Heidelberg – Offensivspektakel beschert Sieg und direkten Vergleich

        Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar. Ins Traditionsduell setzte Coach Frenki mit Nelson, Würzner, Ely, McGaughey und Heyden auf die gleiche Starting 5 wie zuletzt gegen Trier, wobei der Einstieg in die Partie heute jedoch vielversprechender daher kam. Zwar eröffnete Hujic das Spiel mit seinen ersten Punkten, in der Folge ließ man ihm jedoch im Gegensatz zum Hinspiel nur wenig Freiraum am Perimeter. Nach guten 5 Minuten stand es somit folgerichtig 13:7 für den Gastgeber. Zwar kamen die Giants in den Folgeminuten immer wieder zu vermeintlich offenen und machbaren Abschlüssen, der Korb schien jedoch wie vernagelt. Nicht so bei den Academics, die zwar ebenfalls den ein oder anderen Punkt liegen ließen, sich aber dennoch über temporeiches Spiel bis auf 20:9 absetzen konnten. Grund genug für Hansi Gnad das erste Timeout zu nehmen, welche aber bis zur Viertelpause nicht zu einer wesentlichen Verbesserung führen sollte. So ging es mit einer 11 Punkte Führung ins zweite Viertel. Dieses eröffnete Geist mit einem sehenswerten Korbleger zum 26:13. Was folgte, erinnerte an den Beginn des zweiten Viertels in Trier. Nach einem 6:0 Run hatte Frenki genug gesehen und bat seinerseits zum Gespräch.

          Diese schien zu fruchten und endete zunächst in einem 8:0 Lauf für die Academics. Einige Unkonzentriertheiten führten jedoch postwendend zu einfachen Punkten für den Rekordmeister. In der Offense stockte der Motor nun gewaltig, was den Vorsprung nun Schritt für Schritt schrumpfen ließ. Insbesondere gegen die Zonenverteidigung agierte man teilweise zu unentschlossen. Ohnehin schon körperlich unterlegen kam es 3 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit zur Schrecksekunde, als Heyden durch einen ungeahndeten Ellenbogen-Schlag gegen die Nase vom Feld musste. Man schien sich nun dennoch besser auf die Zonenverteidigung der Gäste eingestellt zu haben und konnte zunächst auf 45:26 erhöhen. Gästecoach Gnad reagierte prompt und stellte nun wieder auf Mannverteidigung um. Diese verfehlte jedoch ihre Wirkung. Folglich stand, durch einen sehenswerten Buzzer-Beater durch Grant Dressler noch verkürzt, ein 49:32 zur Halbzeit auf dem Scoreboard. Ins dritte Viertel ging es nun ohne den sichtlich angeschlagenen Heyden. Für ihn startete Albert Kuppe, dem es auch vorbehalten war, das Viertel mit einem erfolgreichen Dreier zu eröffnen. Sein viertes Foul nach anderthalb gespielten Minuten im dritten Spielabschnitt verschärfte die personelle Situation jedoch postwendend. Es lag auf der Hand, dass die Gäste nun alles daran setzen würden, ihre körperliche Überlegenheit zu nutzen. Ein ums andere Mal erfolgte das Anspiel in den Lowpost auf die Big Men Heinzmann und Bacak, denen es auch immer wieder gelingen sollte, zum Abschluss zu kommen. Am Vorsprung änderte dies bis drei Minuten vor Viertelende jedoch nur bedingt etwas. Dennoch lief der Ball in der Offense nun nicht mehr so flüssig, weshalb Frenki beim Spielstand von 65:50 zur

          Auszeit bat. Diese 3 Minuten bescherten den Academics 11 Punkte und eine 19 Punkte Führung, womit der Vorsprung gegenüber der Halbzeitpause noch um 2 Punkte ausgebaut werden konnte. Zwei schnelle Dreier durch den offensiv gut aufgelegten McGaughey endeten in der bislang höchsten (82:57) Führung. Zwar gelang es den Giants nun ein ums andere Mal ihre großen Spieler in Szene zu setzen, die auch entsprechend viele Fouls zogen (allen voran Dennis
          Heinzmann), jedoch schien diese Taktik nicht wirklich zu fruchten. Zu selten kam hierbei aus Leverkusener Sicht zählbares raus. Und da auch Jordan Geist einen guten Tag erwischte und Shy Ely sich ebenfalls langsam warm schoss, stand bei noch 6 Minuten zu spielen ein überraschend hohes 88:59 auf der Anzeigetafel. Die Gäste steckten aber noch lange nicht auf und suchten immer wieder ihre Hünen unter dem Korb, doch eine im vierten Viertel überaus schwache Freiwurfquote, machte eine Aufholjagd nicht wirklich möglich, zumal sich nun auch Vasiljevic aus der Distanz zu Wort meldete und zwei schön herausgespielten Dreier zum 94:64 einnetzte. 18 Punkte in 5 Minuten durch 6 Dreier! Der Korb schien den Umfang einer Satellitenschüssel zu haben und das Spiel entschieden, obgleich Hallensprecher Spohn noch die Crunchtime anmoderierte, die diesen Namen angesichts des Spielstandes und des ebenfalls zu Heidelberger Gunsten entschiedenen direkten Vergleiches nicht wirklich verdiente. Und wie könnte es anders sein? Mit einem Dreier durch unseren AK47 wurden auch erstmals in dieser Saison die 100 Punkte geknackt

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