Frankenthal / Ludwigshafen – Großrazzia Wirtschaftsstrafsachen – 650 Einsatzkräfte, Polizei, Steuerfahndung, Zoll sowie mehrere Staatsanwälte im Einsatz

        Frankenthal / Ludwigshafen / Kaiserslautern – Metropolregion Rhein-Neckar – Heute am 15.04.2021 kam es zu einem Großeinsatz mit Rund 650 Einsatzkräften von Polizei, Steuerfahndung und Zoll sowie mehrere Staatsanwälte. Die Durchsuchungen bezogen sich auf zwei Verfahrenskomplexen der Staatsanwaltschaft – Zentralstelle für Wirtschaftsstrafsachen – Kaiserslautern parallel über 60 Geschäfts- und Privaträume mit Schwerpunkt im Raum Ludwigshafen und Frankenthal.

        Den Maßnahmen, die von Beamten der Hauptzollämter Karlsruhe und Saarbrücken, der Steuerfahndungs- und Strafsachenstelle des Finanzamts Neustadt/Wstr. und des Polizeipräsidiums Rheinpfalz koordiniert wurden, gingen umfangreiche, teilweise jahrelange Ermittlungen gegen organisierte Strukturen im Bereich der „Schwarzarbeit“ voraus. In rechtlicher Hinsicht wird den Beschuldigten insbesondere Steuerhinterziehung, Vorenthalten und Veruntreuen von Arbeitsentgelt sowie gewerbsmäßiger Betrug vorgeworfen. Zudem besteht der Verdacht, dass Personen insbesondere aus südosteuropäischen Ländern zu ausbeuterischen Arbeitsbedingungen beschäftigt und weitere Arbeiter illegal in die Bundesrepublik Deutschland eingeschleust wurden. Schwerpunkt der Tätigkeitsgebiete hierbei waren sowohl das Baugewerbe als auch weitere personalintensive Branchen, wie etwa Logistik-, Verpackungs- und Lagerarbeiten.

        Im Rahmen der umfangreichen Durchsuchungsmaßnahmen im In- und Ausland wurde zahlreiches Beweismaterial und Wertgegenstände zur Vermögensabschöpfung gesichert, insbesondere Bargeld in siebenstelliger Größenordnung. Ferner wurden sieben Pistolen und eine Langwaffe sichergestellt. Nach bisherigen Erkenntnissen ist von einer Schadenssumme in Millionenhöhe auszugehen.

        Ein Hauptbeschuldigter sowie ein weiterer Täter wurden wegen Flucht- bzw. Wiederholungsgefahr vorläufig festgenommen. Sie werden im Laufe des Tages dem zuständigen Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Kaiserslautern vorgeführt.

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