Ludwigshafen – Angeblicher Kinderansprecher entpuppt sich als harmlos

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar (ots) – Am Freitag (02.07.2021), gegen 7:30 Uhr, meldeten an der Bushaltestelle in der Pommernstraße wartende jugendliche Schulkinder einen sogenannten “Kinderansprecher”.

        Bei den sofort eingeleiteten Ermittlungen durch Polizeistreifen konnte der Sachverhalt schnell aufgeklärt werden. Bei dem vermeintlichen Kinderansprecher handelte es sich um einen 36-jährigen Taxifahrer. Dieser bekam von seiner Zentrale den Auftrag, die ausgefallenen Schulbusse zu ersetzen. Hierzu sprach er die an der Haltestelle wartenden Schulkinder an und bot diesen gemäß seinem Auftrag die Möglichkeit des kostenlosen Transports zur Schule an.

        Bei den Ermittlungen ergaben sich keine Hinweise auf ein strafbares Verhalten des Mannes. Auch eine Gefahr bestand zu keinem Zeitpunkt.

        Meldungen darüber, dass Kinder aus Fahrzeugen heraus angesprochen werden, beunruhigen alle Eltern und Erziehungsverantwortlichen. Jedoch hat nicht jeder Fremde, der ein Kind anspricht, Böses im Sinn.

        Folgende Ratschläge sollten Sie beachten, wenn Kinder davon erzählen, dass sie von Fremden angesprochen wurden:

        – Loben Sie Ihr Kind dafür, dass es sich Ihnen anvertraut hat.

        – Vermeiden Sie Gerüchte und beugen Sie somit einer Hysterie in Ihrer Nachbarschaft vor.

        – Teilen Sie keine spekulativen Informationen über soziale Netzwerke.

        – Melden Sie den Vorfall der Polizei. Über den Polizeinotruf 110 erreichen Sie diese zu jeder Tages- und Nachtzeit.

        – Bereiten Sie Ihre Kinder auf solche Situationen vor.

        – Eltern sollten Verhaltensregeln für den Schulweg und die Freizeit festlegen.

        – Schicken Sie Ihr Kind möglichst nicht allein, sondern in kleinen Gruppen zusammen mit anderen Kindern zur Schule oder zum Spielplatz. Halten Sie es zur Pünktlichkeit an.

        Wir nehmen Ihre Ängste ernst und sind stets für Sie ansprechbar. Melden Sie bitte jeden verdächtigen Sachverhalt sofort bei Ihrer Polizeidienststelle oder über Notruf.

        In der Broschüre “Missbrauch verhindern” unter https://s.rlp.de/H99vT bzw. auf der Internetseite der polizeilichen Kriminalprävention www.polizei-beratung.de finden Sie weitere umfangreiche Informationen zu diesem Thema.

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