Heidelberg – Veranstaltung der SPD-Fraktion sowie der SPD Rohrbach und Süd zur Entwicklung im Heidelberger Süden – Hier wurde Demokratie gelebt!


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(pm SPD Stadtratsfraktion Heidelberg) – Die derzeitigen Entwicklungen im Heidelberger Süden sorgen derzeit für erhitzte Gemüter unter den Bürger*innen – vor allem die Debatte um ein mögliches Straßenbahndepot an der Haltestelle Rohrbach-Süd. Daher luden die SPD-Fraktion gemeinsam mit der SPD Rohrbach und SPD Süd zu einer Zoom-Veranstaltung letzten Freitag ein. Dabei wurde die von der SPD-Fraktion im vergangenen Haupt- und Finanzausschuss beantragte Prüfung eines kleineren Depots südlich der Haltestelle Rohrbach-Süd intensiv diskutiert – ein Provisorium mit einem zusätzlichen Gleis zwischen der B3 und den bestehenden Bahnschienen. Langfristig soll hingegen im Industriegebiet Heidelberg-Leimen ein permanentes Depot entstehen. „Hier würden keine Ackerfläche und auch keine ökologisch wertvolle Aufenthaltsfläche aufgegeben. Wenn wir am Hauptbahnhof und in Wieblingen auf dem Gleisbett noch Bahnen unterbringen, müssten wir in Rohrbach nicht so viele Bahnen abstellen – das wäre für Rohrbach eine deutliche Entlastung.“, erklärte Sören Michelsburg, verkehrspolitischer Sprecher der SPD-Fraktion.
        Dies konnte der Großteil der Anwesenden mitgehen – darunter auch der Stadtteilverein Rohrbach. Vielen, u.a. auch Horst-Eilhard Günther als Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Süd, war dabei aber auch wichtig, dass die Haltestelle Rohrbach-Süd grundsätzlich mit den Bergstadtteilen Emmertsgrund und Boxberg gedacht werden muss: „Wichtig sind für uns der Erhalt der Feldwege, die u.a. auch vom Berg an die Haltestelle Rohrbach-Süd führen, und auch die unveränderte Linienführung des Bergbusses.“
        Es wurde für alle sehr deutlich, wie wichtig dies für die Bürger*innen war – auch im Hinblick auf die Planungen zur Erdgasleitung. Mehr als 40 Personen klinkten sich auf Zoom ein – sehr groß war die Besorgnis, dass vor allem der Stadtteil Rohrbach alles abbekommen soll, was man in Heidelberg woanders nicht haben will. „Die Diskussion führte die Komplexität der Auswirkungen deutlich vor Augen, die eine einzelne städtebauliche Maßnahme haben kann – es können nur sinnvolle Lösungen erarbeitet werden, wenn die betroffenen Bürger*innen aller Seiten mit ins Boot geholt werden, das haben wir heute geschafft– hier wurde Demokratie gelebt! “, freute sich Bernd Knauber, Vorsitzender der SPD Rohrbach. Und der Rohrbacher Stadtrat Karl Emer ergänzt: „Wir erwarten von der Stadtverwaltung eine zügige Antwort auf die Frage, was geht und was nicht. Viel zu lange ist die Betriebshofplanung mit all ihren Begleitthemen politisch als Nebensache behandelt worden.“

          Die SPD-Vertreter*innen zeigten großes Verständnis für die Emotionalität in der Rohrbacher Debatte – zu oft hat der Stadtteil landwirtschaftliche Flächen für eine Bebauung hergeben müssen. SPD-Fraktionsvorsitzende Anke Schuster bekräftigte dabei: „Es gilt den Flächenverbrauch, wo immer möglich, zu minimieren und grundsätzlich erst nach alternativen Lösungen zu suchen. Erst wenn alle Möglichkeiten im bestehenden Netz und auf bereits versiegelten Flächen ausgereizt sind, muss in einem zweiten Schritt überlegt werden, was evtl. noch benötigt wird. Eine dauerhafte Unterbringung der Straßenbahnen an der Haltestelle Rohrbach-Süd, sehen wir gerade unter dieser Prämisse für nicht gegeben.“
          Nach mehr als 2 Stunden intensiver Diskussion besteht noch viel Gesprächsbedarf zu den Rohrbacher Themen Bürgerzentrum und Kinderbetreuung, der Erdgasleitung und auch der Entwicklung in den Bergstadtteilen – aber aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Es wird einen weiteren Veranstaltungstermin zur Entwicklung im Heidelberger Süden geben.

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