Mannheim – Ludwigshafen – Ensemble Colourage gegründet

        In Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg und der Orientalischen Musikakademie Mannheim hat sich das Ensemble Colourage gegründet. Die zehn Musiker:innen bewegen sich stilistisch zwischen europäischer Klassik und verschiedenen Musiktraditionen des Nahen Ostens. Foto: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

        In Kooperation mit der Popakademie Baden-Württemberg und der Orientalischen Musikakademie Mannheim hat sich das Ensemble Colourage gegründet. Die zehn Musiker:innen bewegen sich stilistisch zwischen europäischer Klassik und verschiedenen Musiktraditionen des Nahen Ostens. Gemeinsam erkunden sie die Möglichkeiten des musikalischen Zusammenspiels, um die Stärken der unterschiedlichen Kulturen zu einem gemeinsamen Ganzen zu verbinden.  Am 1. Juli um 19.30 Uhr wird das Ensemble eine erste Werkschau präsentieren.

          

        Ludwigshafen/Manheim. (pd/and) Anlässlich des 9. Diversity-Tags am 18. Mai 2021 — Das Ensemble Colourage, bestehend aus Musiker:innen der Staatsphilharmonie, der Orientalischen Musikakademie Mannheim sowie dem Studiengang Weltmusik der Popakademie Baden-Württemberg, arbeitet an der Entwicklung einer transkulturellen musikalischen Hybridform, basierend auf den Systemen europäischer Kunstmusik und den Musiktraditionen des Nahen Ostens. Dieses Crossover-Format soll dabei die genuinen Stärken beider Musikwelten vereinen. In einem ergebnisoffenen praktischen Prozess untersuchen die Musiker*innen, wie eine solche Hybridform gleichberechtigt funktionieren kann. Gegenstand der Auseinandersetzung und Hinterfragung sind die jeweils eigenen Traditionen, Konventionen und Spielweisen.

        Mit einem Konzertprogramm präsentiert das Ensemble Colourage am 1. Juli 2021 um 19.30 Uhr einen Zwischenstand seiner Arbeit. Perspektivisch soll überprüft werden, ob die entwickelten Musiken auf ein Format ausgeweitet werden kann, das auf das gesamte Orchester übertragen werden kann. Auch mit dem Ziel neue Publika für dieses neue Format gewinnen zu können.

         

        „Crossover Formate zwischen öffentlich geförderten klassischen Orchestern und ‚orientalischen‘ Musiker:innen haben momentan Konjunktur. Dabei ist in der Praxis oftmals zu beobachten, dass im Probenalltag öffentlich geförderter Orchester kaum ein richtiger Kontakt zwischen ‚klassischen‘ und den projektbezogenen Gastmusiker:innen zustande kommt. Der eng terminierte Zeitrahmen und die angestammte Probentraditionen führen oftmals zu einem nebeneinander anstelle eines miteinander Musizierens. Private Gespräche während der Probenpausen sind beispielsweise eher die Ausnahme. Durch die Veranstaltung von ‚Sonder‘-Projekten im Programm von Orchestern entsteht eine Hierarchie zwischen Auftraggeber und Auftragnehmer, die eine koloniale Haltung fortschreibt.“, so André Uelner, Agent für Diversitätsentwicklung der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz. „Die Tatsache, dass gleich mehrere Solo-Musiker:innen aus dem Orchester bei diesem Projekt mitwirken und sich dadurch auch exponieren, zeugt vom hohen Stellenwert, den dieses Projekt im Orchester hat.“, so André Uelner weiter.

        Die Konzertdaten auf einen Blick:

        Do., 01.07. 19.30 Uhr   

        Der Ort wird noch bekanntgegeben

         

        Mitwirkende: Ensemble Colourage

        Quelle: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz Ludwigshafen

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