Mannheim – Vortrag zu effektiver Hilfe bei belastenden Albträumen

         

        Hilfe für betroffene Menschen und deren Angehörige  – Lebensumstände, Pandemie und belastende Situation in Beruf, Familie und Studium

         

        Mannheim. (pd/and). Ausgewiesene Expert:innen informieren am Freitag, 16. April 2021, um 19.30 Uhr per Livestream über Ursachen und den effektiven Umgang mit belastenden Albträumen, teilt das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Mannheimmit.. Der Vortrag unter Beteiligung von Prof. Dr. Michael Schredl, Traumforscher am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim, ist kein wissenschaftlicher Fachvortrag, sondern richtet sich direkt an Betroffene sowie deren Angehörige.

         

        Veränderungen im Arbeitsumfeld, Existenzängste, herausfordernder Familienalltag sowie Homeschooling: Die Pandemiesituation belastet viele Menschen und setzt sie unter erhöhten Stress. Auch bei der Entstehung von Albträumen spielt Stress eine wichtige Rolle. Insbesondere kreative und sensible Menschen sind verstärkt von Albträumen betroffen. Fallträume, Verfolgungsträume, Prüfungsträume oder Träume vom Zuspätkommen hat fast jeder schon einmal erlebt. Werden Albträume jedoch häufiger, dann beeinträchtigen sie den Schlaf und beeinflussen die Stimmung zum Negativen. In diesem Fall ist es angezeigt, sich Hilfe zu suchen.

         

        Effektive Hilfe ist möglich

         

        Im Vortrag unter dem Titel „Albträume: Woher kommen sie und was kann ich dagegen tun?“ können Betroffene basierend auf den neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen erfahren, welche Ursachen belastende Albträume haben und wie sie effektive Hilfe erhalten können. Neben ZI-Forscher Prof. Dr. Michael Schredl sind Dr. Annika Gieselmann und Prof. Dr. Reinhard Pietrowsky (beide Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf) sowie Katharina Lüth (Universität Osnabrück) beteiligt.

         

        Eine aktuelle wissenschaftliche Studie, die die Universität Osnabrück in Kooperation mit dem Zentralinstitut für Seelische Gesundheit in Deutschland durchgeführt hat, zeigt sehr deutlich, dass eine rund 30-minütige telefonische Beratung betroffenen Personen bereits gut geholfen hat. Die Anzahl der Albträume nahm stark ab beziehungsweise diese verschwanden sogar ganz. „Das Grundprinzip des Verfahrens ist so einfach, dass Betroffene das Prinzip meist selbst anwenden können“, sagt ZI-Forscher Schredl.

         

        Rund fünf Prozent der Erwachsenen mit Problemen durch Albträume

         

        Repräsentative Umfragen aus verschiedenen Ländern, darunter auch Deutschland, zeigen, dass circa fünf Prozent der Erwachsenen mit Albträumen Probleme haben. Die Erforschung effektiver Therapieansätze ist ein wichtiger Themenbereich der zweiten internationalen Alptraumtagung, die am 15. und 16. April 2021 in Düsseldorf stattfindet. Führende Wissenschaftler:innen aus der ganzen Welt, die auf diesem Gebiet forschen und tätig sind, nehmen an der Tagung teil. Aufgrund der aktuellen Pandemiesituation wird die Veranstaltung ausschließlich digital stattfinden. Neben zahlreichen Fachvorträgen, die sich ausschließlich an wissenschaftliche Interessierte wenden, findet ergänzend der Vortrag für Betroffene von Albträumen und deren Angehörige statt. Dieser ist verständlich aufbereitet, so dass keine Vorkenntnisse erforderlich sind.

         

        Die Details zum Online-Event:

        Termin: 16. April 2021, 19:30 Uhr

         

        Link zum Livestream auf YouTube: https://youtu.be/pq02-GgewxY

         

        Das Video ist auch nach dem Livestream noch aufrufbar.

         

        Über das ZI, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

         

        Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim steht für international herausragende Forschung und wegweisende Behandlungskonzepte in Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Suchtmedizin. Seine vier Kliniken gewährleisten die psychiatrische Versorgung der Mannheimer Bevölkerung. Psychisch erkrankte Menschen aller Altersstufen können hier auf fortschrittlichste, auf internationalem Wissensstand basierende Behandlungen vertrauen. In der psychiatrischen Forschung zählt das ZI zu den führenden Einrichtungen Europas. Das Institut arbeitet eng mit der Universität Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg zusammen. Mit über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das ZI einer der großen Arbeitgeber Mannheims.

         

        Quelle: ZI, Zentralinstitut für Seelische Gesundheit, Mannheim

        Symbol-Foto: pixabay

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