Heidelberg – Wichtiges Etappenziel erreicht: Erstimpfung in allen Pflegeheimen der Stadt abgeschlossen! 15 Einrichtungen von mobilen Impfteams besucht – Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „Risikogruppe effektiv schützen“

        Ein Pieks, der Leben rettet: Im Caritas-Altenpflegeheim St. Michael in Handschuhsheim impft Arzthelferin Anja Donner vom DRK die Bewohnerin Ursula Gugau gegen das Coronavirus. Helmut Dörr, Koordinator Gert Bartmann und Stefan Bauer (v.l.) verfolgen die Aktion. Foto: Philipp Rothe

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Erleichterung im Caritas-Altenpflegeheim St. Michael: Am Wochenende haben die Bewohnerinnen und Bewohner sowie das Pflegepersonal Besuch eines mobilen Impfteams bekommen. Die Einrichtung im Herzen von Handschuhsheim war das letzte Pflegeheim, in dem die Erstimpfung noch ausstand. Damit ist die Erstimpfung nun in allen 15 Heidelberger Pflegeeinrichtungen abgeschlossen. Knapp 2.000 Personen erhielten dort bislang insgesamt eine Spritze mit dem Vakzin.

        „Ich bin erleichtert, dass dieses Etappenziel nun erreicht ist und die Erstimpfung in den Pflegeheimen abgeschlossen ist. In Heidelberg sind bislang 53 Menschen im Zusammenhang mit dem Coronavirus gestorben. Etwa die Hälfte davon lebte in Pflegeheimen. Das zeigt, wie groß der Handlungsbedarf hier ist. Wir müssen die Risikogruppe effektiv schützen und die Impfung ist das beste Mittel. Die mobilen Impfteams sind dafür unverzichtbar und leisten hervorragende Arbeit. Die Heimleitungen arbeiten engagiert daran mit, dass wir zügig vorankommen. Und die Bundeswehr unterstützt in den Heimen mit 13 Soldatinnen und Soldaten und führt dort Schnelltests durch. Allen gilt mein großer Dank“, erklärt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

        „Wir sind von einem größeren Corona-Ausbruch zum Glück verschont geblieben und haben seit Beginn der Pandemie alles getan, um unsere Bewohnerinnen und Bewohner zu schützen. Das werden wir auch ohne Einschränkung weiter tun – aber die Impfung lässt uns alle ein Stück weit ruhiger schlafen“, sagt Dr. Susanna Re, Geschäftsführerin des Caritas-Verbands Heidelberg.

        Hohe Impfbereitschaft bei den Bewohnenden

        Die organisatorischen Fäden für die mobilen Impfteams laufen bei Gert Bartmann, Leiter des städtischen Amts für Sport- und Gesundheitsförderung, zusammen. „Die Impfteams sorgen dafür, dass der Impfstoff zu den Menschen kommt, die ihn besonders dringend brauchen, selbst aber nicht sehr mobil sind. Das sind aktuell vor allem die Menschen in den Pflegeheimen. Die Impfbereitschaft unter den Bewohnenden ist sehr hoch – beim Personal gibt es hingegen noch Luft nach oben. Vielleicht gelingt es uns, während der zweiten Impfrunde noch den einen oder anderen zu überzeugen“, sagt Bartmann.

        Aktuell fahren in Heidelberg zwei mobile Impfteams. Ein Team besteht aus einem Fahrer, einem Arzt, zwei medizinischen Fachleuten und einer Kraft, die für Dokumentation und Verwaltung zuständig ist. Das Personal stellt zum großen Teil das Deutsche Rote Kreuz. „Wir haben gerne die Herausforderung angenommen, neben der organisatorischen Leitung des Kreizsimpfzentrums im Pfaffengrund auch das Personal für die zwei mobilen Impfteams am Heidelberger Impfzentrum zu stellen. Wir wissen, dass dies neben vielen anderen Aufgaben in Zeiten von Corona für das nächste halbe Jahr sehr viel Energie von unseren ehren- und hauptamtlichen Mitarbeitern fordert, freuen uns aber an entscheidender Stelle am Überwinden der Pandemie mithelfen zu können“, sagt Jürgen Wiesbeck, Präsident des DRK-Kreisverbands Heidelberg/Rhein-Neckar. Neben dem DRK sind aber auch einige Freiwillige, vor allem aus der Ärzteschaft, bei den Impfteams dabei.

        Nächste Ziele der mobilen Impfteams

        In den kommenden Wochen werden die Impfteams in erster Linie die Zweitimpfungen in den Pflegeheimen verabreichen. „Die Nachfrage ist enorm. Solange wir Impfstoff haben, werden wir auf jeden Fall weiterhin jeden Tag – auch am Wochenende – mit zwei Teams unterwegs sein, damit diese Pandemie möglichst schnell ein Ende hat“, erklärt Gert Bartmann.

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