Ludwigshafen – Pfalzwerke präsentieren Jahresabschluss 2020

        Die 42 zum Pfalzwerke Konzern gehörenden Gesellschaften erwirtschafteten im Jahr 2020 einen Umsatz von 1.391,8 Millionen Euro. Symbol-Foto: Pixabay

        Konzern-Umsatz im Vergleich zum Vorjahr leicht gesunken – Erneut Steigerung der Mitarbeiterzahlen und Ausbidlungsplätz – Weiterhin konsequente Strategie trotz Pandemie und schwierigem Marktumfeld – Dividendenausschüttung von 6 Euro pro  Stückaktie

        Ludwigshafen. (pd/and). Die Pfalzwerke haben am 11. Mai 2021 die Zahlen für das Geschäftsjahr 2020 präsentiert. Aufgrund der aktuellen Verordnungen durch die Corona-Pandemie wurde die diesjährige Hauptversammlung erneut virtuell abgehalten und konnte nicht wie üblich im Ernst-Bloch-Zentrum in Ludwigshafen stattfinden.

        Die Auswirkungen der Corona-Krise auf die Wirtschaft sind enorm und in einigen Branchen sogar als dramatisch zu bezeichnen. Der Lockdown im Frühjahr 2020 führte zu einem Einbruch beim privaten Konsum, Firmen legten ihre Investitionen auf Eis oder stellten zum Teil sogar ihre Betriebstätigkeit ein. Nach einer konjunkturellen Wiederbelebung im Sommer letzten Jahres wurde die Wirtschaft dann durch den Teil-Lockdown ab November und dem vollständigen Lockdown ab Mitte Dezember erneut stark ausgebremst. Zusätzlich agiert der Pfalzwerke Konzern nach wie vor in einem herausfordernden Marktumfeld, das von sich verändernden und zunehmend komplexer gestalteten Rahmenbedingungen und hohem Wettbewerbsdruck geprägt ist.

         

        „2020 war ein in der Form noch nie dagewesenes Geschäftsjahr mit vielen Herausforderungen und Unsicherheiten. Auch an der Energiewirtschaft sind die Folgen der Corona-Pandemie nicht spurlos vorbeigegangen. So gab es zum Teil massive Absatzeinbrüche beim Energiebedarf im gewerblichen Bereich sowie bei unseren Stadtwerkekunden. Auch wir als Pfalzwerke mussten daher bereits beschaffte Energie zum Teil bei ungünstiger Marktlage abverkaufen. Ebenfalls sehr anspruchsvoll waren die organisatorischen Herausforderungen wie Hygienekonzepte, massiver Ausbau von Home-Office-Lösungen oder die Umsetzung der kurzfristig beschlossenen Umsatzsteueranpassung, die wir aber dank einer bereits gut etablierten, modernen digitalen Infrastruktur und der hohen Lernbereitschaft unserer Mitarbeiter gut bewältigen konnten. So haben wir auch den Blick auf unsere Kernaufgaben nicht verloren und haben beispielsweise in innovative Energiedienstleistungen wie Elektromobilität investiert. Zudem konnten wir unsere Kooperation mit ALDI auf das gesamte Bundesgebiet ausweiten. Gemeinsam mit Partnern engagieren wir uns außerdem in zahlreichen Forschungsprojekten und erarbeiten Lösungen in den Themenfeldern Energiewende und Digitalisierung. Vor diesem Hintergrund sind wir mit unserem Konzernergebnis insgesamt zufrieden“, so Dr. Werner Hitschler, kaufmännisches Vorstandsmitglied der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT.

         

