Heidelberg – Stadt will weiteres Soforthilfeprogramm für Clubs auflegen! Ausschuss für Kultur und Bildung diskutiert Förderung am 19. November


        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Stadt Heidelberg will Clubs in der Corona-Pandemie mit einem weiteren Soforthilfeprogramm fördern. Das schlägt die Verwaltung den Stadträten in der Sitzung des Ausschusses für Kultur und Bildung am 19. November 2020 vor. Demnach will die Stadt anbieten, den Heidelberger Clubs einmalig die GEMA-Vergütungen für Livemusik-Veranstaltungen für das Jahr 2019 bis zu einem Betrag von 20.000 Euro zu erstatten.

        „Die Clubszene ist unbestritten ein wichtiger Bestandteil des urbanen kulturellen Lebens unserer Stadt. Darüber sind wir uns auch im Gemeinderat stets einig gewesen. Wenn wir über den Rückgang von Clubs sprechen, reden wir aber nicht nur von einem Heidelberger Problem. Es ist ein bundesweiter Trend, der sich durch die Corona-Pandemie noch zusätzlich verschärft hat. Das spiegelt sich leider auch in Heidelberg wider. Deshalb steuern wir seit einiger Zeit mit verschiedenen Maßnahmen aktiv dagegen und legen jetzt nochmal eine Schippe drauf. Ich bin zuversichtlich, dass wir im Gemeinderat ein wichtiges Signal und auch ein konkretes Unterstützungsangebot an die Clubszene senden können“, betont Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner.

        Die neue geplante Sofortförderung hat ein Gesamtvolumen von 60.000 Euro und ergänzt die bisherigen Maßnahmen zur Clubförderung in Heidelberg.

        Die bisherigen Maßnahmen im Überblick:

        Die Stadt hat einen Fonds für „Livemusikförderung in Heidelberger Clubs“ ins Leben gerufen, aus dem die Clubs jährlich 50.00 Euro Fördergelder abgerufen können.
        Zur Unterstützung der Clubs während der Corona-Krise hat die Stadt ergänzend den Clubs und anderen Kulturveranstaltern in städtischen Liegenschaften für sechs Monate einen Mieterlass gewährt. Clubs in privaten Liegenschaften erhielten die Möglichkeit, ein zinsloses Mietdarlehen bis maximal 15.000 Euro zur Deckung der Mietkosten zu beantragen.
        Die Stadt stellt derzeit als Vermieterin die Räume für fünf Clubs in eigenen Immobilien zur Verfügung und hat das Thema Immobilien im Blick, um eigene Räumlichkeiten auch für die Nutzung als Club einsetzen zu können.
        Bei „Round Tables“ für alle Heidelberger Clubbetreiberinnen und Clubbetreiber tauschen sich das Amt für Wirtschaftsförderung und Wissenschaft sowie das Kulturamt regelmäßig mit den Clubs über Probleme und Handlungsmöglichkeiten aus.

        Mit den genannten Maßnahmen ergänzt die Stadt Heidelberg die umfangreichen Hilfsprogramme der Bundesregierung – wie zum Beispiel das Programm „Neustart Kultur“ der Initiative Musik mit einer speziellen Fördertranche für Clubs und die Überbrückungshilfen für mittlere und kleine Unternehmen, die bei der Industrie- und Handelskammer beantragt werden können.

        „Mit dem Vorschlag für ein neues Soforthilfeprogramm ergänzen wir in Heidelberg unsere bisherigen Unterstützungsangebote für Clubs. Wer in dieser Krisensituation behauptet, es sei in dieser Hinsicht nichts passiert, legt nahe, die Clubs hätten durch Stadtverwaltung und Gemeinderat keine Lobby. Dem ist nicht so. Durch ein Votum für das neue Soforthilfeprogramm kann der Gemeinderat das jetzt bestärken“, erklärt Oberbürgermeister Prof. Würzner.

        Ursprünglich war das Soforthilfeprogramm auf Initiative von Oberbürgermeister Prof. Würzner als gemeinsames regionales Förderprogramm von Städten der Metropolregion Rhein-Neckar geplant. Die beteiligten Kommunen sollten in einen gemeinsamen Fonds für die Clubs der Metropolregion einzahlen. Aus kommunalrechtlichen Gründen war diese Umsetzung einer gemeinsamen Förderung jedoch nicht möglich.

        Über das neue Förderprogramm soll der Gemeinderat abschließend in seiner Sitzung am 17. Dezember 2020 entscheiden. Als Bemessungsgrundlage für die Förderung dienen die im Jahr 2019 entrichteten GEMA-Vergütungen für Livemusikveranstaltungen bis zu einem Maximalbetrag von 20.000 Euro je Club. „Sofern andere Städte und Gemeinden sich dem Heidelberger Vorschlag anschließen und eine ähnliche Förderung einrichten, könnte diese Maßnahme möglicherweise im Sinne einer konzertierten Aktion zur Unterstützung der Clubs in der Metropolregion Rhein-Neckar erweitert werden“, so Dr. Andrea Edel, Leiterin des Kulturamts der Stadt Heidelberg. Als erste Stadt hat Schwetzingen angekündigt, sich der von Oberbürgermeister Prof. Würzner initiierten Förderung anzuschließen.

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