Landau – Lebensweltbezogene Gesundheitsförderung und Prävention in der Stadt Landau: Jugendamt und Caritas-Zentrum gehen mit zwei Projekten an den Start


        Landau / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Stadt Landau) – Für ein gesünderes Leben: Das Jugendamt der Stadt Landau setzt zusammen mit dem Caritas-Zentrum Landau zwei Projekte zur Gesundheitsförderung und Prävention um. Bei den beiden Angeboten, bei denen der Fokus ganz besonders auf psychischen Krankheiten und Suchterkrankungen liegt, setzen die Verantwortlichen auf verschiedene Schwerpunkte, um eine ganzheitliche Gesundheitsförderung zu erreichen, die gleich mehrere Zielgruppen in den Blick nimmt. Dabei stehen ganz besonders Aufklärung und Unterstützung von Fachkräften von Kindertagesstätten und Schulen im Mittelpunkt, aber auch präventive und niedrigschwellige Hilfen für Eltern, Kinder und Jugendliche sollen Bestandteil der Projekte sein. Eingebunden werden dabei auch die bereits bestehenden Netzwerke in der Stadt Landau, wie zum Beispiel im Netzwerk Familienbildung, aber auch der Beratungsstellen, Gesundheitseinrichtungen, Schulen, Kitas und weiterer Initiativen.
        „Wir freuen uns, dass wir nun mit zwei Projekten zur Gesundheitsförderung und Prävention beginnen konnten“, so Landaus Oberbürgermeister Thomas Hirsch. Ausgangspunkt sei das Bestreben, die vorhandene Infrastruktur in der Stadt weiter auszubauen, auch mit Blick auf die noch vielfach tabuisierten Themen von psychischen Erkrankungen und Suchterkrankungen. „Das GKV-Bündnis für Gesundheit (eine Initiative der gesetzlichen Krankenkassen zur Weiterentwicklung und Durchführung der Gesundheitsförderung und Prävention in Lebenswelten) hat inzwischen unsere beiden Projektanträge zu Präventionsangeboten für Fachkräfte in Schulen, Kitas sowie zu Familien, die von psychischen Erkrankungen oder Suchterkrankungen betroffen sind, bewilligt“, so Hirsch weiter. Beide Projekte würden vom GKV-Bündnis für Gesundheit für zunächst drei Jahre gefördert; die Stadt beteilige sich mit 20 Prozent
        Eigenleistung an der Finanzierung. Für die Fachkräfte sollen Fachtage, Veranstaltungen und Fortbildungen zu Themen im Bereich psychischer Erkrankungen und Suchterkrankungen
        angeboten werden, mit dem Ziel für das Thema zu sensibilisieren und aufzuklären. In einem weiteren Schritt sollen die Fachkräfte in ihrer Wahrnehmung von betroffenen Kindern und Jugendlichen gestärkt und Kompetenzen erarbeitet werden, die sie im Alltag und im Umgang mit den Kindern unterstützen. Mit zwei Gruppenangeboten „Taka-Tuka-Landau“ und mit „Superkidz“ sollen Kinder und Jugendliche angesprochen werden. Sie sollen durch gemeinsame positive Erfahrungen bei Spiel, Bewegung, bei Gesprächen und gemeinsam geplanten Aktionen, drinnen und draußen, viel Spaß und Freude erleben können. Im Mittelpunkt steht, dass die Kinder bereits an der Planung und Gestaltung der Gruppenarbeit beteiligt werden. So soll ihr Selbstbewusstsein gestärkt werden, sie sollen ihre eigenen Möglichkeiten und Fähigkeiten
        entdecken und sich als selbstwirksam erleben können. Auch für die Eltern soll es Gesprächsangebote und gemeinsame Unternehmungen oder gesellige Treffen geben. Elisabeth Traunmüller, Leiterin des Caritas-Zentrum Landau, freut sich mit Julia Kramm und Susanne Mayer-Stork zwei sehr erfahrene Sozialpädagoginnen für die Umsetzung der Projekte gewonnen zu haben. Beide haben vor Kurzem ihre Arbeit aufgenommen. Die Projektmitarbeiterinnen machen sich nun daran, mit den Kooperationspartnern und Netzwerkpartnern in Kontakt zu treten. Sie hoffen auf eine gute Unterstützung unter anderem bei der Kontaktaufnahme zu Eltern, Kindern und Jugendlichen, sodass auch die Gruppenarbeit in Kürze starten kann. Sie möchten mit ihrer Arbeit die bestehenden Netzwerke und Stellen unterstützen und freuen sich über Anfragen und Anregungen.

          Über den Projektverlauf und die Erfolge im Projekt wird fortlaufend in den städtischen Gremien, wie im Jugendhilfeausschuss berichtet werden.
          Ansprechpartnerinnen:
          Stadtjugendamt Landau Caritas-Zentrum Landau
          Rita Weindel-Jöckle Elisabeth Traunmüller
          Jugendamt Landau Caritas-Zentrum Landau
          Friedrich-Ebert-Straße 3 Königstraße 39/41
          76829 Landau in der Pfalz 76829 Landau in der Pfalz
          Tel.: 06341/13 51 01 Tel.: 06341/9 35 51 10
          Oder per E-Mail an rita.weindel-joeckle@landau.de bzw.
          elisabeth.traunmueller@caritas-speyer.de.
          Ergänzende Informationen zum Förderer:

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