Heidelberg – Corona-Krise: Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner besuchte Gastronomen und soziale Einrichtungen


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner hat mit Gastronomen und sozialen Einrichtungen über ihre Situation in der Corona-Pandemie gesprochen. Gemeinsam mit Marc Massoth, Leiter des Amtes für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft, besuchte er drei Gastronomiebetriebe in der Altstadt – „Löwenbräu“ in der Hauptstraße, „Regie“ am Theaterplatz und „Backmulde“ in der Schiffsgasse – und tauschte sich mit den Inhabern über aufgebrauchte Rücklagen und Corona-Hilfen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in Kurzarbeit sowie Öffnungsperspektiven aus. Die Stadt Heidelberg hat ein großes Interesse, Bereiche des öffentlichen Lebens wieder zu öffnen, sofern es die Vorgaben des Landes und das Infektionsgeschehen zulassen.

        Oberbürgermeister Prof. Würzner: „Wir haben gerade noch einmal rund 100.000 Tests auf eigene Kosten bestellt. Damit sind wir vorbereitet, um besonders sensible Bereiche wie Schulen und Kitas offen zu halten und weitere Öffnungen zu ermöglichen. Wir bereiten einen Modellversuch für und mit Kultureinrichtungen vor. Auch in den Bereichen Einzelhandel oder Gastronomie möchten wir in der Kombination von Tests und Apps Öffnungen ermöglichen und den Betreibern wieder Perspektiven bieten, zum Beispiel in der Außenbewirtschaftung.“

        Dank an Stadt für schnelle und unbürokratische Hilfe

        Die Gastronomen dankten der Stadt für die schnelle und unbürokratische Hilfe während der Corona-Krise, insbesondere für den Verzicht auf Gebühren für die Außenbewirtschaftung und die Erweiterung dieser Flächen. Diese Regelungen werden auch in diesem Jahr weiter gelten. „Wir haben uns sehr gefreut, dass wir die Fläche mit Tischen auf der Terrasse verdoppeln durften. Unsere Gäste haben sich mit den deutlich größeren Abständen sichtlich wohl gefühlt. Auch der Erlass der Gebühren hat uns gutgetan. Wir hoffen auf eine baldige Öffnung“, sagte Helmut Wollmann vom „Regie“. Hans-Otto Gieser, seit 33 Jahren Inhaber des Löwenbräu, erklärte: „Die erweiterte Außenbewirtschaftung hat uns über den Sommer sehr geholfen. Das war richtig toll.“ Alex Schneider, Geschäftsführer der Backmulde, lobte die Dankeschein-Aktion und betonte, alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter trotz der Krise und Schließungen weiter zu beschäftigen: „Wir brauchen gutes Personal für die Zeit, wenn es wieder losgeht.“

        Besuch in sozialen Einrichtungen im Heidelberger Süden

        Drei sozialen Einrichtungen stattete Oberbürgermeister Prof. Würzner am folgenden Tag einen Besuch ab. Im Tafelladen „Rat und Tat“ in der Südstadt sprach er mit Dr. Susanna Re, Birgit Grün und Michael Deimann vom Caritasverband Heidelberg und besuchte anschließend die Lebensmittelausgabe in der Kirche St. Michael. Dort findet die Ausgabe seit Beginn der Pandemie statt, da mehr Platz besteht. Prof. Würzner hatte dem Tafelladen bereits vor einem Jahr einen Besuch abgestattet. Anschließend tauschte sich der Oberbürgermeister im Seniorenzentrum Rohrbach mit Martin Heß, Geschäftsführer des Trägers Diakonisches Werk, und den Leiterinnen Gabriele Riedke-Dschangaei und Elena Kowall über die Erfahrungen während der Pandemie und die besonderen Angebote des Seniorenzentrums aus – zum Beispiel ein digitaler Spielnachmittag, „Zoom“-Schulungen für Ältere und Bewegungsangebote wie die Vermittlung von Spaziergang-Tandems in Zusammenarbeit mit dem Sportkreis Heidelberg.

        Abschließend sprach Prof. Würzner mit den Leiterinnen Rebecca Ramirez und Sarah Labusga über die Angebote im Quartiersmanagement Hasenleiser – etwa digitale Veranstaltungen und das Videoprojekt „Siehst du mich“ als aktiven Beitrag gegen Diskriminierung jeglicher Art – sowie Erfahrungen während der Corona-Pandemie.

        Oberbürgermeister Prof. Würzner bilanzierte nach den Besuchen: „Es ist großartig zu sehen, welche Angebote die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in diesen und vielen weiteren sozialen Einrichtungen in Heidelberg täglich für ihre Mitmenschen zur Verfügung stellen – für Seniorinnen und Senioren, für ärmere Mitbürgerinnen und Mitbürger, für die Menschen in der Nachbarschaft. Damit leisten sie einen großen Beitrag dazu, dass in dieser aktuellen Ausnahmesituation niemand vergessen wird.“

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