Landau – Neue Fahrzeuge

        Landau/Metropolregion Rhein-Neckar. Die DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH betreibt den öffentlich-rechtlichen Rettungsdienst einschließlich der Krankentransporte in den Städten Landau, Pirmasens und Zweibrücken und den Landkreisen Germersheim, Südwestpfalz und Südliche Weinstraße. Durch den Betrieb der Rettungswachen Annweiler, Bad Bergzabern, Bundenthal einschließlich des Notarztstandortes Dahn, Edenkoben, Germersheim, Hauenstein, Herxheim, Kandel, Landau, Maximiliansau, Pirmasens, Rodalben, Weselberg und Zweibrücken wird in einem Gebiet von 2.271 km² für rund 460.000 Bürgerinnen und Bürgern eine optimale Versorgung für Kranke und Verletzte gewährleistet. Im Jahr 2020 leistete das DRK mit über 300 Mitarbeiter*innen insgesamt 66.241 Einsätze, bei denen die Rettungsfahrzeuge insgesamt 2,35 Mio. Kilometer zurückgelegt haben. Für die Einsatzbereiche der Rettungswachen Germersheim und Kandel konnten neue Notarzteinsatzfahrzeuge auf der Basis eines VW T6 mit Sonderausbau in Betrieb genommen werden. Die Fahrzeuge sind mit umfangreichem Innenausbau und mit drei Sitzplätzen ausgestattet, damit auch Ärzte auf dem Weg zur Ausbildung als Notärzte mitfahren können.


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          Torbjörn Kartes in Friesenheim

        „Es geht um unsere Gesundheit und im schlimmsten Fall um Lebensrettung. Daher braucht unser Rettungswesen eine gute Ausstattung. Die neuen Fahrzeuge sind nach dem neuesten Stand der Technik und für unterschiedlichste Einsätze ausgestattet. Genauso wichtig wie eine angemessene Ausstattung, sind die engagierten Menschen in unserem Rettungsdienst und dem gesamten Katastrophenschutz. Ihnen gebührt mein Respekt und Dank!“, betont der Aufsichtsratsvorsitzende des Rettungsdienstes und Landrat Dietmar Seefeldt. Bewährt hat sich auch das im vergangenen Jahr eingeführte, optisch auffälligere Design mit zusätzlich gelben Reflektoren, was die Erkennbarkeit im Straßenverkehr deutlich verbessert. „Ein zusätzlicher Sicherheitsaspekt“, wie der Leiter des Rettungsdienstes Achim Bayer betont. Neu hingegen ist die, in beiden Fahrzeugen fest verbaute, „RescueWave“-Anlage. Mit RescueWave werden weitere digitale Prozesse im Rettungsdienst eingeführt, damit Großschadensereignisse in Zukunft schneller, effizienter und sicherer bewältigt werden können.

        Landrat Dr. Fritz Brechtel berichtete: „Mit dem Einbau der Technik in die neuen Fahrzeuge kann nun per Knopfdruck das System aus dem Cockpit des Fahrzeugs heraus gestartet werden. Durch RescueWave können die Einsatzkräfte im Notfall schneller und koordinierter auch bei einer großen Anzahl von Verletzten agieren und Leben retten. Am besten wäre es natürlich, es käme nie zu einem Massenanfall von Verletzten, aber technisch sind die Rettungskräfte damit vorbereitet, um ohne weiteren Zeitverlust informieren und reagieren zu können. Der Landkreis Germersheim hatte das System 2019 angeschafft und war damit der erste Landkreis bundesweit, in dem RescueWave angewendet wird.“Die medizinische Ausstattung umfasst alle notwendigen Geräte, damit die Notärzte eine notfallmäßige Versorgung sowie eine Vorbereitung für die Intensivmedizin durchführen können. Mit dem EKG können beispielsweise von der Einsatzstelle EKG-Bilder direkt zur aufnehmenden Klinik zur Vorbeurteilung versendet werden, was für die moderne Herzinfarktversorgung unerlässlich ist.

        Erstmals wurde in der DRK Rettungsdienst Südpfalz GmbH ein Schwerlast-Rettungswagen in dienst gestellt. „Mit diesem Fahrzeug haben wir nun die Möglichkeit auch sehr adipöse Patienten (bis 318 kg) zu transportieren“, so Geschäftsführer Jürgen See. „Das in Herxheim stationierte Fahrzeug kann zudem für umfangreiche Intensiv-Verlegungen eingesetzt werden. Dabei sind die gängigen intensivmedizinischen Standards, wie zum Beispiel die arterielle Blutdruckmessung, durchführbar“, so See weiter. Der Ausbau eines Schwerlast-Rettungswagens entspricht, bis auf das Tragesystem, dem regulären RTW-Konzept Rheinland-Pfalz. Eine Power-Load-Trage mit einer stufenlosen Höhenverstellung sowie ein Hoverboard mit einem elektrischen Trageeinzugsystem unterstützen hierbei das Rettungsdienstpersonal immens. Alle Fahrzeuge können bei Großschadensereignissen auch in anderen Rettungsdienstbereichen eingesetzt werden, da sowohl der Ausbau als auch die Einrichtung der Schränke und Schubladen identisch ist und sich somit auch Ärzte und Notfallsanitäter aus anderen Bereichen sofort in diesem Fahrzeug zurechtfinden. Die Beschaffung der Fahrzeuge erfolgt über eine 100%ige Bezuschussung der Krankenkassen. Die Gesamtkosten der Fahrzeuge belaufen sich zwischen 70.000,00 Euro für ein Notarzteinsatzfahrzeug und rund 140.000,00 Euro für einen Schwerlast-Rettungswagen.

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