Heidelberg – Fußballer laufen gegen Krebs im Kindesalter

        54 Fußballerinnen und Fußballer des Sportvereins SV Neunkirchen 1920 e.V. liefen für die gute Sache, um krebskranken Kindern zu helfen. Foto: KITZ

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg/ Deutsches Krebsforschungszentrum Heidelberg) – Der Sportverein SV Neunkirchen 1920 e.V. veranstaltete in der Woche vom 14. bis 21. März 2021 einen Spendenlauf zugunsten der Kinderkrebsforschung des Hopp-Kindertumorzentrums Heidelberg (KiTZ). 54 Fußballerinnen und Fußballer des Vereins nahmen an dem mehrtätigen Spendenlauf teil und liefen insgesamt 2.166,1 Kilometer für den guten Zweck. Die Sportlerinnen und Sportler konnten damit eine Spendensumme von 7.100 Euro zur Unterstützung der Kinderkrebsforschung am KiTZ sammeln.
        “Wir freuen uns sehr, dass wir so viele Sportlerinnen und Sportler unseres Vereins motivieren konnten, für die gute Sache zu laufen”, freut sich Florian Knörzer, einer der Spielführer der Seniorenfußballmannschaft des SV Neunkirchen, der die Aktion mit initiierte. “Im privaten Umfeld sind bereits einige unserer Mitglieder mit dem Thema Krebs und Kinder in Berührung gekommen. Als wir vorgeschlagen haben, für das KiTZ zu laufen, waren daher gleich alle dabei!”
        Insgesamt liefen die aktiven Spielerinnen und Spieler des SVN 2.166,1 Kilometer für die Kinderkrebsforschung und motivierten 85 Privatpersonen und regionale Unternehmen für die erlaufenen Kilometer zu spenden. Freunde und Bekannte konnten für “ihre” Läufer auch Spendensummen für bestimmte Distanzen festlegen, um sie zu Höchstleistungen anzuspornen.
        Der Sportverein SV Neunkirchen setzt sich, zusammen mit dem Förderverein SV Neunkirchen e.V., insbesondere auch für die Kinder- und Jugendarbeit ein. Dies nicht nur in der Abteilung Fußball, sondern auch in den Abteilungen Turnen und Tischtennis.
        “Wir bedanken uns ganz herzlich bei all unseren Mitgliedern und Spendern für diesen tollen Einsatz. Als wir die Aktion gestartet haben, hätten wir uns nie erträumt, die Summe von 7.100 Euro spenden zu können”, sagt Markus Steck, zweiter Vorstand des SV Neunkirchen.
        Zu der Spendenaktion inspiriert hatte den Verein auch SAP-Mitbegründer Dietmar Hopp. Die Dietmar Hopp Stiftung fördert die Weiterentwicklung des KiTZ u.a. durch den Bau des neuen KiTZ-Gebäudes gemeinsam mit der ODWIN gGmbH von Gerda Tschira. “Wie sich Dietmar Hopp für den Jugendsport, unsere Region und auch die Kinderkrebsforschung einsetzt, beeindruckt uns sehr”, betont Markus Steck. “Das haben wir uns zum Vorbild genommen, denn eigentlich ist es ganz einfach, auch mal etwas zurückzugeben.”
        Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg, kurz KiTZ, vereint die Erforschung von Krebs im Kindesalter und die Behandlung krebskranker Kinder mit neuen Diagnose- und Therapieansätzen. “Damit diese Forschung möglichst rasch Patientinnen und Patienten zugute kommt, sind wir zum Teil auch auf private Förderung angewiesen”, erläutert Katia Fundter, Leiterin des Bereichs Fundraising am KiTZ. “Wir bedanken uns daher ganz herzlich für diese tolle Gemeinschaftsaktion und den Teamgeist des SV Neunkirchen zugunsten des KiTZ.”

