Mannheim – ZI sucht Menschen, die mit dem Rauchen aufhören möchten

        Mannheim/Metropolregion Rhein-Neckar. Wer mit guten Vorsätzen ins neue Jahr starten und dabei mit dem Rauchen aufhören möchte, für den ist eine wissenschaftliche Studie des Zentralinstituts für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim geeignet. Untersucht wird, wie es RaucherInnen nachhaltig gelingen kann, auf Rauchen zu verzichten und die Kontrolle über das eigene Konsumverhalten zu erlangen. Sie rauchen und möchten damit aufhören? Dann könnte unsere wissenschaftliche Studie interessant für Sie sein: Mithilfe eines sechswöchigen Gruppenprogramms und innovativer Trainings stärken wir Sie für ein rauchfreies Leben – und Sie leisten gleichzeitig einen wertvollen Beitrag für unsere Forschung.

          Wie läuft die Studie ab?

          Erster Untersuchungstermin

          An unserem ersten Untersuchungstermin werden Sie zunächst von uns interviewt und erhalten Fragenbogen zum Ausfüllen. Danach nehmen Sie an einem wissensbasierten Test und an einem Bildgebungsverfahren teil: Mit der gesundheitlich unbedenklichen, funktionellen Magnetresonanztomographie (fMRT) wird Ihre Hirnaktivität dargestellt. Zudem wird Ihnen einmalig Blut entnommen. Bitte planen Sie für diesen Termin eine Gesamtdauer von etwa vier Stunden ein.

          Sechswöchiges Gruppenprogramm und zusätzliches Training
          Nach dem ersten Untersuchungstermin startet das sechswöchige Gruppenprogramm Nichtraucher in 6 Wochen*, in dem Sie Strategien für Ihr rauchfreies Leben lernen. Sie erhalten hierfür einen wöchentlichen Termin von 90 Minuten. Gut zu wissen: Gerne dürfen Sie zu Kursbeginn noch Raucher sein, da dieses Programm mit der Schlusspunktmethode arbeitet – das heißt: Ihr Rauchstopp wird während des Kursprogramms stattfinden.

          Zusätzlich zum Kursprogramm nehmen Sie entweder am wissensbasierten oder am computergestützten Training teil. Dieses findet an zwei zusätzlichen, wöchentlichen Terminen über den sechswöchigen Untersuchungszeitraum statt.

          Sie werden per Zufall einem der folgenden Trainings zugeteilt:

          • Wissensbasiertes Training
          Hierbei setzten wir ein schachbasiertes Gruppenprogramm ein, welches gezielt geistige Fähigkeiten wie Aufmerksamkeit, Gedächtnis, logisches Denken und Wahrnehmung trainiert. Außerdem werden Verhaltensweisen wie Planen, Entscheiden, Fehlerkorrektur und Verhaltenshemmung gefördert. Sie benötigen für das Training keine Schachkenntnisse: Schach dient lediglich als Werkzeug. Alle notwendigen Kenntnisse werden Ihnen während des Gruppentrainings vermittelt.

          Computergestütztes Training zur Veränderung von gewohntem Verhalten
          Bei diesem Training geht es darum, das Rauchen als gewohntes Verhalten unbewusst emotional zu verändern – und zwar durch die visuelle Darbietung neuer angenehmer Aktivitäten. Diese Aktivitäten wählen wir individuell für Sie aus. Durch das Training lernen Sie, Ihren Nikotinverzicht aufrecht zu erhalten.

          Zweiter Untersuchungstermin

          Nach Abschluss des sechswöchigen Programms führen wir einen zweiten Untersuchungstag durch: Hier füllen Sie erneut einige Fragenbogen aus, führen Computertests durch und nehmen an einer MRT-Untersuchung teil.

          Abschließende Nachbefragung

          Zusätzlich werden wir Sie zwölf Wochen nach Abschluss der Untersuchung erneut zu einigen wissensbasierten Tests sowie einer Nachbefragung einladen. In der Zwischenzeit führen wir mit Ihnen telefonische Interviews durch.

          Was wird in der Studie untersucht?

          Wir untersuchen, ob das Rauchverlangen und der Abstinenzerfolg durch unterschiedliche Trainings beeinflusst werden kann. Zudem möchten wir mithilfe bildgebender Verfahren die neurobiologischen Veränderungen während der frühen Phase des Rauchverzichts untersuchen.

          Wer kann teilnehmen?
          Wir suchen Männer und Frauen

          • zwischen 18 und 65 Jahren,
          • die regelmäßig rauchen und mithilfe eines wissenschaftlich fundierten Gruppenprogramms das Rauchen aufgeben möchten,
          • die keine körperlichen oder psychischen Erkrankungen haben und aktuell keine Drogen konsumieren,
          • die an einer MRT-Untersuchung teilnehmen können (das heißt keine Metallimplantate im Körper haben) und
          • gegebenenfalls bereit sind, an einem zusätzlichen Programm (wissensbasiertes oder computergestütztes Training) mitzumachen.

          Wie wird der Aufwand entschädigt?
          Für Ihre Teilnahme an der Studie erhalten Sie eine Aufwandsentschädigung von 150 Euro. Zusätzlich bekommen Sie das Kurprogramm zur Raucherentwöhnung (Kursgebühr: 150 Euro) bei vollständiger Studienteilnahme erstattet.

          Kontakt
          Sie möchten an unserer Studie teilnehmen oder sich näher informieren? Dann kontaktieren Sie unsere MitarbeiterInnen der Klinik für Abhängiges Verhalten und Suchtmedizin am Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim:
          • per Telefon über 0621 1703-6367. Bitte hinterlassen Sie auf dem Anrufbeantworter Ihren Namen und Ihre Telefonnummer sowie bevorzugte Zeiträume für unseren Rückruf. Wir rufen Sie gerne zurück.
          • Sie können sich gerne auch per E-Mail an uns wenden: rauchstopp@zi-mannheim.de

          * Das Programm Nichtraucher in 6 Wochen wurde vom Arbeitskreis Raucherentwöhnung der Universitätsklinik für Psychiatrie und Psychotherapie in Tübingen entwickelt. Das sechswöchige Raucherentwöhnungsprogramm wurde von Prof. Batra und MitarbeiterInnen konzipiert und evaluiert.

          Über das ZI

          Das Zentralinstitut für Seelische Gesundheit (ZI) in Mannheim steht für international herausragende Forschung und wegweisende Behandlungskonzepte in Psychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Psychosomatik und Suchtmedizin. Seine vier Kliniken gewährleisten die psychiatrische Versorgung der Mannheimer Bevölkerung. Psychisch erkrankte Menschen aller Altersstufen können hier auf fortschrittlichste, auf internationalem Wissensstand basierende Behandlungen vertrauen. In der psychiatrischen Forschung zählt das ZI zu den führenden Einrichtungen Europas. Das Institut arbeitet eng mit der Universität Heidelberg und der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg zusammen. Mit über 1.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern ist das ZI einer der großen Arbeitgeber Mannheims.

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