Ludwigshafen – FWG: Wie valide sind die Inzidenzen? – Freie Wähler wollen endlich Klarheit für die Ludwigshafener Stadtgesellschaft!

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.

        Die Freien Wähler hatten eine Aufschlüsselung der Neuinfektionen nach Stadtteilen und eine Überarbeitung der stadteigenen Homepage mit leichter verständlichen, schnell auffindbaren Informationen gefordert.

        Im letzten Stadtrat, Anfang Mai, hatte die Stadtverwaltung erste Zahlen nach Stadtteilen präsentiert. Oberbürgermeisterin Jutta Steinruck und der zuständige Dezernent Andreas Schwarz hatten massive Abweichungen der gemeldeten Neuinfektionen zu den Inzidenzwerten, die das Landesuntersuchungsamt und somit das RKI erhalten, aufgezeigt. Im Schnitt liegt Ludwigshafen 20% unter dem RKI Wert.

        Der FWG-Vorsitzender, Markus Sandmann, baut den Druck nach sauberen und nachvollziehbaren Zahlen weiter auf: „Der RKI Wert ist für die Maßnahmen, die wegen der Bundesnotbremse eingesteuert werden, entscheidend. Wenn wir errechnet als Stadt weit unter diesem Wert liegen, erwarte ich von der Stadtspitze und dem Landrat eine Erklärung, wieso wir Einkaufsläden schließen, wir unsere Kinder nicht in die Schule lassen dürfen und wieso es diesen massiven Unterschied, zwischen den uns vorliegenden und dem Landesuntersuchungsamt gemeldeten Zahlen gibt!“

        Alle Schüler können nicht in den Schulunterricht gehen, da der Fernunterricht erst nach konstant, an fünf aufeinanderfolgenden Werktagen, unter 165 wieder in Wechselunterricht übergehen darf. Gemäß den auf der Homepage der Stadt Ludwigshafen veröffentlichten Neuinfektionen liegt Ludwigshafen offensichtlich weit darunter, da die vom Gesundheitsamt gemeldeten Neuinfektionen keine 165 ergeben.

        „Wenn in der BASF bei der Qualitätssicherung erkannt wird, dass es eine Abweichung in der Reinheit eines produzierten Rohstoffs gibt, wird sofort diese Charge gesperrt und alles daran gesetzt zu erfahren was der Grund für die Abweichung ist und wie das Problem behoben werden kann. Genau dies erwarte ich nun von den beiden Verwaltungen (Kreis & Stadt). Es kann nicht sein, dass es „Arbeitszahlen“ und „Meldezahlen“ mit einer so großen Abweichung gibt! Das Kreisgesundheitsamt muss Ludwigshafen saubere Zahlen liefern. Ich würde in einer solchen prekären Lage persönlich im Gesundheitsamt sitzen und mir ganz genau erklären und zeigen lassen, wie und welche Zahlen an das Land gemeldet werden. Wenn dies vom Landrat nicht ermöglicht wird, muss eben eine andere und unabhängige Instanz, wie die Staatsanwaltschaft, prüfen welche Zahlen aus dem Stadtgebiet Ludwigshafen dem Landesamt gemeldet werden und wieso diese nicht sauber und 1:1 an die Stadtspitze weitergeben werden!“, konkretisiert Sandmann seine Forderungen.

        Für die Freien Wähler Ludwigshafen ist es unverständlich, wieso die Kreisverwaltung nicht die puren Rohdaten, die an das Land gehen, auch an die Stadt weiterleitet.

        Nachdem Ludwigshafen die höchsten Inzidenzwerte der Pfalz hat, müssen endlich auch konkrete Maßnahmen ergriffen werden um die Krankheitszahlen zu senken. In Mannheim sind in den Problemgebieten bereits mobile Impfteams unterwegs, warum passiert in Ludwigshafen nichts in dieser Richtung? Die Einschränkungen durch die Pandemie sind für alle Bürger insbesondere die Gewerbetreibende und Kulturschaffende nicht mehr zu akzeptieren. Es müssen jetzt alle Maßnahmen zur Eindämmung der Corona Infektionen ergriffen werden.
        Quelle FWG Lu

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