Heidelberg – Energieeinsatz systematisch gemanagt: Stadtwerke Heidelberg haben zertifiziertes Energiemanagementsystem nach ISO 50001 aufgebaut

        Die Geschäftsführung der Stadtwerke Heidelberg mit den Zertifikaten für das Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001 für den Gesamtkonzern sowie für die einzelnen Tochtergesellschaften.
        – Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Stadtwerke Heidelberg haben sich Klimaschutz und Nachhaltigkeit auf die Fahne geschrieben. Ergänzend zu ihrem langjährigen zertifizierten Umweltmanagement haben sie nun ein vertiefendes Energiemanagement aufgebaut, um den eigenen Energieverbrauch kontinuierlich zu optimieren.

        Im Jahr 1995 haben die Stadtwerke Heidelberg ein Umweltmanagementsystem nach der europäischen EMAS-Verordnung aufgebaut, mit dem sie ihre betrieblichen Umweltwirkungen seither ständig verbessern. Aufgrund der hohen Bedeutung des Klimaschutzes haben sie nun ein ergänzendes Energiemanagementsystem nach der Norm DIN EN ISO 50001 aufgebaut, um sich vertieft mit ihrem eigenen Energieeinsatz zu befassen. „Wir investieren im Zuge unserer Energiekonzeption 2020/2030 bereits seit über 10 Jahren intensiv in eine zukunftsorientierte, effiziente Energieinfrastruktur und immer mehr grüner Energie für Heidelberg und die Region. Das Holz-Heizkraftwerk und der Energiespeicher sind dafür deutlich sichtbare Zeichen im Stadtbild“, sagt Falk Günther, Geschäftsführer der Stadtwerke Heidelberg Netze. „Nun nehmen wir in einem weiteren Schritt verstärkt auch unseren eigenen Energieverbrauch in den Blick.“ Die Ziele des Energiemanagementsystems sind ein verringerter Primärenergieeinsatz sowie eine höhere Energieeffizienz und damit verbunden weniger Energiekosten und mehr Klimaschutz.

        Fundierte Datenbasis für Klimaschutzmaßnahmen geschaffen
        Im ersten Schritt haben die Stadtwerke Heidelberg dazu die zahlreichen Energieflüsse für ihre Prozesse und Dienstleistungen erfasst und bewertet – von der Energieerzeugung und -lieferung sowie der Wassergewinnung und -verteilung über die Verwaltung bis hin zum Betrieb der Bäder und der Parkhäuser. „Dieser grundlegende Schritt ermöglicht es uns, Prioritäten zu setzen und konkrete Ziele sowie Maßnahmen zu definieren“, sagt Alexander Ritz, Leiter Umweltschutz und Arbeitssicherheit. „Im Energieteam arbeiten dafür Experten aus den unterschiedlichen Unternehmensbereichen eng zusammen.“ In ihrer unternehmensweiten sogenannten Energiepolitik, einem Baustein des Energiemanagementsystems, haben sich die Stadtwerke Heidelberg auch auf die Agenda geschrieben, das Kriterium Energieeffizienz in ihrer Beschaffung zu berücksichtigen sowie das Bewusstsein für den Energieeinsatz im Unternehmen zu stärken und durch eine offene und angemessene Kommunikation zu fördern.
        Im Dezember 2020 überzeugten sich externe Prüfer von der GZQ GmbH von der Eignung des Managementsystems. Drei Tage prüften sie dazu die Prozesse vor Ort und übersandten schließlich jeder Gesellschaft der Stadtwerke Heidelberg ein Zertifikat als offizielle Bestätigung für ein funktionierendes System.
        „Über diese Anerkennung unseres Engagements freuen wir uns sehr“, sagt Falk Günther. Das Instrument des extern zertifizierten Energiemanagementsystems habe sich als hervorragendes Instrument erwiesen, um das Umweltmanagement im Bereich Energieeinsatz zu vertiefen – als weiterer Beitrag des Unternehmens zum Klimaschutz in der Stadt Heidelberg. „Als kommunales Unternehmen haben wir eine Vorbildfunktion, die wir gerne übernehmen“, betont der Geschäftsführer.

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