Heidelberg – Das neue iPhone 12 – Innovation zu einem hohen Preis?

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar – Sehnsüchtig erwarteten eingefleischte Fans die Konferenz im Silicon Valley. Als Tim Cook endlich vor die Menge trat und die neuen vier Modelle das iPhone 12 vorstellte, war man jedoch schnell enttäuscht.

        Altbekanntes Design

        Es existieren bereits Memes von Tim Cook im Internet, auf denen er seine Präsentation für das neue iPhone beginnt. Das iPhone gibt es jetzt in einer Titan-blauen Farbe. Damit machen sich die Erfinder über das lustig, was so viele andere denken. Während Apple noch von einer „neuen Ära“ für iPhone spricht, meint man wahrscheinlich damit eigentlich nur die Farbe. Denn verglichen zum Vorgängermodell sind die Neuerungen mehr als gering. Lediglich das iPhone 12 Pro und das iPhone 12 Pro Max werden eine Triple Kamera bekommen. Ansonsten ist die Notch geblieben und die ist auch noch deutlich größer als bei der Konkurrenz.

        Die Konkurrenz als Vorbild

        Auch bezüglich des Displays hängt Apple mit seinen Innovationen deutlich hinterher. Das Asus Zenfone verfügt über eine Bildauffrischungsrate von 240 Hz. Dagegen wirken Apples läppische 120Hz geradezu mickrig. Im Übrigen erkennt nur das geschulte Auge den Unterschied. Die meisten Telefone heutzutage laufen mit etwa 60 Hz. Die höhere Bildauffrischungsrate soll ein flüssigeres Wischen über den Bildschirm ermöglichen. Auch beim Spielen von Actiongames, Shooterspielen oder im Online Casino Mobile, wo die Rollen möglichst flüssig laufen sollen, wird der Nutzer den Unterschied feststellen. Ob dieser kleine Unterschied einen Preis von zwischen 800 und 1200 Euro für ein neues iPhone rechtfertigt, entscheidet der Nutzer am Ende selbst. Auch 5G wird mittlerweile bei vielen Smartphones verbaut. Endlich bietet nur noch Apple diesen Service. Auf der 5G-Verbindung lag ein großer Fokus der Präsentation. Was Tim Cook jedoch vergaß zu erwähnen, war, dass es in Deutschland und in den USA gar kein flächendeckendes 5G Netz gibt. Selbst in den Städten wurde nur eine minimale Verbesserung zum bereits ausgebauten 4G-Netz festgestellt.

        Apple spart an Zubehör

        Der Plan Apples, bereits bis 2030 ein klimaneutrales Unternehmen zu führen, soll die Profitgier rechtfertigen. Man wird daher weniger Materialien sprich Zubehör, an den Nutzer geben. Der Gedanke von Tim Cook: Wer Geld hat, mindestens 800 € für ein neues iPhone 12 auszugeben, der hat auch noch Geld für die 230 € teuren Airpods übrig. Auch wenn das alte Paar bestimmt noch genauso gut funktioniert, ist es doch schade, dass Apple nicht einmal ein Ladegerät im Lieferumfang beilegt. Man hat nicht immer das passende Ladegerät zu Hause oder freut sich über ein extra Modell für Reisen. Das neue iPhone hat außerdem eine 20-Watt-Schneeladefunktion (zum Vergleich: Die Konkurrenz hat auch hier die Nase vorn und bietet zwischen 40 Watt und 65 Watt). Diese kann nur mit einem ausreichend starken Netzteil genutzt werden. Nicht jeder hat es zu Hause und man müsste es deswegen kaufen.

        Deutlich verbesserte Kameras

        Immerhin die Kameras bringen eine Neuerung. Das Pro und Pro Max-Modell kommen gleich mit drei Kameras daher. Eine normale, einem Weitwinkelobjektiv und einem 120° Objektiv. Weder die Megapixel können mit der Konkurrenz mithalten noch die Belichtung. Gerade einmal 12 Megapixel sind in Apples Kamera verbaut, während SAMSUNG z. B., satte 108 Megapixel anbietet. Sicherlich muss dazu gesagt werden, dass das Betriebssystem iOS diese Bilder deutlich besser verarbeitet und daher mit einer geringen Megapixelzahl auskommt.

        Wer also unbedingt das Neuste vom Neusten haben möchte, der kann ruhig zum iPhone 12 greifen. Wir raten jedoch zum 12 Pro oder Pro Max, damit sich wenigstens die Verbesserung bezüglich der Kamera einigermaßen lohnt. Ansonsten kann ruhig noch das alte iPhone weiter benutzt werden. Vielleicht gibt es ja nächstes Jahr wirklich signifikante Neuerungen

        Bild – Quelle: Präsentation von Apple

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