Heidelberg – Gemeinderat beschließt drei Bebauungspläne

        Fassade des Heidelberger Rathauses

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Bei den folgenden Bebauungsplanverfahren hat der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung am
        8. Oktober 2020 dem jeweiligen Entwurf und dem Beschluss der öffentlichen Auslegung zugestimmt. Im Anschluss werden die Unterlagen gemäß Baugesetzbuch für die Dauer eines Monats öffentlich ausgelegt. Die Termine werden im Stadtblatt bekanntgegeben.

        Boxberg: Zentrum am Boxbergring: Das Einkaufszentrum „Iduna-Center“ dient den rund 4.000 Einwohnerinnen und Einwohnern des Boxbergs seit den 1960er Jahren als Mittelpunkt und für Einkäufe in der direkten Umgebung. Zwischenzeitlich hat sich die Struktur des Einkaufszentrums gewandelt. Läden haben teilweise geschlossen und die Verkaufsflächen wurden verkleinert. Der neue Bebauungsplan soll die Grundlage dafür liefern, dass das Einkaufszentrum als zukunftsfähiges Nahversorgungs- und Dienstleistungszentrum für den Stadtteil gesichert wird. Damit soll es auch künftig den Stadtteilmittelpunkt bilden. Teil des neuen Bebauungsplanes ist es auch, künftig Wohnungen, Ferienwohnungen, Beherbergungsbetriebe und Vergnügungsstätten in den Erdgeschossen auszuschließen. In den Obergeschossen ist ausschließlich das Wohnen zulässig.

        Bahnstadt: Kopernikusquartier: Der Bebauungsplan schafft die planungsrechtlichen Grundlagen für die Entwicklung des rund vier Hektar großen Quartiers südlich des Czernyrings zwischen Grüner Meile, dem Platz am Wasserturm und der Galileistraße. Das städtebauliche Konzept für die Entwicklung des Kopernikusquartiers basiert auf der Rahmenplanung Bahnstadt und wird im Laufe des Verfahrens weiter konkretisiert. Im Geltungsbereich sind Flächen für Dienstleistungen, Läden und Wohnen vorgesehen. Mindestens 20 Prozent der Wohnbauflächen sollen als gebundener Wohnraum errichtet werden. Teil des Quartiers wird auch der neue Kopernikusplatz.

        Kirchheim: Rewe Im Franzosengewann: Zur Verbesserung und Sicherung der Nahversorgung im Nordosten von Kirchheim plant die Rewe Markt GmbH den bestehenden Markt in der Straße Im Franzosengewann durch einen Neubau auf dem aktuell brachliegenden Grundstück östlich des bestehenden Marktes zu ersetzten. Dazu wurde der Bebauungsplan neu aufgestellt. Ziel des Vorhabens ist es, die Attraktivität und Leistungsfähigkeit des Lebensmittelmarktes am Standort zu erhöhen. Im Zuge der Errichtung des Ersatzneubaus ist eine Vergrößerung der Verkaufsfläche von rund 800 auf circa 1.700 Quadratmeter beabsichtigt. Zusätzlich zum Lebensmittelmarkt ist im Bereich des Markteingangs ein Café mit Backwarenverkauf und Außensitzfläche geplant.

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