Mannheim – Wirtschaftsförderung überarbeitet Strategie – Wirtschaftspolitische Strategie wurde an aktuelle Entwicklungen angepasst

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Die wirtschaftspolitische Strategie (WPS) 2020 für Mannheim wurde in der gestrigen Sitzung des Gemeinderats einstimmig beschlossen. Die aktuell gültige wirtschaftspolitische Strategie, die 2009 durch den Gemeinderat beschlossen und seit 2010 umgesetzt wird, musste nach zehn Jahren überarbeitet und fortgeschrieben werden. Als Grundlage für die Aktualisierung dienten die Evaluierung der bisherigen Strategie, 48 Expertengespräche, strategische Workshops des Fachbereichs für Wirtschafts- und Strukturförderung, aber auch Trendscoutings sowie das Leitbild 2030 der Stadt Mannheim. In Folge der Corona-Pandemie und der bisherigen Auswirkungen auf die Wirtschaft wurden zudem vier mögliche Szenarien für den Wirtschaftsstandort Mannheim entwickelt. Wirtschaftsbürgermeister Grötsch erklärt den Prozess der WPS-Entwicklung: „Die neue wirtschaftspolitische Strategie von 2009 war ein voller Erfolg. Seit der ersten Unternehmensbefragung 2012 können wir eine starke Zufriedenheit der Unternehmen sowohl mit dem Wirtschaftsstandort als auch mit den Leistungen der Wirtschaftsförderung verzeichnen. Dennoch wollen wir uns weiterentwickeln. Eine Fortschreibung der wirtschaftspolitischen Strategie ist somit nur konsequent und in die Zukunft gerichtet.“

          Fokus auf neue Wirtschaftsthemen GreenTech, Social Economy und Smart Economy

          Als Resultat werden die grundsätzlichen, übergeordneten Ziele der bisherigen Strategie beibehalten und inhaltlich konkretisiert. Diese sind die Sicherung und Schaffung von Arbeitsplätzen, das Halten und Anwerben von Fachkräften und Talenten, die Steigerung der Standortattraktivität sowie die Erhöhung der Anzahl der Gründungen.

          Die WPS 2020 ist auf folgende Themen konzentriert:

          -Basis stärken mit den inhaltlichen Schwerpunkten Betreuung der Key-Accounts und von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) sowie Gründungsförderung.

          -Potenziale entwickeln mit den inhaltlichen Schwerpunkten Gesundheitswirtschaft, Menschen und Kompetenzen, Flächen und Immobilien sowie Standortmarketing.

          -Neue Impulse setzen mit den inhaltlichen Schwerpunkten GreenTech, Foresight und Trendscouting, Social Economy und Smart Economy.

          GreenTech verbindet die Themen Umwelt, Wissenschaft, Technik und Wirtschaft. Unter anderem geht es um die Entwicklung und Nutzung von neuen umweltverträglichen Technologien und um Energieeffizienz. Die Wirtschaftsförderung wird auch weiterhin Trendscouting betreiben und die Bedürfnisse des Marktes und der Gesellschaft beobachten und analysieren. Der Begriff Social Economy beschreibt ein Wirtschaftssystem, das sich im Wesentlichen mit Leistungen zum Nutzen der Gesellschaft befasst. Im Zentrum stehen soziale Probleme, insbesondere in der Erbringung von sozialen Dienstleistungen für und mit Menschen. Damit hat das sozialwirtschaftliche Handeln sowohl ökonomische als auch soziale Aspekte. Der Ausgangspunkt bei Smart Economy ist der Gedanke, dass die Wirtschaft aufgrund der Digitalisierung zu einer Smart Economy transformiert wird. Die Wirtschaftsförderung wird daher in Zukunft verstärkt Unternehmen aller Branchen bei der Digitalisierung begleiten und unterstützen.

          „Das Team der Wirtschaftsförderung hat in den vergangenen Jahren großartige Arbeit geleistet. Mit den bisherigen Schwerpunkten unserer Tätigkeiten und deren Weiterentwicklung sowie den neuen Kompetenzfeldern Green Tech und Social Economy wollen wir den Wirtschaftsstandort in die Zukunft begleiten. Mit der Ausrichtung des European Social Economy Summit im kommenden Jahr und der geplanten Entwicklung des Innovationszentrums Green Tech ist es uns bereits heute gelungen, diese Kompetenzfelder mit Leben zu füllen“, betont Christiane Ram, Fachbereichsleiterin Wirtschafts- und Strukturförderung.

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