Heidelberg – Radverkehrsversuch B 37: Bauarbeiten starten! Eröffnung der Strecke für Anfang März 2021 geplant – Ziel: mehr Klimaschutz


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Der Startschuss für den Radverkehrsversuch B 37 fällt: Am Montag, 1. Februar 2021, beginnen die Bauarbeiten für den provisorischen Radweg entlang der Bundesstraße 37 zwischen Heidelberg-Schlierbach (S-Bahnhof) und Ortseingang Neckargemünd. Der Radweg ist als Verkehrsversuch für zwei Jahre vorgesehen. Der gegenläufige Radweg wird neckarseitig auf einer Länge von 3,6 Kilometern auf der B 37 angelegt. Eine Spur für den Autoverkehr entfällt dadurch.

        Mit dem Projekt will die Stadt Heidelberg den Radverkehr weiter fördern und den Autoverkehr und damit CO2-Emissionen langfristig reduzieren. Das sind Bausteine des großen Klimaschutz-Aktionsplans: Heidelberg will spätestens bis zum Jahr 2050 klimaneutrale Stadt sein (www.heidelberg.de/masterplan100).

        Es ist geplant, den Radweg Anfang März 2021 für die Öffentlichkeit freizugeben. Witterungsabhängig kann sich dieser Termin aber verschieben. Für den Radweg werden Bushaltestellen umgebaut, Markierungen, Schutzeinrichtungen und Beschilderungen hergestellt sowie Lichtsignalanlagen angepasst (auf Höhe Am Grünen Hag, Orthopädische Klinik, Ziegelhäuser Brücke). Im Zuge der Arbeiten kann es zu Beeinträchtigungen für den Autoverkehr kommen. Die Stadt Heidelberg bittet um Verständnis.

        Die Bauarbeiten im Detail:

        Während der Arbeiten an den Bushaltestellen werden Ersatzhaltestellen eingerichtet, der ÖPNV ist dadurch nicht behindert.
        Zum Schutz der Radfahrenden vor dem Autoverkehr werden zeitgleich zum Umbau der Bushaltestellen massive Schutzwände aufgebaut. Die Vormarkierungen dafür finden tagsüber statt. Für den Aufbau der Schutzwände wird die vierspurige B37 nachts abschnittsweise auf zwei Fahrspuren verringert.
        Der Verkehrsversuch soll zeigen, ob tatsächlich vier Fahrspuren auf der Strecke benötigt werden oder ob drei ausreichen. Die Anliegerkommunen hatten Bedenken geäußert, dass sich der Verkehr beim Wegfall einer Spur teilweise auf andere Strecken verlagern könnte. Die Hochschule Karlsruhe baut den Versuch auf und begleitet ihn. Sie wird untersuchen, ob ein Radweg auf der Strecke sinnvoll ist und ob die Leistungsfähigkeit der Strecke trotzdem erhalten werden kann.
        Eine zusätzliche provisorische Ampel wird am Ortseingang von Neckargemünd installiert, um den Radfahrenden auf den gegenläufigen Radweg zu führen.

        Die Erfahrungen mit diesem Verkehrsversuch fließen in die Planungen für spätere Baumaßnahmen an Bundes- und Landstraßen ein. Die Kosten für die Maßnahmen teilen sich der Bund, Land und die Stadt Heidelberg. Für den Abschnitt zwischen Am Grünen Hag und Schlierbach-Bahnhof, für den die Stadt Heidelberg zuständig ist (Kostenrahmen: 250.000 Euro), hat das Land Baden-Württemberg der Stadt Fördermittel in Höhe von 75 Prozent zugesagt. Außerdem fördert das Land die Planungskosten pauschal mit 15 Prozent – die Stadt Heidelberg zahlt für diese Maßnahme und diesen Abschnitt deshalb nur rund zehn Prozent der Kosten. Der Bereitstellung der dafür benötigten überplanmäßigen Mittel hatte der Haupt- und Finanzausschuss am 21. Oktober 2020 zugestimmt. Den restlichen Abschnitt finanziert der Bund.

        #hd4climate: Heidelbergs großer Klimaschutz-Aktionsplan

        Auf ihrem Weg zur klimaneutralen Stadt hat Heidelberg im November 2019 einen umfangreichen Klimaschutz-Aktionsplan mit den ersten 30 konkreten Vorschlägen aufgelegt. Dieser Aktionsplan legt Ziele und Prioritäten innerhalb des „Masterplan 100% Klimaschutz“ fest (www.heidelberg.de/masterplan100). Die Vorschläge betreffen alle Lebensbereiche, von Bauen und Wohnen, Ernährung und Konsum über die naturnahe Stadtgestaltung bis zur Mobilität (#hd4climate).

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