Heidelberg – Ersatzneubau für Sporthalle der Scholl-Schule! Sanierung aufgrund baulicher Mängel nicht möglich – Fördermittel müssen eilig beantragt werden

        Die Stadt Heidelberg gibt große Summen für die Sport-Infrastruktur aus. Das Foto zeigt Heidelbergs Stadtoberhaupt Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner bei seiner Rede zur Einweihung der Erlenweghalle in Heidelberg-Rohrbach. Foto: MRN-NEWS/Atossa Kamran

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Geschwister-Scholl-Schule erhält eine neue Sporthalle. Dazu wird das bisherige Gebäude abgerissen und an dessen Stelle eine neue Halle errichtet. Das hat der Gemeinderat in seiner Sitzung am 12. November 2020 einstimmig entschieden. Mit der Architektenleistung für den Ersatzneubau hat der Gemeinderat das Büro Peter W. Schmidt Architekten aus Pforzheim beauftragt. Dieses wurde zuvor im Zuge eines Teilnahmewettbewerbs ausgewählt.

        Die bestehende Sporthalle, gebaut 1964, ist in einem baulich mangelhaften und nicht mehr reparablen Zustand. Daher soll der rund 1.500 Quadratmeter große Gebäudekomplex mit Dusch-, Umkleide- und Nebenräumen sowie einer früheren Hausmeisterwohnung und ehemaligen Räumen der damaligen Förderschule, die derzeit noch schulisch genutzt werden, abgerissen werden. Der östlich gelegene Pavillon wird weitergenutzt, auch während der Bauzeit. In den Pavillons sind Gruppen der flexiblen Nachmittagsbetreuung für die Grundschule (päd-aktiv) untergebracht. Die südlich gelegene Kurzstreckenlaufbahn soll bestehen bleiben.

        Ersatzneubau auf Fläche der bisherigen Halle

        Die neue Sporthalle wird auf der Fläche der bisherigen Halle gebaut. Sie wird daher mit knapp 600 Quadratmetern genauso groß. Neben dem Schulsport wird die Halle weiterhin für den Vereinssport genutzt. Mit einem Trennvorhang kann die Halle in zwei Bereiche gegliedert werden. Geplant sind vier Umkleiden und zwei Duschräume, die jeweils zwischen zwei Umkleiden liegen und mit Verbindungstüren zugänglich sind. Pro Duschraum sind sechs Duschen vorgesehen. Zusätzlich werden zwei Umkleiden für Lehrende und Trainierende benötigt. Die Gesamtkosten für den Ersatzneubau belaufen sich voraussichtlich auf rund 5,6 Millionen Euro. Der Baubeginn ist für 2022 geplant. Die Bauzeit beträgt voraussichtlich zwei Jahre. Im Zuge des Neubaus soll auch die Eingangssituation des Schulgeländes neu gestaltet und städtebaulich aufgewertet werden.

        Fördermittel aus Bundesprogramm – ausnahmsweise kein Gremienlauf

        Bei der Planung ist Eile geboten: Für die Bewerbung einer Aufnahme in ein Bundesfördergramm, das bis zu 45 Prozent der Kosten decken könnte, muss der Beschluss bis 13. November 2020 (Poststempel) beim Projektträger vorliegen. Aus diesem Grund war ausnahmsweise eine Vorberatung in den Gremien nicht möglich. Die Fördermittel stammen aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen in den Bereichen Sport, Jugend und Kultur“. Dieses bezuschusst zusätzlich zu Sanierungsmaßnahmen auch Ersatzneubauten. Die Geschwister-Scholl-Schule im Stadtteil Kirchheim ist eine Gemeinschaftsschule mit einem gebundenen Ganztagesangebot ab der fünften Klasse. In der Gemeinschaftsschule lernen Kinder mit unterschiedlichen Begabungen auf verschiedenen Lernniveaus gemeinsam. Zurzeit besuchen 203 Kinder die Klassen eins bis vier und 260 Kinder die Klassen fünf bis zehn.

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