Mannheim – Aktuelles zu Corona – Inzidenzzahl 71,1 – Impftermine


        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Aktuelle Meldung zu Corona 02.03.2021
        1. Aktuelle Fallzahlen
        2. Impftermine
        3. Kulturamt passt neue Förderlinie an die derzeitige Ausnahmesituation im Veranstaltungssektor an

        1. Aktuelle Fallzahlen – Zahl der nachgewiesenen Corona-Fälle erhöht sich auf 10805

        Dem Gesundheitsamt wurden bis heute Nachmittag, 02.03.2021, 16 Uhr, 55 weitere Fälle einer nachgewiesenen Coronavirus-Infektion gemeldet. Die Zahl der bestätigten Fälle in Mannheim erhöht sich auf insgesamt 10805.

        Das Gesundheitsamt nimmt Kontakt zu den positiv getesteten Fällen auf, nachdem der Laborbefund im Gesundheitsamt vorliegt. Im ersten Schritt ermittelt das Gesundheitsamt die Kontaktpersonen der nachgewiesen Infizierten, insbesondere im Bereich der sogenannten vulnerablen Gruppen. Diese werden nach Entscheidung und fachlicher Einschätzung durch das Gesundheitsamt auf das Virus getestet.

        Alle beteiligten Ärzte, Gesundheitsbehörden sowie das Kompetenzzentrum Gesundheitsschutz am Landesgesundheitsamt arbeiten dabei eng zusammen. Die Mehrheit aller in Mannheim bislang nachgewiesenen Infizierten zeigen nur milde Krankheitsanzeichen und können in häuslicher Quarantäne verbleiben. Bislang gelten in Mannheim 10059 Personen als genesen, die häusliche Quarantäne wurde bei ihnen aufgehoben. Damit gibt es in Mannheim 493 akute Infektionsfälle.

        Sobald das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg die Inzidenz für den Stadtkreis Mannheim veröffentlicht, ist sie unter www.mannheim.de/inzidenzzahl einzusehen.

        Die in der letzten Woche angelaufenen Tests in Kitas und Schulen wird die Stadt Mannheim auf andere Bereiche ausweiten und regelmäßige Tests bei ihren Mitarbeitern durchführen, die öffentliche Kontakte haben um so auch ihrer Verantwortung als Arbeitgeber gerecht zu werden. Nach dem Spitzengespräch mit den Verbänden der Wirtschaft letzte Woche wollen wir mit gutem Beispiel vorangehen. Zugleich bereitet das Gesundheitsamt eine Anbindung an die Luca-App vor, die die Nachverfolgung von Infektionen bei Besuch von Einrichtungen und Veranstaltungen deutlicht erleichtert. Ausserdem wird die Stadt Mannheim mit Blick auf das gestiegene Infektionsrisiko durch Mutationen eine Allgemeinverfügung erlassen, die das Tragen von Masken an stark frequentierten Orten anordnen wird. Diese wird im Laufe der Woche verkündet und soll zum Wochenende gelten. Die Maskenkontrolle in den Betrieben soll erhöht werden. Hier will die Stadt Mannheim den auftretenden Clustern im betrieblichen Umfeld Rechnung tragen.
        Für den Oberbürgermeister sind dies drei zentrale Säulen Pandemiebekämpfung: „ Bei der leider wieder sichtbaren Dynamik im Infektionsgeschehen braucht es drei grundlegende Ergänzungen in der bisherigen Strategie, wenn nicht mit Lockdown oder dem Verzicht auf Öffnungen reagiert werden soll:
        1. regelmäßige Tests zweimal die Woche in allen Schulen und Betrieben; Selbsttests zu Hause und an anderen Orten sind lediglich Ergänzungen. Solange Schnelltests nicht ausreichend zur Verfügung stehen müssen sie auf die regelmäßigen Tests konzentriert werden.
        2. Bessere Nachverfolgung durch möglichst flächendeckenden Einsatz der Luca-App
        3. Deutliche Erhöhung der Zahl der Personen, die in den erforderlichen Situationen Masken tragen. In all diesen Bereichen versuchen wir als Kommune einen entscheidenden Beitrag zu leisten. Bund und Land müssen den entsprechenden Rahmen liefern.“

