Mannheim – Zwei Senioren wurden Opfer von dreisten Trickdieben-Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro gestohlen

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Am Dienstagvormittag wurden im Stadtteil Vogelstang zumindest zwei Senioren Opfer von Trickdieben.
        Gegen 11 Uhr klingelte ein unbekannter Mann an der Wohnungstür einer 90-Jährigen und gab vor, den Wasserdruck in der Wohnung der Seniorin prüfen zu müssen. Er begab sich mit der Frau ins Badezimmer und führte dort im Beisein der 90-Jährigen einige “Überprüfungen” durch. Währenddessen schlich sich ein weiterer Mann in die Wohnung, durchsuchte das Schlafzimmer und ließ dort Bargeld und Schmuck im Wert von mehreren Tausend Euro mitgehen. Ein aufmerksamer Nachbar klingelte währenddessen bei der Geschädigten, woraufhin sich der Mann im Badezimmer aus der Wohnung entfernte. Den zweiten Mann bemerkte der Nachbar im Schlafzimmer, der sich auch aus der Wohnung entfernen konnte.

          Zeugen beobachteten anschließend die beiden Männer, wie sie in einen dunklen VW-Golf mit GG-Kennzeichen einstiegen und davonfuhren.

          Die beiden Männer und der Fahrer des Golf werden wie folgt beschrieben:

          Täter 1:

          – Männlich
          – Ca. 40 bis 50 Jahre alt
          – 160 bis 170 cm groß
          – Untersetzte Figur
          – Dunkle Haare
          – Evtl. graumelierter Bart
          – Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
          – Gepflegtes Äußerees
          – Sprach akzentfrei Deutsch
          – Trug eine dunkle Schildmütze und eine dunkle Jacke
          Täter 2:

          – Männlich
          – 25 bis 35 Jahre alt
          – Größer als Täter 1
          – Dick
          – Rundliches Gesicht
          – Vollbart
          – Dunkle Haare, seitlich kurz, oben lang
          – Vollbart
          – Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
          Fahrer des Golf:

          – Männlich
          – 20 bis 25 Jahre
          – Hellere Haare
          – Süd- bis südosteuropäisches Erscheinungsbild
          Bei einem 89-Jährigen klingelte ein Unbekannter und gelangte unter dem Vorwand, alte Gegenstände kaufen zu wollen, in die Wohnung es Senioren. Schnellen Schrittes begibt sich der ungebetene Gast ins Schlafzimmer und nimmt die Geldbörse des Geschädigten zur Hand. Nachdem der 89-Jährige dem Unbekannten die Geldbörse wieder aus der Hand genommen und auf den Nachttisch gelegt hatte, verließ der unbekannte Mann mit der Bemerkung, wegen Gegenständen, an denen er Interesse hätte, zurückzukehren, die Wohnung. Erst jetzt bemerkte der 89-Jährige, dass aus seinem Geldbeutel das Bargeld entnommen worden war.

          Eine Beschreibung des ungebetenen Gastes konnte der Senior nicht abgeben.
          Inwiefern ein Zusammenhang der beiden Taten besteht, ist Gegenstand der weiteren Ermittlungen.
          Zeugen, die verdächtige Wahrnehmungen gemacht haben und sachdienliche Hinweise geben können, werden gebeten, sich beim Kriminaldauerdienst der Kriminalpolizeidirektion Heidelberg, Tel.: 0621/174-4444 zu melden.

          Aus aktuellem Anlass weist die Polizei nochmals ausdrücklich auf folgende Tipps hin:

          – Lassen Sie keine Fremden in die Wohnung!
          – Sehen Sie sich Besucher vor dem Öffnen durch den Türspion oder
          mit einem Blick aus dem Fenster an und machen Sie von Ihrer
          Türsprechanlage Gebrauch.
          – Öffnen Sie die Wohnungstür niemals sofort – legen Sie immer
          Sperrbügel oder Sicherheitskette an.
          – Ziehen Sie telefonisch eine Nachbarin oder einen Nachbarn hinzu,
          wenn unbekannte Besucher vor der Tür stehen, oder bestellen Sie
          die Besucher zu einem späteren Termin, wenn eine
          Vertrauensperson anwesend ist.
          – Lassen Sie Handwerker nur dann herein, wenn Sie sie selbst
          bestellt haben oder wenn sie von der Hausverwaltung angekündigt
          worden sind.
          – Wehren Sie sich gegen zudringliche Besucher notfalls auch
          energisch. Sprechen Sie sie laut an und rufen Sie um Hilfe.
          – Pflegen Sie Kontakt zu älteren Mitbewohnerinnen und
          Mitbewohnern. Machen Sie ihnen das Angebot, bei fremden
          Besuchern an der Wohnungstür zur Sicherheit hinzuzukommen, und
          übergeben Sie für solche Fälle die eigene Telefonnummer.

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