        Die weiterhin anspruchsvollen Herausforderungen der Energiewende beschreibt René Chassein, technisches Vorstandsmitglied: „Mit der Verabschiedung des Gesetzes zum Ausstieg aus der Kohleverstromung wurde im Juli 2020 endgültig beschlossen, dass spätestens 2038 das letzte deutsche Kohlekraftwerk vom Netz geht. Außerdem wurde mit dem Brennstoffemissionshandelsgesetz die Einführung einer CO2-Bepreisung für die Sektoren Wärme und Verkehr ab 2021 beschlossen. Der Einstiegspreis beträgt 25 Euro/t und soll bis 2025 auf 55 Euro/t ansteigen. Die bisherigen Entwicklungen in Folge der Klimadiskussion zeigen, dass die Pfalzwerke-Gruppe mit ihrem frühzeitigen Engagement für erneuerbare Energien grundsätzlich den richtigen Weg eingeschlagen hat. Auch setzen wir mit der Kraft-Wärme-Kopplung bereits seit vielen Jahren auf eine effiziente, CO2-sparende Technologie, die eine wichtige Rolle beim Übergang zur klimaneutralen Energieerzeugung spielt. Und mit unserem konsequenten Engagement für die Elektromobilität und unseren frühzeitigen Aktivitäten im Bereich Wasserstoff unterstützen wir die für das Gelingen der Energiewende zunehmend an Bedeutung gewinnende Sektorenkopplung. Umso mehr bereiten wir uns auch weiterhin auf Verschiebungen in unseren Geschäftsfeldern Strom- und Gasvertrieb, dezentrale Energieerzeugung und Elektromobilität vor.“

         

        Die Geschäftszahlen im Pfalzwerke Konzern

         

        Die 42 zum Pfalzwerke Konzern gehörenden Gesellschaften erwirtschafteten im Jahr 2020 einen Umsatz von 1.391,8 Millionen Euro. Dies sind verglichen zum Vorjahr 3,6 Millionen Euro weniger. Hierzu trugen insbesondere die geringeren Erlöse im Strom- und Gasgeschäft der Muttergesellschaft bei.

        Mit einer Belegschaft von 1.283 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern erzielte der Pfalzwerke Konzern einen Konzernjahresüberschuss von 13,1 Millionen Euro, der um 1 Million Euro unter dem Vorjahresergebnis liegt. Der Bilanzgewinn beträgt einschließlich bestehender Gewinnvorträge insgesamt 55,3 Millionen Euro. Das entspricht einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 0,2 Millionen Euro. Die Ausbildungsquote lag bei 9,2 Prozent und ist damit weiter steigend. Seit jeher legt die Pfalzwerke-Gruppe einen großen Wert auf die Ausbildung junger Menschen, auch in wirtschaftlich schwierigeren Jahren. Insgesamt absolvierten 2020 118 Auszubildende – darunter 16 duale Studenten – das Ausbildungsprogramm des Konzerns.

        Das Konzern-EBIT betrug 68,3 Millionen Euro und lag damit um 12 Prozent unter dem Vorjahreswert (Vorjahr: 77,8 Millionen Euro). Das Ergebnis vor Steuern fiel entsprechend auf 23,6 Millionen Euro (Vorjahr: 29,6 Millionen Euro).

         

        Die Geschäftszahlen der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT

        Die Umsatzerlöse der PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT betrugen im Geschäftsjahr 2020 insgesamt 846,4 Millionen Euro. Der Rückgang in Höhe von 26,2 Millionen Euro im Vergleich zum Vorjahr resultiert maßgeblich aus geringeren Erlösen im Strom- und Gasgeschäft, die auch auf gesunkene Absatzzahlen in Folge der Corona-Pandemie zurückzuführen sind. Ebenso war das EBIT mit 38,3 Millionen Euro rückläufig (Vorjahr: 48,9 Millionen Euro).

        Das Zinsergebnis hat sich 2020 leicht verbessert und betrug minus 22 Millionen Euro (Vorjahr: minus 23,2 Millionen Euro). Dies ist insbesondere auf einen geringeren Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen zurückzuführen.

        Das Ergebnis vor Steuern sank auf 16,3 Millionen Euro, im Vorjahr betrug es 25,7 Millionen Euro. Unter Berücksichtigung der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag in Höhe von 6,8 Millionen Euro (Vorjahr: 11,9 Millionen Euro) weist das Unternehmen einen Jahresüberschuss in Höhe von 9,6 Millionen Euro (Vorjahr: 13,7 Millionen Euro) aus.

        Die PFALZWERKE AKTIENGESELLSCHAFT schüttet 2020 eine Dividende von 6 Euro pro Stückaktie aus. Die wirtschaftliche Eigenkapitalquote stieg in Folge der Bilanzverkürzung auf 29,8 Prozent (Vorjahr: 28,3 Prozent).

        Nachfolgend einige Informationen zu wichtigen Themen des Jahres 2020.

