Mannheim – 8000 Euro für ältere Menschen in Not! Rotary Club Mannheim-Kurpfalz spendet für Corona-Nothilfe und Senioren-Förderfonds

        von links nach rechts: Regina Hertlein, Vorstandsvorsitzende Caritasverband Mannheim; Michael Stetter, Rotary Club Mannheim-Kurpfalz; Martin Metzger, stellvertretender Direktor Diakonisches Werk Mannheim. Foto: Diakonisches Werk Mannheim

        Mannheim / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak/Diakonisches Werk der Evangelischen Kirche Mannheim) – Corona trifft vor allem die Menschen, die ohnehin im Abseits stehen. Darunter sind auch ältere Menschen. Viele von ihnen waren zuvor auf Nebenjobs angewiesen, die durch die Corona-Pandemie weggefallen sind. Von ihrer Rente können sie kaum leben. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, gerade in Corona-Zeiten sozialschwache Seniorinnen und Senioren zu unterstützen“, sagt Michael Stetter vom Rotary Club Mannheim Kurpfalz. Um so viele ältere Menschen wie möglich mit der Spende zu erreichen, entschied sich der Club, das Geld auf zwei Einrichtungen zu verteilen.

          4000 Euro für Senioren-Förderfonds des Caritasverbandes Mannheim

          Mit dem Förderfonds unterstützt der Caritasverband Menschen in Altersarmut. „Das passiert oft schnell“, berichtet Regina Hertlein, Vorstandsvorsitzende des Caritasverbandes Mannheim. „Etwa, wenn ein älterer Mensch mit ohnehin schmaler Rente in ein Heim muss“, ergänzt sie, „da bleibt vom Geld nichts übrig, zumal viele Heimbewohnerinnen und Heimbewohner ihre Medikamente selbst zahlen müssen“. Oft bliebe noch nicht einmal 100 Euro Taschengeld im Monat. „Das ist menschenunwürdig“, befindet Michael Stetter, „und genau da wollen wir als Rotarier helfen“. Der Förderfonds bietet konkrete Hilfe an. Etwa durch Lebensmittelgutscheine, die Versorgung mit Kleidung oder die Zahlung von Medikamenten.

          4000 Euro für Corona-Nothilfe des Diakonischen Werks Mannheim

          Mit Beginn der Pandemie richtete das Diakonische Werk Mannheim eine Hotline für schnelle Hilfe ein. „Es meldeten sich viele ältere Menschen, die sich in finanziell prekären Situationen befanden“, berichtet Martin Metzger, stellvertretender Direktor des Diakonischen Werks Mannheim. Unter anderem rief eine Rentnerin aus den Mannheimer Quadraten an, deren Tagesstätte geschlossen wurde. Sie bekam kein warmes Mittagessen mehr und musste zudem auf Taschengeld verzichten, weil es nicht mehr ausgezahlt werden konnte. Mit dem spontan eingerichteten Corona-Nothilfefonds konnte auch dieser Frau schnell und unbürokratisch geholfen werden. Die Hilfeleistungen des Diakonischen Werks reichen hier von Lebensmittelgutscheinen über die Versorgung mit warmen Essen bis hin zur vorübergehenden Zahlung von festen Kosten. Auch die Auszahlung von Bargeld ist in einzelnen Fällen möglich

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