Heidelberg – Einsatz für eine sichere Versorgung: Der 23. Juni ist der “Tag der Daseinsvorsorge”


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Daseinsvorsorge ist ein abstrakter Begriff. Was dahinter steckt, ist jedoch sehr konkret: die verlässliche Versorgung mit Energie, Wasser und ganz unterschiedlichen Dienstleistungen für einen funktionierenden Alltag. In Heidelberg stellen die Stadtwerke Heidelberg an jedem Tag im Jahr sicher, dass die Versorgung rund um die Uhr läuft – im besten Fall unauffällig im Hintergrund. Nebenbei entwickeln sie die Infrastrukturen weiter – für eine sichere und klimaschonende Versorgung auch in der Zukunft.


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        Überdurchschnittlich sichere Stromversorgung

        1.775 Kilometer Stromleitungen sorgen dafür, dass alle Haushalte, das Gewerbe und die Unternehmen im Netzgebiet der Stadtwerke Heidelberg rund um die Uhr mit Strom versorgt sind. Und das überdurchschnittlich verlässlich: In 2020 war jeder Endverbraucher in ihrem Gebiet nur rund 8,65 Minuten ohne Strom – bundesweit mussten die Bürger zuletzt 12,20 Minuten ohne Strom auskommen. Störungen, etwa durch Wettereinflüsse oder Bauarbeiten Dritter, werden meist schnell behoben. Das sichert ein Bereitschaftsdienst an 24 Stunden am Tag über 365 Tage im Jahr – nicht nur beim Strom, sondern auch bei Gas, Wasser und Fernwärme.

        Auf dem Weg zur Klimaneutralität

        Immer mehr Strom, den die Stadtwerke Heidelberg an ihre Energiekunden liefern, stammt aus erneuerbaren Energien. Rechnet man Einkauf und Eigenerzeugung zusammen, beträgt der Ökostrom-Anteil rund 80%. Bei der Fernwärme ist der Anteil grüner Energie von Null in 2010 auf heute 50% gestiegen, der Anteil erneuerbaren Energien beträgt über 25%. Die Aktivitäten der Stadtwerke Heidelberg für mehr grüne Wärme nutzen ihren Kunden auch finanziell: Wer sich neu an die Fernwärme anschließen lässt, kann aufgrund des Anteils erneuerbarer Energien eine Kostenerstattung von 30-40% beantragen. Bis 2030 soll heidelberg WÄRME weitestgehend CO2-frei sein. Die nächsten Schritte dahin sind die Fertigstellung des Energie- und Zukunftsspeichers, der Bau neuer, innovativer Kraft-Wärme-Kopplungsanlagen (iKWK) mit großen Luftwärmepumpen, um die Wärme aus der Umgebungsluft zu nutzen. Parallel dazu bereitet das Unternehmen eine Wasserstoffstrategie vor, um auch die Gasnetze CO2-frei umzustellen.

        Immer da für Heidelberg

        Als 100-prozentig kommunales Unternehmen begleiten die Stadtwerke Heidelberg die Entwicklungen in der Stadt: Ob in Neubaugebieten oder auf den Konversionsflächen – der Energieversorger realisiert eine zukunftsorientierte Infrastruktur für das Energie- und Datenmanagement. Dazu gehören auch effiziente Kältekonzepte, um den steigenden Bedarf an Kühlung klimaschonend zu decken. Zudem stellen sie, wie im Heidelberg Innovation Park (hip), Parkraum zur Verfügung. Dort kombinieren sie komfortable Parkservices wie Kennzeichenerkennung mit ökologischem Best Practice am Bau, wie Grünflächenfassaden sowie ein ins Gebäude integriertes Solardach.

        Darüber hinaus leisten die Stadtwerke Heidelberg akute Hilfe: etwa dann, wenn in Corona-Zeiten relativ kurzfristig Impfzentren einzurichten sind. So hat das Unternehmen Ende des Jahres 2020 für eine funktionierende Trinkwasserversorgung und für eine Lüftungstechnik in den beiden Heidelberger Impfzentren gesorgt, sodass sie rechtzeitig öffnen konnten.

        Infrastrukturen für die Zukunft

        Die Stadtwerke Heidelberg unterstützen die Stadt auch auf ihrem Weg zur „Digitalen Stadt“. Seit vielen Jahren verlegen sie Glasfaser u.a. in Neubaugebieten. Zudem bauen sie mit der Stadt Heidelberg ein Ladenetz für Elektromobilität aus: 150 Ökostrom-Ladepunkte soll es bis Ende 2021 in Heidelberg geben, Anfang 2020 waren schon über 100 in Betrieb. Auch die Straßenbeleuchtung wird smarter: Auf Radwegen zur Bahnstadt liefert die Beleuchtung Licht, wenn diese gebraucht wird, und im gesamten Stadtgebiet werden Straßenleuchten auf energiesparende LED umgestellt. Die HSB als Gesellschaft der Stadtwerke Heidelberg investiert in die Straßenbahninfrastruktur und optimiert im Bestand, etwa durch energiesparendere Oberleitungen sowie LCD-Displays bei den Fahrgastanzeigen.

        Tag der Daseinsvorsorge: „Danke“ an Kunden und Mitarbeiter

        Auch die Bäder und die Bergbahn betreiben die Stadtwerke Heidelberg für die Bürger und Gäste der Stadt – in Corona-Zeiten im Sonderbetrieb mit umfassenden Schutzmaßnahmen. „Welche Leistungen dahinterstecken, damit die Versorgung läuft, bleibt im Alltag oft ungesehen“, sagt Geschäftsführer Prof. Dr. Rudolf Irmscher. „Und so soll es auch sein. Denn das ist ein Beleg dafür, dass alles zuverlässig läuft. Und gerade deshalb möchte ich den Tag der Daseinsvorsorge dazu nutzen, unseren Kunden für ihr Vertrauen zu danken – und auch allen in unserem Stadtwerke-Team für ihren täglichen Einsatz zum Nutzen der Menschen, die hier leben.“

        Daten zu den Stadtwerken Heidelberg

        › Stromnetz:1.775 km

        › Stromzähler: 99.776 Stück

        › Gasnetz: 887 km

        › Gaszähler: 37.978 Stück

        › Fernwärmenetz: 226 km

        › Fernwärmezähler: 4.791

        › Wassernetz: 663 km

        › Wasserzähler: 21.309

        › Glasfasernetz: 205 km

        › 80% Ökostrom, > 25% erneuerbare Energien bzw. 50% grüne Wärme an der Fernwärme

        › Mitarbeiter: rund 810 (ohne 253 an die rnv entliehene Mitarbeiter)

        Über den Tag der Daseinsvorsorge

        Der Tag der Daseinsvorsorge findet zum fünften Mal bundesweit statt. Jährlich soll er am 23. Juni darauf aufmerksam machen, dass viele Leistungen für die Menschen vor Ort nur durch die Hintergrundarbeit von kommunalen Unternehmen möglich sind – von der Energie- und Wasserversorgung über Schwimmbäder bis hin zum Ausbau von Glasfaser für die weitere Digitalisierung. International ist der Tag als „Public Service Day“ bekannt und wird von den Vereinten Nationen ausgerufen.

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