Ludwigshafen – Letzter Ausweg Privatinsolvenz

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar – Das Problem ist weit verbreitet. Am Ende des Geldes ist oft genug noch jede Menge Monat übrig. Geld und Reichtum liegen bei den Faktoren, die nach Meinung der Deutschen ein glückliches Leben bedeuten, zwar eher auf den hinteren Rängen, das bedeutet jedoch nicht, dass finanzielle Sorgen keinen Einfluss auf die Zufriedenheit haben. Im Gegenteil, wer tagtäglich dazu gezwungen ist, mit spitzem Bleistift die Kosten zu kalkulieren, hat kaum die Chance auf ein unbeschwertes Leben. Jeder vierte Deutsche bezeichnet sich als unglücklich. Neben gesundheitlichen Problemen sind Geldsorgen dafür hauptverantwortlich. Nicht immer ist Arbeitslosigkeit die Ursache für finanzielle Probleme. Oft genug ist dafür eigenes Fehlverhalten in Form von Kauf- oder Spielsucht verantwortlich.

        Gerade in der Coronakrise stehen viele Haushalte vor einem großen Problem. Das Geld wird weniger und die Freizeit mehr. Anfangen lässt sich damit aktuell aber wenig. Daher ist es kaum verwunderlich, dass die Anfälligkeit für Spielsucht steigt. Online Casinos sind eigentlich eine legitime und aufregende Möglichkeit, sich die Zeit zu vertreiben. Dies gilt allerdings nur, solange der Zeitaufwand und erst recht der finanzielle Aspekt im Rahmen bleibt. Ein wichtiger Punkt, den jedes seriöse Online Casino erfüllen sollte, ist der Schutz der Spieler vor Suchtverhalten. Hierfür gibt es verschiedene Kriterien. Gute Online Casinos bieten nicht nur Maßnahmen zur Suchtprävention an, sondern stellen auch unterschiedliche Bonusangebote zur Verfügung.

        In den schlimmsten Fällen führt Spielsucht leider dazu, dass eine Überschuldung eintritt. Das bedeutet, dass die betroffene Person nicht mehr in der Lage ist, seinen finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Als letzter Ausweg kann hier die sogenannte Privatinsolvenz eine Lösung sein. Doch nicht immer ist diese der Königsweg. Manchmal eignen sich andere Strategien besser, um aus dem Sumpf herauszukommen.

        Was bedeutet eine Privatinsolvenz überhaupt?

        Grundsätzlich bietet die Privatinsolvenz den Schuldnern die Möglichkeit eines Schuldenerlasses. Nach Ablauf des Insolvenzverfahrens und einer mehrjährigen Wohlverhaltensphase ist dann ein finanzieller Neubeginn möglich. Für viele klingt dies wie ein verlockendes Angebot, besonders wenn die Schulden so hoch sind, dass eine geordnete Rückzahlung aussichtslos erscheint. Doch es sind dafür harte Auflagen zu erfüllen, die Disziplin und Durchhaltevermögen erfordern.

        Die Nachteile einer Privatinsolvenz

        Zunächst einmal wird jedes noch vorhandene Vermögen des Schuldners der Insolvenzmasse zugeführt. Im nächsten Schritt muss sich der Schuldner darüber im Klaren sein, dass er ab sofort nur den Teil seines Einkommens behalten darf, der innerhalb seines Pfändungsfreibetrags liegt. Dieser beträgt derzeit 1178,59 Euro monatlich. Etwaige Unterhaltspflichten erhöhen diesen Betrag allerdings. Jeder Euro, der diesen Freibetrag übersteigt, wird an die Gläubiger ausgekehrt. Der Schuldner sollte hierfür bei seiner Bank ein sogenanntes Pfändungsschutzkonto einrichten, da ansonsten auch Beträge gepfändet werden dürfen, die innerhalb dieses Freibetrags liegen. Neue Schulden dürfen selbstverständlich in dieser Zeit nicht aufgenommen werden.

        Auch die Privatsphäre des Schuldners leidet, denn eine Privatinsolvenz bleibt kein Geheimnis. Sie wird sowohl der Schufa gemeldet, als auch in ein öffentlich einsehbares Verzeichnis eingetragen. In der Regel erfährt auch der Arbeitgeber davon, da dieser Teile des Gehalts an einen Treuhänder überweisen muss.

        Die Alternative zu einem Privatinsolvenzverfahren kann darin bestehen, mit den Gläubigern einen Vergleich auszuhandeln, also nur einen Teil der Schulden abzubezahlen. Um hier die richtige Entscheidung zu treffen, empfiehlt sich immer ein Gespräch mit einer seriösen Schuldnerberatung.

        Foto: unsplash.com/photos / unsplash.com/@tjump

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