Ludwigshafen – Freie Wähler: Ampelkoalition versagt bei Schulpolitik

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
        FW-Direktkandidat Arndt bekräftigt CDU-Forderung nach verbesserter Förderung von Grundschülern – zwei Lehrkräfte pro Grundschulklasse einsetzen
        Der Direktkandidat der Freien Wähler, Hans Arndt, unterstützt die Forderung des Spitzenkandidaten der CDU, Christian Baldauf, jedem Grundschulkind eine gezielte Förderung zukommen zu lassen. Knapp 36 % der Schulanfänger des Schuljahres 2019/20 in Ludwigshafen hatten bei der Schuleingangsuntersuchung eine Empfehlung für Sprachförderung erhalten. „Wenn dann von den Grundschullehrerinnen und -lehrern erwartet wird, dass sie diese große Anzahl von individuellen Problemlagen im allgemeinen Unterricht neben allen anderen Themen und Herausforderungen anpacken, dann ist das Betrug an den Kindern und eine Überforderung der Pädagogen“, stellt Arndt fest.

        Schulen werden von der Mainzer Regierung allein gelassen
        Die CDU hatte im Landtag eine Große Anfrage zu den Konsequenzen aus den Schuleingangsuntersuchungen gestellt. Aus der Antwort des Ministeriums lässt sich herauslesen, dass die Grundschulen mit den unterschiedlichen Förderbedarfen der Kinder weitgehend allein gelassen werden. So heißt es beispielsweise in dem Schreiben: „Die Gesundheitsämter sprechen auf Basis der Gesamtbeurteilung der Schuleingangsuntersuchung, nicht anhand einzelner Befunde, lediglich Empfehlungen aus medizinischer Sicht an die Schulen aus. Die Veranlassung weiterführender Maßnahmen, wie beispielsweise Förderungen oder eine Zurückstellung, erfolgt durch die Schule.“

        Förderung zum Nulltarif im laufenden Betrieb?
        Zum einen kann man sich nun fragen, auf welcher Basis eine gezielte Förderung ohne Nennung einzelner Befunde stattfinden soll. Zum anderen besitzen die Grundschulen nur unzureichende Personalressourcen, um entsprechende Fördermaßnahmen effektiv umsetzen zu können. Dies ist allerdings von Seiten des Ministeriums augenscheinlich nicht anders vorgesehen. Denn in dem Ministeriumsschreiben tauchen immer wieder Schlagwörter wie „individuelle Förderung im differenzierten Regelunterricht“, „unterrichtsintegriert“, „Integration in die tägliche Unterrichtsarbeit“ und „Lehrmaterial flexibel nutzen“ auf. All, das heißt nichts anderes, als dass den Lehrkräften die Verantwortung für das Auffangen der Defizite allein aufgebürdet wird. Es reicht aber nicht aus, Fördermaterialien und -konzepte zur Verfügung zu stellen. Arndt: „Eine Lehrkraft allein kann nicht im laufenden Betrieb sechs Kinder gleichzeitig individuell betreuen und fördern und nebenher alle anderen voranbringen.“
        Über ein Drittel der Viertklässler haben große Schwierigkeiten beim Lesen
        Für Arndt steht fest, dass das Land hier massiv nachlegen muss. Wenn die vielfältigen Fördermaßnahmen, die die Landesregierung auf den Weg gebracht hat, wirken sollen, dann müsse auch das entsprechende Personal zur Verfügung gestellt werden. Eine reguläre Doppelbesetzung von Lehrkräften im Klassenverband, wobei idealerweise eine davon eine ausgebildete Sprachförderkraft ist, wäre gerade in einer Stadt wie Ludwigshafen notwendig. „Wir können es uns auf Dauer nicht leisten, dass knapp 37 % der Kinder in Rheinland-Pfalz die Grundschule verlassen, ohne flüssig und sinnverstehend lesen zu können“, mahnt Arndt. Neben der Doppelbesetzung im Klassenverband wäre nach Meinung der Freien Wähler auch die Einführung eines verpflichtenden letzten Kindergartenjahres eine Möglichkeit, Druck von den Grundschulen zu nehmen. Es sollte keine Kinder geben, die bis zum Schuleintritt „unter dem Radar“ bleiben.
        Dieses Jahr keine Schuleingangsuntersuchungen
        Da es in diesem Jahr pandemiebedingt keine Schuleingangsuntersuchungen der kommenden Erstklässler geben wird, stehen die Grundschulen im Land und insbesondere in Ludwigshafen vor noch erheblicheren Herausforderungen. Sie müssen dieses Jahr nahezu ohne medizinisch-fachliche Unterstützung selbst die Förderbedarfe analysieren und unter Umständen eine Empfehlung für den Besuch einer Förderschule aussprechen.
        Die FREIEN WÄHLER sind die kommunale Kraft der Mitte in Rheinland-Pfalz. Sie stehen für eine bürgernahe Politik mit gesundem Menschenverstand. Von Menschen für Menschen. Aus der Mitte der Gesellschaft. Sachgerecht und solide. Weitere Informationen finden Sie unter www.fwrlp.de
        Über Hans Arndt

        Hans Arndt


        Auf der Landesliste der FREIEN WÄHLER für die Landtagswahl 2021 steht er auf Platz 8.

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