Heidelberg – Stadt unterzeichnet Resolution für ein starkes Lieferkettengesetz! Faire Menschenrechtsstandards gefordert

        Arbeiterinnen bei der Tee-Ernte auf Sri-Lanka

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Gegen Ausbeutung, Menschenrechtsverletzungen und Missstände in der gesamten Lieferkette eines Produktes: 34 Kommunen aus ganz Deutschland haben am 9. Februar 2021 als Erstunterzeichner die Resolution „Kommunen für ein starkes Lieferkettengesetz in Deutschland“ auf den Weg gebracht. Neben Heidelberg sind unter anderem Bremen, Münster und München dabei. „Damit senden wir ein klares Signal an die Bundesregierung, jetzt zu handeln und Menschenrechte zu schützen. Freiwillige Maßnahmen haben leider bisher keine Wirkung gezeigt, daher brauchen wir nun dringend Haftungsregelungen sowie effektive staatliche Durchsetzungsmechanismen“, fordert der Heidelberger Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

          Das Lieferkettengesetz ist ein Instrument zur weltweiten Förderung von menschenwürdigen und fairen Arbeitsbedingungen in der gesamten Lieferkette eines Produktes. Die Unternehmen sollen verpflichtet werden, die Einhaltung der Sorgfaltspflicht zu dokumentieren und regelmäßig darüber Bericht zu erstatten. Dadurch beschäftigen sie sich mit möglichen Menschenrechtsverletzungen, decken Missstände auf und können angemessene Maßnahmen ergreifen. Zusätzlich würde dieses Gesetz die Arbeit der Kommunen bei einer nachhaltigen Beschaffung deutlich erleichtern.

          „Keine öffentlichen Gelder für unwürdige Arbeitsbedingungen oder Umweltzerstörung“

          Oberbürgermeister Prof. Dr. Würzner ist davon überzeugt, dass die Städte und Gemeinden als öffentliche Hand die Verpflichtung haben, faire, ökologische und menschenrechtskonforme Standards im Einkauf und Handel zu gewährleisten. Ein starkes Lieferkettengesetz könne genau das einfordern: „Wir wollen nicht, dass mit öffentlichen Geldern Arbeit unter unwürdigen Bedingungen oder Umweltzerstörung finanziert werden. Das betrifft die gesamte Lieferkette, vom Rohstofflieferanten bis zum ausführenden Unternehmen.“.

          Die Stadt Heidelberg setzt sich zusammen mit einer engagierten Stadtgesellschaft für mehr globale Gerechtigkeit, weltweiten Klima- und Umweltschutz und die Achtung von Menschenrechten ein. Sie fördert den Fairen Handel, eine nachhaltige Beschaffung und unterstützt die Ziele der Agenda 2030. Der Verein Transfair e. V. bescheinigte Heidelberg eine Vorreiterrolle in ihrem Engagement für Fairen Handel und ernannte sie bereits zum vierten Mal zur „Fairtrade-Town“.

          Weitere Infos gibt es unter www.lieferkettengesetz.de und auf www.heidelberg.de/nachhaltig.

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