        2. Impftermine

        Um einen reibungslosen Ablauf im Impfzentrum zu gewährleisten, bittet die Stadt darum, Impftermine unbedingt pünktlich wahrzunehmen und nicht zu früh zu erscheinen. „Normalerweise kann ein Zeitpuffer vor einem wichtigen Termin nützlich sein. Dies führt vor dem Eingang des Impfzentrums jedoch zu Warteschlangen, die dringend vermieden werden sollen,“ erklärt Nicole Tettweiler, Leiterin des Mannheimer Impfzentrums. „Kommen Sie deshalb wirklich erst zu dem Zeitpunkt, für den der Termin gebucht ist.“

        Um Prozesse zu beschleunigen und Wartezeiten vor Ort zu reduzieren, können Formulare zur Impfung über das Portal www.impfen-bw.de bereits selbst zu Hause vorbereitet und zum Impftermin mitgebracht werden.

        Weiteres zum Ablauf der Corona-Schutzimpfung in Mannheim erfahren Interessierte auf der städtischen Internetseite www.mannheim.de/coronaschutzimpfung. Dort wird Schritt für Schritt der Weg bis zur Impfung erklärt.

        Livemusikförderung geht in die zweite Runde
        3. Kulturamt passt neue Förderlinie an die derzeitige Ausnahmesituation im Veranstaltungssektor an

        Bis zum 31. März können Kulturinitiativen, Livespielstätten und Musikclubs, die in Mannheim regelmäßig Konzerte veranstalten, beim Kulturamt eine Förderung beantragen. Die Mannheimer Livemusikförderung, die im Juli 2020 durch den Gemeinderat beschlossen wurde, soll die lokale Veranstalterszene nachhaltig stärken. Sie wurde erstmals im Herbst 2020 vergeben und geht nun in die zweite Runde. Insgesamt elf Antragsteller konnten im vergangenen Jahr von der neuen Förderlinie mit einem Budget von insgesamt 30.000 Euro profitieren. Für dieses Jahr sind 50.000 Euro im städtischen Haushalt dafür vorgesehen.

        Antragsberechtigt ist, wer im Jahr mindestens zehn Konzerte aus dem Bereich Unterhaltungsmusik im Sinne der GEMA durchführt, deren Besucherkapazität 1.000 Personen nicht übersteigt und die mehrheitlich eigenständige künstlerische Inhalte auf die Bühne bringt. Bemessungsgrundlage bei der Verteilung der Gelder ist der Umfang der Konzertaktivität, nachgewiesen durch entsprechende GEMA-Abrechnungen. Der Fördertopf wird unter allen Antragsberechtigten aufgeteilt, wobei die maximale Fördersumme 4.500 Euro beträgt.

        Um der derzeitigen Situation im Veranstaltungssektor gerecht zu werden, der durch die Corona-Pandemie und die damit verbundenen gesetzlichen Bestimmungen weitgehend zum Stillstand gekommen ist, hat das Kulturamt die Förderlinie geringfügig angepasst. Als Bemessungsgrundlage zur Beurteilung der Förderwürdigkeit und Berechnung der Förderhöhe für die jeweiligen Antragsteller soll ausnahmsweise – anstelle des Vorjahres – erneut das Jahr 2019 herangezogen werden können.

        „Die Livemusik-Szene war immer ein wichtiger Bestandteil des gesellschaftlichen Zusammenlebens in dieser Stadt und wir hoffen, sie bald wieder wie gewohnt erfahren zu dürfen. Uns ist es wichtig, die Kulturschaffenden gerade in dieser schweren Zeit zu unterstützen und ihren Beitrag zum Mannheimer Kulturleben zu würdigen“, erklärt Kulturbürgermeister Michael Grötsch.

        Sabine Schirra, Leiterin des Kulturamtes, ergänzt: „Wir haben uns bemüht, die neue Förderung so zu gestalten, dass sie jenen zu Gute kommen kann, für die sie gedacht ist – auch wenn die Umstände mal widrig sind.“

        Entstanden ist das Konzept zur Livemusikförderung bereits vor der Pandemie. Die lokale Club- und Livemusikbranche weist bereits seit einigen Jahren auf erschwerte Existenzbedingungen hin und fordert kommunale Unterstützung.

        Info: Sämtliche Informationen zur Förderlinie, dem Bewerbungsverfahren und den Richtlinien sind auf der Internetseite des Kulturamtes zu finden: mannheim.de/livemusik-foerderung

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