Landkreis Germersheim – Warn- und Aktionsplan: Landkreis Germersheim steht auf Orange

        Landkreis Germersheim / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Kreis-Task Force hat mögliche Schritte vorbesprochen
        Land lädt am Nachmittag zu regionaler Task Force

        Nachdem der Landkreis den Wert von mehr als 35 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen überschritten hat, wurde der Landkreis Germersheim gemäß Warn- und Aktionsplan des Landes am Dienstag, 21. Oktober, auf orange gestellt. „Unsere kreis-interne Task Force ist umgehend zusammengekommen. Gemeinsam mit Vertretern des Katastrophenschutzes, der Verwaltung und des Gesundheitsamtes habe ich mögliche Schritte bereits diskutiert. Dabei haben wir uns eng an den Vorgaben des Stufenplans des Landes orientiert. Unsere Vorschläge wollen wir heute in dem Gespräch mit der Task Force des Landes abstimmen. Dabei ist auch festzulegen, ab wann mögliche Maßnahmen gelten“, berichtet Landrat Dr. Fritz Brechtel.

        Das Land ruft eine regionale Task Force zusammen, sobald die Warnstufe Orange erreicht wird. Diese soll nun heute am späteren Nachmittag zusammenkommen. Sie besteht aus dem Landrat, Vertretern der Kreisordnungs- und Gesundheitsbehörde sowie Vertreten aus Gesundheitsministerium, Bildungsministerium, Polizei, ADD und Landkreistag. Vorsitzender ist Detlef Placzek, Präsident des Landesamts für Soziales, Jugend und Versorgung. Gemeinsam werden die Fallzahlen und die Entwicklung betrachtet und mögliche Konsequenzen beschlossen. Laut Warnplan des Landes sollen Maßnahmen spätestens am fünften Tag nach Überschreiten des Warnwertes ergriffen werden. „Ich danke allen Teilnehmern unseres Landkreises, die schon heute so schnell zusammengekommen, um sich auf mögliche Maßnahmen und deren Umsetzung vorzubereiten“, so Landrat Brechtel.

        Stand gestern ist kein direkter Zusammenhang zwischen den einzelnen Neuinfektionen erkennbar. „Das macht es nicht einfach, gezielte Maßnahmen zu erlassen. Mir ist es aber sehr wichtig, dass wir einen Balanceakt zwischen möglichst geringen Einschränkungen und bestmöglichem Infektionsschutz für alle vollführen“, sagt der Kreischef mit Blick auf die morgige Abstimmung. Damit möglichst keine lokalen oder flächendeckenden extrem einschränkenden Maßnahmen erlassen werden müssen, ruft er alle auf, bei der Eindämmung mitzuhelfen: „Es geht hier um die Gesundheit und das Leben von Menschen. Bitte halten Sie Abstand voneinander, achten Sie auf die Hygiene-Regeln wie Händewaschen oder die Hust- und Nies-Etikette und tragen Sie eine Alltagsmaske. Es besteht kein Grund zur Panik, aber wir müssen jetzt sehr, sehr umsichtig und vorsichtig sein, damit nicht alles, was wir in den zurückliegenden Wochen wieder aufgebaut und an alltäglichem Schutz erreicht haben, wieder zerstört wird. Ich bitte Sie sehr eindringlich: Helfen Sie alle mit!“
        Quelle Landkreis Germersheim

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