Heidelberg – JMKT-Kultursommer: Die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage in Heidelberg starten am 1. Juli

        Tayfun Guttstadt.

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Live-Programm ab 1. Juli: Die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage Heidelberg, kurz JMKT, schaffen wieder eine Plattform für aktuelle jüdische und muslimische Perspektiven auf gesellschaftliches Miteinander. Bis zum 5. September fordert das Programm der Kulturtage dazu auf, sich mit der Vielfalt der Blickwinkel auf innermuslimische und innerjüdische sowie auch auf gesamtgesellschaftliche Positionen in Deutschland auseinanderzusetzen. Über unterschiedliche künstlerische und kulturelle Veranstaltungsformate wird diese Vielfalt für alle Menschen erfahrbar und diskutierbar gemacht.


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        In diesem Sommer präsentieren sich die JMKT nicht nur in einem neuen Design, sondern auch endlich wieder live vor Ort: Alle Beteiligten freuen sich, im Zeitraum vom 1. Juli bis in den September hinein zu einem bunten Festival-Programm einzuladen und dem Publikum nach so langer Zeit wieder persönlich begegnen zu dürfen.

        Zur Eröffnung stehen am 1. Juli nach einer kurzen Begrüßung unter andrem durch Bürgermeisterin Stefanie Jansen die Musiker Tayfun Guttstadt und Daniel Kahn, der einigen aus der Netflix-Serie „Unorthodox“ bekannt sein dürfte, auf der Sommerbühne des Karlstorbahnhofs: Gemeinsam sind sie schon im Thalia Theater in Hamburg aufgetreten und begeistern ihr Publikum mit ihrer Musik, die verschiedene traditionelle Instrumente wie Ney, Akkordeon oder Saz sowie unterschiedliche Sprachen und politische Texte miteinander verbindet. Wer die musikalische Kombination aus Jiddisch, Türkisch, Englisch und Ladino (Sprache der sephardischen Juden und Jüdinnen) erfahren möchte, sollte sich diesen Abend nicht entgehen lassen.

        Weiter geht es am 6. Juli mit einem Vortrag, der im Rahmen der Städtepartnerschaft Heidelberg-Montpellier organisiert wird. Thematisiert werden die jüdisch-arabischen Einflüsse auf die Gründung der Medizinfakultät von Montpellier im Jahre 1220 und ihre Bedeutung für die Medizin heute. Am 18. und 19. Juli folgen dann ein Workshop sowie ein Gesprächsabend mit Hatice Budak zum Thema „Mental Health“ aus jüdischer und muslimischer Perspektive, die dazu einladen, die eigene Identität zu reflektieren und gegen die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen ein Zeichen zu setzen.

        Als „Art in the Street“, statt „Street Art“ bezeichnet die israelische Künstlerin Ella Ponizovsky Bergelson ihre sogenannte „Hybride Kalligrafie“. Gemeint sind Gedichte, die sie auf (Alt)Hebräisch, Deutsch, Englisch und Arabisch typografisch abstrahiert und in bunten Farben auf Hausfassaden oder Plakatwände malt. In Heidelberg wird sie ab dem 6. August in Kooperation mit dem MetropoLINK-Festival neben einer Plakatwand eine Trafo-Station gestalten. Weitere Programmhöhepunkte folgen ebenfalls im August:

        Neben einem Open-Air-Poetry Slam in Kooperation mit WordUp! zeigen die Jüdisch-Muslimischen Kulturtage auf der Sommerbühne des Karlstorbahnhofs gemeinsam mit dem Medienforum Heidelberg den Film „Masel Tov Cocktail“, der unter anderem mit dem Deutschen Menschenrechts-Filmpreis und dem Grimme-Preis ausgezeichnet wurde. Natürlich dürfen auch die Stadt- und Moscheeführungen oder gemeinsame Schabbat-Feiern nicht fehlen, bevor dann am 5. September zum Abschluss Cihan Acar aus seinem aktuellen Roman „Hawaii“ liest.

        Alle Veranstaltungen innerhalb des Festivals sind wie immer kostenfrei. Besucherinnen und Besucher werden gebeten, die je nach Veranstaltungsort geltenden Hygienebestimmungen und Anmeldeoptionen zu beachten.

        Das vollständige Festivalprogramm und alle Informationen gibt es unter www.jmkt.de

        Die JMKT sind Teil des Heidelberger Bündnisses für Jüdisch-Muslimische Beziehungen und werden getragen von Teilseiend e. V. – Muslimische Akademie Heidelberg i. G., der Hochschule für Jüdische Studien Heidelberg, dem Karlstorbahnhof und dem Amt für Chancengleichheit der Stadt Heidelberg.

        Gefördert werden die Kulturtage von der Stiftung Erinnerung, Verantwortung und Zukunft (EVZ) sowie durch das Kompetenznetz Plurales Heidelberg im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ des Bundesministeriums für Familien, Senioren, Frauen und Jugend, sowie durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg.

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