Heidelberg – Kita-Fachkräfte beweisen in der Pandemie Engagement und Kreativität! Dank von Bürgermeisterin Jansen zum Tag der Kinderbetreuung – Selbsttest-Angebot für Kita-Kinder gestartet


        Symbolischer Dank für den Einsatz der Kinderbetreuungs-Fachkräfte in Corona-Zeiten (v.l.): Thilo Domschat, Leiter der Kindertageseinrichtung Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt, Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen, Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jugendamts, sowie Claudia Döring, Abteilungsleiterin im Kinder- und Jugendamt. Foto: Philipp Rothe
        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Anlässlich des bundesweiten Tags der Kinderbetreuung am 10. Mai hat Sozialbürgermeisterin Stefanie Jansen den Fachkräften in Kindertageseinrichtungen und Tagespflege für ihr außerordentliches Engagement in der Corona-Pandemie gedankt: „Die Coronakrise hat das Bewusstsein dafür gestärkt, wie wichtig Ihre Arbeit für Kinder und Eltern im Alltag ist. Das gilt nicht nur im Hinblick auf die Vereinbarkeit von Familien und Beruf. Dank Ihres Einsatzes, Ihrer Ausdauer und Ihrer Bereitschaft, vieles neu zu denken, ist es gelungen, bestmöglich durch die Zeit der Kontaktbeschränkungen zu kommen. Dafür möchte ich Ihnen heute von Herzen danken.“

        Stellvertretend für die Heidelberger Fachkräfte in der Kinderbetreuung nahm Thilo Domschat, Leiter der Kindertageseinrichtung Schwetzinger Terrasse in der Bahnstadt, einen Blumenstrauß als symbolisches Dankeschön entgegen. Insgesamt gibt es in Heidelberg 136 Kindertageseinrichtungen mit mehr als 7.200 Betreuungsplätzen und weiteren 500 Betreuungsplätzen in der Tagespflege. Allein in den städtischen Kitas werden in Heidelberg 1.560 Kinder von rund 330 Voll- und Teilzeitkräften betreut.

        Die Pandemie, so Jansen, beeinflusse nun über einen sehr langen Zeitraum die Abläufe in den Kitas, die allgemeinen Belastungen bei den Mitarbeitenden hätten dadurch zugenommen. Die gesetzlichen Vorgaben zum Infektionsschutz erforderten in großem Maße Umdenken und organisatorische Veränderungen. So seien gruppenübergreifende Aktivitäten nicht mehr möglich. Teamsitzungen, Elternabende und Feste könnten nicht wie gewohnt stattfinden. Auch Gruppenschließung müssten begleitet werden. „Der pädagogischen Kreativität und dem Engagement der Fachkräfte im Interesse der Kinder ist es zu verdanken, dass sich die Kinder in ihren Kitas trotzdem wohl fühlen und mit den Gegebenheiten umgehen“, freut sich die Sozialdezernentin über die positiven Rückmeldungen, die sie erhalten hat.

        Thilo Domschat und das Team der Kita Schwetzinger Terrasse haben beispielsweise versucht, mehr Projekte mit sozialen und emotionalen Inhalten anzubieten, die den aktuellen Bedürfnissen und der Situation der Kinder entsprechen. Für die Eltern hat das Team kurzerhand einen Newsletter neu kreiert, um den fehlenden Austausch und Informationen vor Ort zu kompensieren. „Das ist ein tolles Instrument, das wir gerne auch nach der Coronazeit beibehalten wollen“, erzählt Domschat.

        „In den Kitas spiegelt sich die gesellschaftliche Entwicklung, die Kinder und Familien wünschen sich eine Rückkehr zur ‚Normalität‘, die Kita als Ort der Begegnung und der Sozialkontakte“, weiß Myriam Lasso, Leiterin des Kinder- und Jugendamts. Für eine Rückkehr in den Normalbetrieb wie vor Ausbruch der Pandemie, brauche es noch Geduld. „Die Pandemie ist noch nicht überstanden. Der Infektionsschutz und die Unterbrechung von Infektionsketten ist wichtig, damit wir Einrichtungen dauerhaft offenhalten und Kindern wie Eltern einen geregelten Tagesablauf ermöglichen können. Deshalb werden wir ab heute auch mit einer eigenen Teststrategie starten, die wir eng mit dem Gesundheitsamt des Rhein-Neckar-Kreises entwickelt haben.“

        Selbsttest-Angebot für Kita-Kinder

        Das regelmäßige Corona-Selbsttest-Angebot für Kinder, die in Heidelberger Kitas oder einer Tagespflegestelle betreut werden, startete am 10. Mai 2021. Die Tests werden zu Hause von den Eltern durchgeführt. Die Stadt stellt hierfür interessierten Eltern wöchentlich kostenlos zwei Selbsttest-Kits zur Verfügung, mit dem die Kinder an zwei Tagen morgens vor dem Besuch der Einrichtung getestet werden können. Die Teilnahme am regelmäßigen Test-Angebot ist freiwillig. Wöchentlich werden in den Kindertageseinrichtungen und der Tagespflege rund 16.000 Tests benötigt. Der Gemeinderat hat hierfür mehr als 900.000 Euro freigegeben, damit das Angebot bis zum Beginn der Sommerferien Ende Juli bestehen kann.

        Mehr Infos unter www.heidelberg.de/kinderbetreuung.

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