Heidelberg – 24-jährige Frau wegen Verdachts des Diebstahls im besonders schweren Fall in Haft

        Heidelberg/Metropolregion Rhein-Neckar. Gemeinsame Pressemitteilung der Staatsanwaltschaft Heidelberg und des Polizeipräsidiums Mannheim: Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde durch das Amtsgericht Heidelberg Untersuchungshaftbefehl gegen eine 24-jährige Frau aus Bulgarien erlassen. Die Beschuldigte soll bereits am 20.11.2018 einer 93-jährigen Frau in einem Lebensmittelmarkt in der Poststraße den Geldbeutel samt Inhalt entwendet haben. Danach soll sie am 25.11.2020 gegen 15.30 Uhr in einem Bekleidungsgeschäft in der Heidelberger Hauptstraße zunächst vergeblich versucht haben, einer Geschädigten den Geldbeutel zu stehlen. Da die Geschädigte das Vorhaben bemerkte, ließ die Tat-verdächtige von der weiteren Tatausführung ab.

        Wenig später soll die Beschuldigte einer 67-jährigen Frau im gleichen Bekleidungsgeschäft den Geldbeutel samt Inhalt entwendet haben. Die Beschuldigte wurde durch den Ladendetektiv bei der Tat beobachtet und beim Verlassen des Geschäfts vorläufig festgenommen und der Polizei übergeben.Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Heidelberg wurde Untersuchungshaftbefehl gegen die Tatverdächtige erlassen. Sie wurde sodann in eine Justizvollzugsanstalt eingeliefert. Nach der Beschuldigten wurde zum Zeitpunkt ihrer Festnahme bereits durch drei Staatsanwaltschaften gefahndet, es wird nun ein Sammelverfahren durch die Staatsanwaltschaft Heidelberg geführt.

        In der jüngeren Vergangenheit waren in Heidelberg zahlreiche Diebstähle in Verkaufsgeschäften festzustellen. Hierbei wurde offenbar gezielt versucht, älteren Personen die Geldbeutel zu entwenden, bei denen die Täter auf eine Aufbewahrung der EC-Karten samt zugehöriger “PIN-Codes” hofften. Sodann wurden in zahlreichen Fällen erhebliche Geldbeträge an verschiedenen Geldautomaten abgehoben. Aufgrund intensiver Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft konnten mehrere weibliche Tatverdächtige festgenommen werden, denen jeweils eine Vielzahl von gleichartigen Taten nachgewiesen werden konnten. Gegen zwei Frauen wurden bereits Haftstrafen (zwei Jahre sowie zwei Jahre und acht Monate) verhängt. Zwei weitere Tat-verdächtige warten in der Untersuchungshaft auf ihre Gerichtsverhandlungen.

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