Schifferstadt – Seit Montag: Schnelltests für Kinder in den Kindertagesstätten

        Für Kinder sind seit Montag Corona Tests in den Kitas auf Wunsch in Schifferstadt möglich. Symbol-Foto: Pixabay

         

        Schifferstadt. (pd/and) Seit dieser Woche können Kinder in den städtischen Kindertagesstätten freiwillig auf Corona getestet werden. Auch die freien Träger können dieses Angebot wahrnehmen. Darüber informierten Bürgermeisterin Ilona Volk und der für den Geschäftsbereich Generationen und Soziales zuständige Beigeordneter Patrick Poss.

         

        Die Tests werden von Mitarbeiter:innen von MKS Medical aus Ludwigshafen durchgeführt. Mit dem ambulanten Pflegedienst hat die Stadtverwaltung bereits positive Erfahrungen gesammelt. „Die Tests laufen sehr gut“, machen Volk und Poss deutlich. In den Kitas Haus des Kindes und Kita am Wald haben sich die beiden einen ersten Eindruck gemacht.

         

        Alle Tests sind freiwillig. Selbstverständlich können die Eltern auch dabei sein. Wenn die Eltern, die eine Einverständniserklärung unterzeichnen müssen, nicht anwesend sein können, wird das Kind von einer Erzieherin oder einem Erzieher zum Test begleitet. „Gezwungen wird allerdings niemand“, stellt Poss klar.

         

        Auch wenn eine Erklärung der Eltern vorliegt, das Kind aber aktuell nicht möchte, wird es nicht getestet. Bürgermeisterin Volk weist auf die weiteren Testmöglichkeiten hin, die in Schifferstadt geboten werden: Auch im Schnelltestzentrum in der Rehbachstraße 12, das vom Deutschen Roten Kreuz und dem Malteser Hilfsdienst betrieben wird, können Kinder getestet werden. Wer zuhause testen will, kann sich Schnelltests besorgen.

         

        Enttäuscht zeigen sich die beiden städtischen Vertreter über die Haltung des Landes. Wenn für die Schüler:innen schon in den Grundschulen Selbsttests zur Verfügung gestellt werden, dann müsste das doch auch für die Kita-Kinder möglich sein, ist der übereinstimmende Tenor. Aus diesem Grund hatte Volk auch Ministerpräsidentin Dreyer und Bildungsministerin Hubig angeschrieben. Einige Antworten stehen noch aus. Hier müsse das Testkonzept des Landes dringend angepasst werden, so die Bürgermeisterin.

         

        „Wir konnten mit MKS Medical vereinbaren, dass auch für die Kitas der freien Träger Testkapazitäten bereitgehalten werden“, sagt Volk. Pfarrer Erlenwein von der evangelischen Pfarrei, und Pfarrer Müller, Kath. Pfarrei Hl.-Edith-Stein, haben bereits signalisiert, dass sie auch Kontakt aufnehmen werden.

        Ganz wichtig war für Volk auch mit den örtlichen Apotheken wegen der Schnelltestmöglichkeiten in Kontakt zu kommen. In einem Gespräch am vergangenen Montag wurde von allen signalisiert, dass sie bei einem weiteren Bedarf gerne unterstützen werden.

         

        Quelle: Stadt Schifferstadt

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