         

        Große Schritte beim flächendeckenden Ausbau der Infrastruktur für Elektromobilität

         

        Um die Klimaschutzziele der Bundesregierung zu erreichen, ist umweltfreundliche Mobilität gefragt. Die Grundlage für mehr Akzeptanz bei der Elektromobilität ist eine leistungsfähige Ladeinfrastruktur im öffentlichen und privaten Raum. Hier konnten die Pfalzwerke im vergangenen Jahr wichtige Meilensteine zurücklegen. Aus dem Bundesprogramm „Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge“ erhielt das Unternehmen allein 2020 den Zuschlag für 272 Ladepunkten. Mit Hilfe der Förderung und in Kooperation mit Partnern wurden so im vergangenen Jahr insgesamt bereits rund 130 eigene E-Ladepunkte errichtet. Mit der GLOBUS Baumarktkette konnte zudem ein weiterer wichtiger Kooperationspartner hinzugewonnen werden. Dem Ziel, eine flächendeckende Ladeinfrastruktur in der Region und an attraktiven Standorten bundesweit zu errichten, ist das Unternehmen so einen deutlichen Schritt nähergekommen.

        Seit März 2020 bieten die Pfalzwerke außerdem in Kooperation mit dem Elektromobilitätsdienstleister Virta den Ladeservice „Pfalzwerke Charge“ sowie den hauseigenen „Pfalzwerke öko e-mobil Drive Tarif“ an, den die Kunden optimal mit maßgeschneiderten Photovoltaik-Lösungen der Tochtergesellschaft PFALZSOLAR und Wallbox-Lösungen für das Laden zu Hause ergänzen können. Durch frühzeitiges Engagement beim Aufbau der E-Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum ebenso wie beim gewerblichen und privaten Laden hat sich das Unternehmen für den aktuellen Verteilungskampf um die perspektivisch profitabelsten Standorte bundesweit positioniert und sich als Anbieter des größten Schnellladesäulennetzes in Rheinland-Pfalz eine weit über die Region hinausgehende positive Wahrnehmung im Markt erarbeitet.

         

        Erste Pilotprojekte mit dem CO2-neutralen Heizsystem „Kalte Nahwärme“

         

        Wichtig im Bereich der Wärmewende ist die Strategie der effizienten und CO2-optimierten Wärmeversorgung. In zwei Neubaugebieten in Maikammer und Harthausen setzen die Pfalzwerke das CO2-neutrale Heizsystem „Kalte Nahwärme“ um. Bei dieser fast emissionsfreien Versorgungslösung wird Erdwärme aus Sondenfeldern bereitgestellt und mittels Wärmepumpen für die Beheizung und Warmwasserbereitung der Gebäude genutzt.

         

        Erstes Bestandsprojekt der PIONEXT

        Im Landkreis Kusel haben die Pfalzwerke den Windpark Schellweiler fertiggestellt und im Mai 2020 in Betrieb genommen. Er verfügt über eine Leistung von 6 MW und wurde als erstes gemeinsames Bestandsprojekt in eine Projektgesellschaft der 2019 gegründeten PIONEXT-Gruppe überführt. Dort arbeiten die Pfalzwerke gemeinsam mit den Mainzer Stadtwerken und der EWR aus Worms an Projekten aus den Bereichen Wind und Photovoltaik.

         

        Netzausbau und Modernisierung der Stromnetze fortgesetzt

        Ebenfalls einen wichtigen Beitrag zur Energiewende leistet weiterhin die 100-Prozent-Tochtergesellschaft Pfalzwerke Netz AG im Bereich des Netzausbaus und der Netzsteuerung. Durch den Anschluss einer wachsenden Zahl regenerativer Anlagen werden die Stromnetze vor immer größere Herausforderungen gestellt. Zum Jahresende 2020 waren an das Netz der Pfalzwerke Netz AG rund 26.500 Photovoltaikanlagen, 325 Windenergieanlagen, 48 Wasserkraftanlagen sowie 32 Biomasseanlagen angeschlossen, die insgesamt über eine installierte Leistung von über 1.270 MW verfügen. Deutschlandweit sind rund 95 Prozent der EE-Leistung an die unteren Spannungsebenen angeschlossen. Die Verteilnetze sind damit das Fundament der Energiewende. Sie müssen die stark schwankenden Energiemengen aufnehmen und verteilen.

        Neben der allgemein bestehenden Bedrohungssituation von IT-Systemen macht daher auch die Einbeziehung der EEG-Anlagen in die Leittechnik des Netzes eine Intensivierung der Schutzmaßnahmen notwendig. Insbesondere die Architektur des Netzleitsystems und des Weitverkehrsnetzes wird kontinuierlich überprüft und weiterentwickelt. Die im Jahr 2020 erforderliche Re-Zertifizierung des Informations-Sicherheitsmanagements ISMS wurde von der Pfalzwerke Netz AG erfolgreich absolviert.

