Heielberg – IT-Supportkonzept für die 35 städtischen Schulen vorgestellt


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Das Amt für Digitales und Informationsverarbeitung der Stadt Heidelberg hat dem Gemeinderat in seiner Sitzung am 24. Juni ein Konzept für den IT-Support an den städtischen Schulen vorgestellt. Die Kernpunkte sind eine Aufstockung des Personals auf 17,2 Vollzeitstellen, die Qualifizierung von Schul-IT-Managern für einen Vor-Ort-Service und ein Wissenstransfer an die Medienberaterinnen und -berater an den Schulen. Weiterhin soll der IT-Support teils auch über externe Dienstleister sichergestellt werden. Die Kosten belaufen sich für die beiden Haushaltsjahre 2021 und 2022 auf insgesamt rund 2,2 Millionen Euro.

        Hintergrund ist, dass die bisherigen Supportstrukturen grundsätzlich überdacht und neu konzipiert werden mussten. Förderprogramme von Bund und Land – insbesondere im Rahmen des „Digitalpaktes Schule“ – hatten zu einer sehr starken Erhöhung der zu betreuenden Endgeräte geführt und die Anforderungen an den IT-Support an den Schulen waren deutlich gestiegen – auch aufgrund des Fernlernunterrichts in der Corona-Pandemie. Aktuell betreut die Stadt an den 35 städtischen Schulen insgesamt rund 9.700 IT-Geräte – vor der Umsetzung des Digitalpaktes 2019 waren es knapp 6.100.

        Ein wesentlicher Aspekt bei der Digitalisierung im Schulbereich ist die Qualifizierung der schulischen Medienberater und Netzwerkbetreuer für den Einsatz und die Bedienung der Hard- und Software (unter anderem Lernmanagementsysteme, Smartboards). Diesen speziell auf die städtische Schulinfrastruktur bezogenen technischen Wissenstransfer soll, neben dem reinen Support, der Vor-Ort-Service (Schul-IT-Manager) künftig übernehmen. Das vorliegende Konzept soll kontinuierlich fortgeschrieben und den Bedürfnissen und Entwicklungen entsprechend regelmäßig angepasst werden.

        Ergänzend: Die Stadt Heidelberg ist Schulträgerin von 35 öffentlichen Schulen (15 Grundschulen, zwei Gemeinschaftsschulen, drei Realschulen, drei Sonderpädagogische Bildungs- und Beratungszentren, eine Internationale Gesamtschule, vier Gymnasien sowie sechs Berufliche Schulen und einem Schulkindergarten). 2019 wurde zwischen Bund und Ländern einschließlich der Kommunen der „Digitalpakt Schule“ geschlossen. In diesem Förderprogramm stand die Schaffung der digitalen Infrastruktur (im Wesentlichen Netzwerkverkabelung, WLAN, Präsentationsmedien) im Vordergrund. Eine der Fördervoraussetzungen war unter anderem die Sicherstellung des IT-Supports.

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