Heidelberg – Die Obstbauberatung der Stadt Heidelberg informiert: Jetzt Obstgehölze pflanzen


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Der ideale Pflanzzeitpunkt für Obstgehölze aller Art ist nach Abschluss des natürlichen Laubfalls, also etwa Ende November, Anfang Dezember. Denn wenn im Winter die Bodentemperatur
        5 Grad Celsius übersteigt, werden neue Wurzeln gebildet, die dann eine ausreichende Versorgung der Pflanze beim Austrieb gewährleisten.

        Bei der Pflanzung werden nur beschädigte oder überlange Wurzeln zurückgeschnitten. Wichtig ist, dass die Feinwurzeln komplett erhalten bleiben und das Wurzelwerk nie austrocknet. Vor der Pflanzung können die Wurzeln zusätzlich gewässert werden. Bei ballierten Pflanzen entfernt man das Balliermaterial. Containerpflanzen zeigen oft ein ringförmiges Wurzelwachstum („Blumentopfeffekt“), der Wurzelballen sollte unbedingt aufgebrochen werden, um ein gutes Wachstum zu gewährleisten.

        Standort sorgfältig wählen

        Es wird ein etwas größeres Pflanzloch als dem Wurzelumfang entsprechend ausgehoben, der Grund wird sorgfältig gelockert. Es muss ein Pfahl so eingeschlagen werden, dass er den Stamm von Südwesten her schützt, sonst droht Holzfrost. Die Pflanze wird in die Pflanzgrube gestellt und die Erde locker eingefüllt. Dabei wird die Pflanze leicht gerüttelt, damit keine Hohlräume entstehen. Anschließend wird die Erde sacht angetreten, um keine Wurzeln abzureißen. Eine Zugabe von Pflanzerde oder anderen Bodenverbesserungen ist nur bei extrem schlechten Bodenverhältnissen sinnvoll. Hier ist eher zu überlegen, ob der Platz standortgerecht ist.

        Die Veredlungsstelle, meist erkennbar an einer Verdickung, muss immer frei sein. Es sollte nicht tiefer gepflanzt werden, als die Pflanze in der Baumschule stand. Das Gehölz wird festgebunden und angegossen, wenn der Boden nicht ausreichend feucht ist und keine Niederschläge zu erwarten sind. Wichtiger ist das Wässern im Folgejahr. Die Pflanzstelle kann mit Stroh oder anderem Mulchmaterial abgedeckt werden, um die Wasserverdunstung zu vermindern. Dabei soll der Wurzelhals frei bleiben (Mäusefraß).

        Erst zum Austrieb wird gedüngt. Keinesfalls darf Dünger, frischer Kompost oder Mist ins Pflanzloch gebracht werden. Der Pflanzschnitt erfolgt Ausgangs des Winters entsprechend der Obstart und der gewünschten Erziehungsform. Auf gefährdeten Flächen kann zum Schutz vor Wühlmausfraß in Drahtkörbe gepflanzt werden.

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