         

        Neue Produkte und Dienstleistungen beim Strom- und Gasvertrieb

        Der Wettbewerbsdruck im Strom- und Gasgeschäft ist in Deutschland weiterhin hoch. Immer mehr Kunden wechseln ihren Lieferanten. Zudem vermindern Eigenerzeugung und Effizienzmaßnahmen den Stromabsatz. Dies zeigt sich vor allem an sinkenden Vertriebsabgaben der Pfalzwerke. Deshalb ist die Kundenbindung ein sehr wichtiges Thema. Dank gezielter Kundenbindungs- und Reakquisemaßnahmen im vergangenen Jahr ist es dem Unternehmen gelungen, die kumulierte Kündigungsquote bei den klassischen Privat- und Gewerbekunden beispielsweise im Bereich Strom mit rund 30 Prozent weit unter dem Bundesdurchschnitt von über 48 Prozent zu halten.

        Ein ganz besonderes Angebot konnte das Unternehmen seinen umweltbewussten Privatkunden mit dem neuen Ökostromprodukt „Pfalzwerke öko lokal“ bieten. Ein Teil der Grünstromlieferung stammt hier aus konzerneigenen Wind- und Solarparks sowie aus dem Geothermiekraftwerk der Pfalzwerke geofuture GmbH in Insheim. Der andere Teil erfolgt in der bewährten Qualität des bereits etablierten Grünstromlabels „Pfalzwerke Purstrom“. Mit diesem Ökostromprodukt unterstreichen die Pfalzwerke einmal mehr ihre Vorreiterrolle beim Klimaschutz in der Region.

        Auch bundesweit ist es dem Unternehmen über die Onlinemarke 123energie gelungen, den Klimaschutz weiter voranzutreiben. Seit 1. Oktober 2020 ist das Angebot von ALDI Grünstrom neben dem Gebiet von ALDI Süd auch im Vertriebsgebiet von ALDI Nord und damit deutschlandweit erhältlich. Bei allen Produkten von ALDI Grünstrom steht die Nachhaltigkeit im Fokus. ALDI Grünstrom wird zu 100 Prozent aus Wasserkraft gewonnen und stammt vollständig aus TÜV SÜD-zertifizierten Kraftwerken.

         

        Digitaler Wandel weiter vorantreiben

        Neue Technologien entwickeln sich rasant und ermöglichen neue Geschäftsmodelle. In der Initiative Digitale Transformation arbeitet die Pfalzwerke-Gruppe bereichsübergreifend in interdisziplinären Teams stetig an neuen Produkten und Dienstleistungen – immer aus der Perspektive der Kunden. Eine neue Idee aus dem vergangenen Jahr ist die Pfalzwerke EnerCloud. Diese neu entwickelte Produktlösung ermöglicht es privaten Solaranlagenbesitzern, ihren selbsterzeugten Strom virtuell zu speichern und zu Zeiten geringer Erzeugung wieder zu verbrauchen. Das Cloud-Guthaben kann auch anderweitig genutzt werden, beispielsweise zum Heizen mit Gas oder zur Installation einer Wallbox beziehungsweise zum Laden des Elektroautos. Der über die Eigenerzeugung hinaus benötigte Strom wird günstig über die Pfalzwerke bezogen. Die Markteinführung ist im ersten Quartal 2021 erfolgt.

        Diesen Schritt hat das Unternehmen bereits mit der Internet-of-Things Plattform „IoTista“ vollzogen. Die Plattform basiert auf der äußerst energieeffizienten LoRaWAN-Funktechnologie. Erste Kunden wurden bereits gewonnen. So nutzen etwa die Stadtwerke Bad Bergzabern die Plattform zum Monitoring ihres Strom-, Wasser- und Wärmenetzes. Weiterhin wurden mehr als 20 Schulräume in der Gemeinde Gersheim mit LoRaWAN-Sensoren ausgestattet, um eine Überwachung des CO2-Gehalts und des Raumklimas zu ermöglichen und auf dieser Grundlage Lüftungskonzepte zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zu entwickeln.

