Hockenheim – Für das Aquadrom war ihm kein Weg zu weit

        Hockenheim/Rhein-Neckar-Kreis/Metropolregion Rhein-Neckar. Der Countdown läuft – am Montag, 14. Juni, öffnet das bekannte Freizeit-bad Aquadrom der Stadtwerke Hockenheim wieder seine Türen. Der Bade-betrieb und damit auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mussten wegen des Coronavirus ein Jahr lang eine unfreiwillige Pause einlegen. Das ging auch Hans Peter Hallmann so. Der Rettungsschwimmer übernahm in den letzten fünf Jahren die Badeaufsicht im Aquadrom. Jetzt aber, kurz vor der Wiedereröffnung, verabschiedet er sich Ende Mai in den verdienten Ruhe-stand. Diese Gelegenheit nutzte er, Oberbürgermeister Marcus Zeitler und Personalrat Christian Stalf bei seiner Verabschiedung, um über seine Erfah-rungen im Aquadrom zu sprechen. Sie fand Coronavirus bedingt nicht im Aquadrom, sondern in kleiner Runde im Rathaus statt.

          Wachsames Auge für verantwortungsvolle Aufgabe
          „Ich habe meine Arbeit geliebt, deshalb ist es schade, dass ich jetzt nicht mehr am Beckenrand stehen kann“, erläuterte Hans Peter Hallmann dem Oberbürgermeister. Die Freude an der Tätigkeit hat er als „Spätberufener“ für sich entdeckt. Nach beruflichen Stationen bei der Axel-Springer-Druckerei in Darmstadt und bei einem Freizeitbad in der Region wechselte er am 1. Mai 2016 ins Aquadrom. Auch der weite Arbeitsweg hat ihn nicht abgeschreckt. Er fuhr täglich rund 120 Kilometer von Pfungstadt nach Ho-ckenheim und zurück, um ins Aquadrom zu kommen. „Ich habe die Tätig-keit geliebt, und wenn das so ist, dann ist auch der Arbeitsweg keine Belas-tung“, meinte er.

          Oberbürgermeister Marcus Zeitler und Christian Stalf bedankten sich bei Hans Peter Hallmann für seinen Einsatz im Aquadrom. Die Aufgabe sei ei-ne besonders verantwortungsvolle gewesen. Schließlich sei ein wachsames Auge erforderlich, um Badegäste in Not zu entdecken. „Danke für ihre Treue zum Aquadrom. Ich bin mir sicher, dass sie dort auch in Zukunft ein gern gesehener Gast sind“, meinte Marcus Zeitler. Hans Peter Hallmann ergänzte: „Neben der Arbeit habe ich mich auch unter den Kolleginnen und Kollegen im Aquadrom sehr wohl gefühlt. Wenn Corona vorbei ist, werde ich auch eine kleine Abschiedsfeier machen“. Im Ruhestand wird Hans Pe-ter Hallmann dennoch nicht langweilig. Auf ihn warten schließlich drei Enkel und ein rund 400 Quadratmeter großer Garten, der gepflegt werden möch-te.

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