Mannheim – Lesung Jaroslav Rudiš als Livestream „Winterbergs letzte Reise“ am Sonntag, 21. März 2021 um 17 Uhr

Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Ein Baedeker aus dem Jahre 1913 gibt die Reiseplanung von zwei unterschiedlichen Männern vor. In Zeiten von Google Maps, Bahn-Apps und Internet folgen sie Fahrplänen, Kursbüchern und Bahnschienen. Jan Kraus arbeitet als Altenpfleger in Berlin. Geboren ist er in Vimperk, dem früheren Ort Winterberg, im Böhmerwald. Unter welchen Umständen er die Tschechoslowakei verlassen hat, das bleibt sein Geheimnis. Jan Kraus begleitet Schwerkranke in den letzten Tagen ihres Lebens. Einer von ihnen ist Wenzel Winterberg. Als Sudetendeutscher wurde er nach dem Krieg aus der Tschechoslowakei vertrieben. Als Kraus ihn kennenlernt, liegt er wie gelähmt im Bett. Es sind Kraus’ Erzählungen aus seiner Heimat Vimperk, die Winterberg ins Leben zurückholen. Doch Winterberg will mehr von Kraus, er will mit ihm eine letzte Reise antreten, auf der Suche nach seiner verlorenen Liebe. Eine Reise, die beide Männer und die Leser*innen durch die Geschichte Mitteleuropas führt. Von Berlin nach Sarajevo über Reichenberg, Prag, Wien und Budapest. Denn nicht nur Jan Kraus, auch Wenzel Winterberg verbirgt ein Geheimnis.

Jaroslav Rudiš, geboren 1972, ist Schriftsteller, Drehbuchautor und Dramatiker. Er studierte Deutsch und Geschichte in Liberec, Zürich und Berlin und arbeitete unter anderem als Lehrer und Journalist. In Mannheim ist Rudiš unter anderem mit seinem Roman “Nationalstraße“ bekannt, den er vor zwei Jahren im Nationaltheater Mannheim vorstellte. Der Roman „Winterbergs letzte Reise“ wurde 2019 für den Preis der Leipziger Buchmesse nominiert. Er ist der erste Roman, den Jaroslav Rudiš auf Deutsch geschrieben hat, was ihn für die Lesereihe „europa_morgen_land“ auszeichnet. Die Lesereihe „europa_morgen_land“ ist eine städte- und länderübergreifende Kooperation des Kulturamtes Mannheim, des Kulturbüros der Stadt Ludwigshafen und der Stadtbücherei Frankenthal gemeinsam mit den Vereinen KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V. und Kultur Rhein-Neckar e.V. Zu dem Format gehört von Beginn an, dass die Lesungen moderiert und dem Autor Fragen gestellt werden können. Die Moderatorin wird Eleonore Hefner vom Kultur Rhein-Neckar e.V. sein. Corona geschuldet findet die kommende Lesung erstmals digital (via Zoom) statt, daher ist eine Anmeldung erforderlich. Die Teilnahme ist kostenfrei.

Anmeldung:
KulturQuer QuerKultur Rhein-Neckar e.V.
Gisela Kerntke
0621-33 26 71 oder gisela.kerntke@freenet.de.

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