        Beim strategischen Zukunftsthema Wasserstoff arbeiten die Pfalzwerke eng mit Partnern zusammen. Die bestehenden Geschäftsbeziehungen mit den Mainzer Stadtwerken wurden auf eine enge Kooperation im Bereich Wasserstoffelektrolyse ausgedehnt und mittels Analyse der Förderlandschaft und der regulatorischen Rahmenbedingungen sowie des perspektivischen Wasserstoffmarkts eine abbildbare Wertschöpfungskette für die Pfalzwerke-Gruppe entwickelt. Ein erstes Projekt mit dem Aufbau einer Wasserstoffinfrastruktur in Bad Dürkheim ist bereits in Planung. Ziel ist der Bau eines 10-Megawatt Elektrolyseur für grünen Wasserstoff. Ein erster wichtiger Schritt, um zu zeigen, dass Wasserstoff auch im ländlichen Raum sinnvoll produziert und eingesetzt werden kann.

         

        Ausblick

        Die wirtschaftliche Entwicklung ist im zweiten Corona-Jahr immer noch schwer vorhersehbar. Sie hängt stark vom weiteren Verlauf der Pandemie und dem Umfang der Lockdown-Maßnahmen ab. Erneute Einbrüche beim Strom- und Gasabsatz an Industrie- und Stadtwerkekunden und in der Folge verlustreiche Abverkäufe überschüssiger Mengen sind nicht auszuschließen. Zudem birgt die voraussichtlich bevorstehende Insolvenzwelle enorme Zahlungsausfallrisiken.

        „Wir sehen uns im Strom- und Gasvertrieb weiterhin einem harten Konkurrenzkampf ausgesetzt. Die Wettbewerbsintensität im Vertrieb hat abermals zugenommen. Discountanbieter und neue Wettbewerber üben einen hohen Preisdruck aus. Hinzu kommt, dass E.ON nach dem Tauschgeschäft mit RWE eine marktbeherrschende Stellung im Energievertrieb erlangt hat und inzwischen verstärkt auch Offline-Vertriebskampagnen bundesweit lanciert. Um diesem Wettbewerbsdruck standzuhalten, müssen wir weiterhin in zusätzliche Kundenbindungsmaßnahmen investieren. Trotz dieses schwierigen Umfeldes gehen wir davon aus, dass unsere Vertriebsabgabe, unsere Umsatzerlöse und das EBIT im Geschäftsjahr 2021 gegenüber dem Vorjahr stabil bleiben. Allerdings ist mit einem erheblichen Anstieg des Steueraufwands zu rechnen, so dass wir einen Jahresüberschuss unter dem Niveau des Vorjahres erwarten“, so Dr. Werner Hitschler.

        Und René Chassein ergänzt: „Durch unser langjähriges Engagement bei den erneuerbaren Energien und CO2-sparenden Technologien sowie als frühzeitiger Wegbereiter der Elektromobilität sind wir für die nächsten Transformationsschritte des Energiesystems gut vorbereitet. Allerdings benötigen wir verbindliche gesetzliche Rahmenbedingungen für unsere Investitionen. Durch unsere Beteiligung an Forschungsprojekten haben wir zudem direkten Zugang zu aktuellen technologischen Entwicklungen für die notwendige Digitalisierung der Energiewende. Wir bringen die vielfältigen energiewirtschaftlichen Kenntnisse und Erfahrungen unserer Mitarbeiter aus der gesamten Pfalzwerke-Gruppe zusammen, um Kundenbedarfe aufzuspüren und marktfähige Innovationen zu entwickeln. Dabei verlieren wir die etablierten Geschäftsfelder nicht aus dem Blick und verbessern laufend unsere Prozesse, um die Wettbewerbsfähigkeit der Pfalzwerke-Gruppe zu sichern. Deshalb sind wir überzeugt, dass wir uns auch künftig erfolgreich am Markt behaupten werden.“

         

        Quelle: Pfalzwerke Ludwigshafen

        • PREMIUMPARTNER
          Pfalzbau Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER
          Congressforum Frankenthal


          PREMIUMPARTNER
          HAUCK KG Ludwigshafen

          PREMIUMPARTNER
          Schuh Keller


          PREMIUMPARTNER
          VR Bank Rhein-Neckar

          PREMIUMPARTNER
          Hochschule Ludwigshafen


          PREMIUMPARTNER


          

          web
stats

          ///MRN-News.de      
          NACH OBEN SCROLLEN
          X