Ludwigshafen – Zeitplan und Gesamtprojektkosten Linie 10 vorgestellt

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Im Bau- und Grundstücksausschuss der Stadt Ludwigshafen am heutigen Montag hat die von der Stadt Ludwigshafen mit der Gesamtprojektleitung beauftragte Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) den aktuellen Stand zum Ausbau der Linie 10, 2. Bauabschnitt Alt-Friesenheim, vorgelegt. Die neue Linie 10 wird schneller fertig als in den ursprünglichen Planungen vorgesehen. Gleichzeitig wird, nicht zuletzt aufgrund technischer Auflagen, eine Budgeterhöhung der ursprünglich auf rund 14 Millionen Euro geschätzte Maßnahme um rund 5 Millionen Euro beantragt.

          Die rnv wurde nach Abschluss des Planfeststellungsverfahrens im November 2018 mit der Projektleitung, -steuerung und dem -management sowie der Baudurchführung und der Öffentlichkeitsarbeit der umfangreichen Strecken- und Infrastrukturerneuerung in sieben Bauphasen beauftragt.

          Rascher Baufortschritt und geringes Beschwerdeaufkommen
          Die Abwicklung der Baumaßnahme aus einer Hand und das abgestimmte Vorgehen der beteiligten Technischen Werke Ludwigshafen (TWL), des Wirtschaftsbetriebs Ludwigshafen (WBL), der Stadtverwaltung und der rnv haben sich indes als erfolgreich erwiesen. Die aufeinander abgestimmte Ausführung der unterschiedlichen Gewerke von Kanalsanierung, über Leitungserneuerung bis hin zum Gleis- und Straßenbau sorgt für eine effiziente Abwicklung „von Hauskante zu Hauskante“. Dies hat geringere Beeinträchtigungen der Anlieger zufolge, die sich mit der Abwicklung der Maßnahme überwiegend zufrieden zeigen. Die Baumaßnahme der neuen Linie 10 befindet sich derzeit in Bauphase fünf von insgesamt sieben und wird voraussichtlich bereits im Frühjahr 2022 und damit ein halbes Jahr früher als geplant abgeschlossen sein.

          Technische Auflagen und zusätzliche Arbeiten erhöhen Gesamtbudget
          Eine vollumfängliche Kostenberechnung nach Abschluss der letzten Planungsphase hat eine Kostensteigerung von 4,97 Millionen Euro zu den ursprünglich geplanten Projektkosten von 13,97 Millionen Euro ergeben. Für rund 0,5 Millionen Euro wird eine zusätzliche Förderung nach Landesgemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (LGVFG) beantragt.

          Die Steigerung resultiert aus verschiedenen Einzelposten. Unter anderem konnte die ursprünglich in der Genehmigungsplanung vorgesehene und bisher genutzte Befestigung der Fahrleitungsanlage an den Hauswänden über sogenannte Wandanker mit der vorliegenden Bausubstanz nicht umgesetzt werden konnte. Die Befestigung der Fahrleitung muss daher mit Fahrleitungsmasten erfolgen, die aufgrund der engen Bebauungen Sonderfundamente benötigen. Die notwendigen Änderungen bedingen mit rund 1,2 Millionen Euro Mehrkosten einen der größten Einzelposten.

          Technische Auflagen, die unter anderem zusätzliche Sicherheitsausstattungen der drei neuen Haltestellen sowie der signalisierten Fußgängerquerung in der Sternstraße erfordern, bedingen weitere Kostensteigerungen. Für eine ausreichende Wirksamkeit musste zudem das schall- und schwingungsdämpfende Masse-Federsystem im Bereich der Kreuzungen Stern-/Carl-Bosch-Straße sowie Luitpold-/Kreuzstraße größer dimensioniert werden. Für diese und weitere technische Anpassungen fallen insgesamt Mehrkosten von rund 1,3 Millionen Euro an.

          Hinzu kommen verschiedene weitere im Vorfeld nicht ersichtliche Gegebenheiten wie beispielsweise höhere Abbruch- und Entsorgungskosten sowie Ausgleichsmaßnahmen des Untergrunds.

          Über die Baumaßnahme
          Die Linie 10 wird im Bereich Alt-Friesenheim umfassend modernisiert. Im Zuge der Maßnahme werden die Gleise und Fahrleitungen erneuert und die drei Haltestellen Friesenheim-Mitte, Hagellochstraße und Kreuzstraße barrierefrei ausgebaut. Zeitgleich sanieren die Technischen Werke Ludwigshafen (TWL) und der Wirtschaftsbetrieb Ludwigshafen (WBL) die Versorgungsleitungen und den Abwasserkanal in diesem Bereich. Die abschließenden Straßenbauarbeiten beinhalten die Neugestaltung des Straßenraums inklusive der Fußgängerwege. Das Baufeld ist in sieben räumliche Abschnitte, sogenannte Bauphasen, gegliedert. Die Baumaßnahme wurde im April 2019 unter Gesamtprojektleitung der rnv begonnen und voraussichtlich im Frühjahr 2022 abgeschlossen. Im nächsten Schritt steht der 1. Bauabschnitt, die Erneuerung des Streckenabschnitts der Linie 10 zwischen den Haltestellen Sternstraße und Marienkirche, an. Hier läuft noch das Planfeststellungsverfahren

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