Heidelberg – Sport im Freien: Calisthenics-Anlage zwischen Boxberg und Emmertsgrund geplant


        Heidelberg/ Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die Stadt Heidelberg plant ein neues, attraktives Angebot für alle Bewegungs- und Fitnessfreunde: Zwischen den Stadtteilen Boxberg und Emmertsgrund ist am Waldrand die Errichtung einer Calisthenics-Anlage vorgesehen. Dabei handelt es sich um Sportgeräte zum Muskelaufbau unter Einsatz des eigenen Körpergewichts. Das frei zugängliche Angebot ist für Jugendliche wie Erwachsene gleichermaßen geeignet. Es richtet sich in erster Linie an Individualsportler, die das Training im Freien gegenüber einem Sportprogramm in Hallen oder Fitnesscentern bevorzugen. Der Gemeinderat wurde am 8. Oktober 2020 über die Pläne informiert.

        Die Calisthenics-Anlage soll im Bereich zwischen Schweinsbrunnen und Otto-Hahn-Platz entstehen – und damit gut erreichbar aus beiden Stadtteilen. Mehrere Waldwege treffen an dieser Stelle aufeinander. Dadurch können Fitnessbegeisterte die Anlage gut als Ausgangs- oder Endpunkt einer Laufroute im Wald nutzen. Die Anlage wird so konstruiert, dass sie auch für Menschen mit Behinderung geeignete Elemente beinhaltet.

        Calisthenics

        Calisthenics – oder auch „Street Workout“ genannt – beinhaltet körperliche Aktivitäten, die die Bewegung, das Miteinander und die Gesundheit fördern. Ähnlich einem zentralisierten „Trimm-Dich-Pfad“ befinden sich auf den Anlagen im Freien im Wesentlichen funktionelle und vielfach einsetzbare Krafttrainingsstationen: Neben Klimmzugstangen (Reckstangen), Parallelbarren, Sprossenwänden und Hangelstrecken gibt es häufig horizontale und vertikale Leitern sowie Abwandlungen davon. Dadurch, dass die Übungen in ihrem Schwierigkeitsgrad variabel sind, ist das Training für jedes Fitnesslevel geeignet. Das vielseitige Training fördert Gleichgewichtssinn, Koordinationsfähigkeiten und Beweglichkeit. Das Verletzungsrisiko ist gering.

        Die für die Planung und Umsetzung der Anlage erforderlichen Mittel in Höhe von 82.000 Euro sollen in die Beratungen für den nächsten Doppelhaushalt mit eingebracht werden. Die Errichtung der Anlage ist für 2022 vorgesehen.

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