donnerstag und Freitag 9./ 10. Juli 2021, 16 – 18 Uhr laden Anna-Sofia Nylund, Majlen Nylund, Hüseyin Ahmad zu einem Workshop ein: Nehmen Sie Platz, bitte! Die beiden finnischen Künstlerinnen werden in ihrem Workshop zusammen mit dem Altriper Maler Hussein Ahmad und kreativen Ludwigshafener*innen individuelle und einzigartige Stühle gestalten. Mit genügend Abstand kann Platz genommen werden.

        Am Samstag, 10. Juli 2021, 20 Uhr starten wir unsere Newcomer-Reihe mit Ziemlichblond Hannah Schurr (Vocals, Saxofone), Leo Marten (Vocals, Gitarre) und Marcel Döring (Vocals, Percussion)
        Ziemlichblond ist eine Coverband, die 2019 gegründet wurde. Was als einfaches Straßenmusik-Treffen anfing, entwickelte sich schnell weiter: So spielten sie zu dritt beim Kinopolis Open Air Kino in Viernheim und als Winter-Special im Q6Q7 in Mannheim. Mit ihrem dreistimmigen Gesang, kombiniert mit einer Vielzahl verschiedener Instrumente, schaffen Sie für jeden Anlass die passende Atmosphäre.

        Sonntag, 11. Juli 2021, 17 Uhr hören wir Texte & Töne: Hasan Özdemir & Yunus Kerem Ilyada (Percussion)
        Geschichten und Gedichte aus Ludwigshafen mit einem besonderen Klang: Hasan Özdemir, seit vielen Jahren Lyriker in der Stadt am Rhein, präsentiert Werke aus 40 Jahren. Begleitet, umspielt und unterstrichen wurden seine Worte von Yunus Kerem Iliyada am Schlagzeug.
        Hasan Özdemir ist ein deutschsprachiger Lyriker, Erzähler und Dramatiker türkischer Abstammung. 1963 in der Türkei geboren, lebt seit Ende 1979 in Ludwigshafen am Rhein und seit 2009 auch in Freinsheim. Bereits vor seinem Studium der Germanistik, Philosophie und Deutsch als Fremdsprachenphilologie in Heidelberg veröffentlichte er seinen ersten Gedichtband „Was soll es sein“. Der spätere Stipendiat für Literatur der Stadt Stuttgart und Gastautor der Universität Keele in England, erhielt er 2002 den Förderpreis für Literatur der Pfalz. Seine Gedichte wurden bereits ins Englische, Französische und Polnische übertragen. Im Rahmen des Poesiefestivals im Juni 2009 wurden sie in Parma und Florenz ins Italienische übersetzt. Sein erster Prosaband Die sichtbare Stadt erschien 2009. Mit seinem Theaterstück Der Proband erhielt er 2010 den Theaterpreis im Rahmen des Dramenwettbewerbs im Theater im Pfalzbau Ludwigshafen, wo auch das Stück am 30. März 2011 uraufgeführt wurde.
        Sein weiteres lyrisches Schaffen umfasst außerdem die Werke „Das trockene Wasser“, „zur schwarzen nacht flüstere ich deinen namen“, „Vogeltreppe zum Tellerrand“, „7 Gedichte“, „Windzweig“. Nach seinem letzten Lyrikband „Windzweig“ ist im Jahr 2013 „Geschälte Sätze“ erschienen. Sein aktuelles Theaterstück „Türkenlouis neues Kleid“ wurde 2018 im Schloss Mannheim uraufgeführt.
        Hasan Özdemir ist seit 2010 der Initiator der „Literarischen Lese Freinsheim”.
        Yunus Kerem Ilyada -geboren 1994 in Ludwigshafen am Rhein und besuchte IGS Mutterstadt und Waldorfschule in Frankenthal. Er genoss mit vier Jahren musikalische Früherziehung in der Musikschule Mannheim. Er entschied sich mit 8 Jahren für das Schlagzeug. Seitdem hat er in mehreren Bands als Schlagzeuger mitgewirkt. Heute begleitet er seinen Vater bei seinen Lesungen

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