Hockenheim – Ausflug in die Welt der Bücher und Ritter!

        „Knappe“ Lisa Rösler liest den Kindern aus einem Buch vor. Foto: Park-Kindergarten Hockenheim

        Hockenheim / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Am bundesweiten Vorlesetag (Freitag, 20. November) war es wieder soweit: Die Kinder in Hockenheim erlebten spannenden Geschichten aus Büchern. Wo bislang aber die Autoren der Bücher den Kindergarten besuchten oder andere Aktionen stattfanden, musste das Konzept in diesem Jahr Coronavirus bedingt angepasst werden. Damit der Tag trotzdem besonders wurde, suchten die Erzieherinnen des Park-Kindergartens das Motto „das Ritterleben“ aus.

          Im Vorfeld bastelten die Kinder zu dem Thema. Die Eltern der Eichhörnchengruppe sammelten dafür zuhause passende Utensilien und Verkleidungen, die so sonst nur auf Mittelalter-Märkten zu finden sind. Auch Ritterburgen, Bücher und andere Dinge wurden mitgebracht. Vorgelesen wurde die Geschichte „Zogg und die Retter der Lüfte“ von Julia Donaldson. Lisa Rösler trug die Geschichten stilecht verkleidet mit Unterstützung von Lucia Lang vor.

          Das Buch handelt von Prinzessin Perle, Ritter Schlagedrein und dem Drachen Zogg, die durch die Welt fliegen, um gute Taten zu vollbringen. Sie helfen Meerjungfrauen, verabreichen erkälteten Löwen Medizin und befreien Einhörner von falschen Hörnern. Der König jedoch möchte seine Nichte Perle zum Nähen und Sticken verdonnern. Erst als er selbst ihre Hilfe braucht, versteht er, dass man niemanden von seinem Glück abhalten kann, besonders nicht ein Mädchen wie Perle. Im Vorfeld erklärte Lisa Rösler, die selbst als Knappe verkleidet war, den Kindern, was ein Knappe ist und welche Aufgaben er hatte. „Knappe Rösler“ erzählte den Kindern, dass sein Ritter gerade unterwegs sei und zeigte und erklärte Gegenstände, die der Ritter dagelassen hätte (Kettenhemd, Trinkflasche aus Leder, Schwert).

          Im Anschluss daran konnten die Kinder Fragen stellen und Ideen äußern. Der „Knappe“ ging mit einem sogenannten „Schauschwert“ (ein echtes Schwert, aber stumpf) herum und die Kinder versuchten, es hochzuheben. Ebenso das Kettenhemd. Natürlich mussten an diesem Tag auch die Corona-Maßnahmen eingehalten werden: So wurde zwischen jeder Gruppe mindestens zehn Minuten gelüftet und es wurde regelmäßig desinfiziert. Die begleitenden Erzieher trugen Masken. Alles in allem fand das „Ritterprojekt“ großen Anklang bei den Kindern. Trotz der Corona-Pandemie konnte so ein schöner Weg gefunden werden, den Kindern das Lesen näherzubringen und ihnen einen spannenden und kreativen Vorlesetag anzubieten.

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