          Das Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg (KiTZ)
          Das “Hopp-Kindertumorzentrum Heidelberg” (KiTZ) ist eine kinderonkologische Einrichtung des Deutschen Krebsforschungszentrums, des Universitätsklinikums Heidelberg und der Universität Heidelberg. Wie das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg, das sich auf Erwachsenenonkologie konzentriert, orientiert sich das KiTZ in Art und Aufbau am US-amerikanischen Vorbild der so genannten “Comprehensive Cancer Centers” (CCC). Das KiTZ ist gleichzeitig Therapie- und Forschungszentrum für onkologische und hämatologische Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter. Es verfolgt das Ziel, die Biologie kindlicher Krebs- und schwerer Bluterkrankungen wissenschaftlich zu ergründen und vielversprechende Forschungsansätze eng mit der Patientenversorgung zu verknüpfen – von der Diagnose über die Behandlung bis hin zur Nachsorge. Krebskranke Kinder, gerade auch diejenigen, für die keine etablierten Behandlungsoptionen zur Verfügung stehen, bekommen im KiTZ einen individuellen Therapieplan, den Experten verschiedener Disziplinen in Tumorkonferenzen gemeinsam erstellen. Viele junge Patienten können an klinischen Studien teilnehmen und erhalten damit Zugang zu neuen Therapieoptionen. Beim Übertragen von Forschungserkenntnissen aus dem Labor in die Klinik übernimmt das KiTZ damit Vorbildfunktion.

          Das Deutsche KrebsforschungszentrumDeutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ)
          Das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ) ist mit mehr als 3.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die größte biomedizinische Forschungseinrichtung in Deutschland. Über 1.300 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler erforschen im DKFZ, wie Krebs entsteht, erfassen Krebsrisikofaktoren und suchen nach neuen Strategien, die verhindern, dass Menschen an Krebs erkranken. Sie entwickeln neue Methoden, mit denen Tumoren präziser diagnostiziert und Krebspatienten erfolgreicher behandelt werden können. Beim Krebsinformationsdienst (KID) des DKFZ erhalten Betroffene, interessierte Bürger und Fachkreise individuelle Antworten auf alle Fragen zum Thema Krebs. Gemeinsam mit Partnern aus den Universitätskliniken betreibt das DKFZ das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) an den Standorten Heidelberg und Dresden, in Heidelberg außerdem das Hopp-Kindertumorzentrum KiTZ. Im Deutschen Konsortium für Translationale Krebsforschung (DKTK), einem der sechs Deutschen Zentren für Gesundheitsforschung, unterhält das DKFZ Translationszentren an sieben universitären Partnerstandorten. Die Verbindung von exzellenter Hochschulmedizin mit der hochkarätigen Forschung eines Helmholtz-Zentrums an den NCT- und den DKTK-Standorten ist ein wichtiger Beitrag, um vielversprechende Ansätze aus der Krebsforschung in die Klinik zu übertragen und so die Chancen von Krebspatienten zu verbessern.
          Das DKFZ wird zu 90 Prozent vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und zu 10 Prozent vom Land Baden-Württemberg finanziert und ist Mitglied in der Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren.

          Universitätsklinikum und Medizinische Fakultät Heidelberg: Krankenversorgung, Forschung und Lehre von internationalem Rang
          Das Universitätsklinikum Heidelberg ist eines der bedeutendsten medizinischen Zentren in Deutschland; die Medizinische Fakultät der Universität Heidelberg zählt zu den international renommierten biomedizinischen Forschungseinrichtungen in Europa. Gemeinsames Ziel ist die Entwicklung innovativer Diagnostik und Therapien sowie ihre rasche Umsetzung für den Patienten. Klinikum und Fakultät beschäftigen rund 13.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und engagieren sich in Ausbildung und Qualifizierung. In mehr als 50 klinischen Fachabteilungen mit fast 2.000 Betten werden jährlich rund 65.000 Patienten vollstationär, 56.000 mal Patienten teilstationär und mehr als 1.000.000 mal Patienten ambulant behandelt. Gemeinsam mit dem Deutschen Krebsforschungszentrum und der Deutschen Krebshilfe hat das Universitätsklinikum Heidelberg das Nationale Centrum für Tumorerkrankungen (NCT) Heidelberg etabliert, das führende onkologische Spitzenzentrum in Deutschland. Das Heidelberger Curriculum Medicinale (HeiCuMed) steht an der Spitze der medizinischen Ausbildungsgänge in Deutschland. Derzeit studieren ca. 3.700 angehende Ärztinnen und Ärzte in Heidelberg. www.klinikum-heidelberg.de

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