Neckargemünd – So geht Schule digital! Bundestagsabgeordneter Brandenburg besucht Max-Born-Gymnasium


        Neckargemünd / Rhein-Neckar-Kreis / Metropolregion Rhein-Neckar(pm Dr. Jens Brandenburg MdB FDP) – Der FDP-Bundestagsabgeordnete und Bildungspolitiker Dr. Jens Brandenburg besuchte im Rahmen der Bildungsoffensive „Dein Talent. Deine Zukunft.“ der FDP-Bundestagsfraktion das Max-Born-Gymnasium in Neckargemünd. Mit dem Rektor der Schule Joachim Philipp sprach er über digitalen Unterricht, Lernen in Zeiten von Corona und dessen Erwartungen an die Politik. „Wie läuft dieses Schuljahr bei Ihnen in der Corona-Pandemie?“ ist eine Frage, die der Bundestagsabgeordnete in den letzten Wochen vielen Schulleiter/innen und Lehrkräften in der Region gestellt hat. Die Antwort vom Rektor des Max-Born-Gymnasiums gehörte dabei zu den positiven Überraschungen: „Insgesamt läuft es gut“, so Philipp. Die Klassen wurden wo möglich getrennt, kleine Lerngruppen gebildet und verstärkt auf digitalen Unterricht gesetzt. Es gebe keine Maskenverweigerer, die Regeln würden von den Schüler/innen gut eingehalten und alle Lehrkräfte seien hoch motiviert, die neue Situation gemeinsam anzugehen. Auf digitalen Unterricht ist das Max-Born-Gymnasium nicht erst seit der Corona-Pandemie eingestellt. Bereits seit einigen Jahren hat die Schule zwei eigene Apps, mit der sich Lehrkräfte, Schüler/innen und Eltern informieren, austauschen und mit der Verwaltung vernetzen können. Über die Programme Moodle, Jitsi und Big Blue Button wird der Fernunterricht organisiert. Einige der Klassenräume sind seit mehreren Jahren mit Laserbeamern, White-Boards, Dokumentenkameras und Tablets für die Schüler ausgerüstet. Die Sommerferien hatte die Schule dafür genutzt, auch die restlichen Klassenräume mit Geldern aus dem „Digitalpakt Schule“ aufzurüsten. „Sie finden hier keine einzige Kreidetafel mehr“, berichtete Philipp stolz. Trotz der guten Ausstattung der Schule hatte Philipp jedoch weitere Anliegen an den Walldorfer Abgeordneten. „Wir brauchen dringend einen Systemadministrator, der sich um die Wartung der Geräte und Infrastruktur kümmert. Das können die Kollegen nicht auf Dauer leisten. Außerdem entstehen langfristig auch Kosten für Wartungen und Erneuerungen. Dafür brauchen wir mehr Unterstützung“, appellierte der Rektor. Brandenburg pflichtete ihm bei: „Es braucht professionelle IT-Kräfte an den Schulen, damit sich Lehrkräfte auf ihre pädagogischen Aufgaben konzentrieren können. Nach heftigem Widerstand bewegt sich nun auch die Bundesregierung in dieser Frage.“ Mit einem Digitalpakt 2.0 wolle seine Fraktion eine Anschlussfinanzierung für neue Geräte, Softwareupdates, Wartungsarbeiten und Fort- und Weiterbildung der Lehrkräfte sichern. Beide waren sich einig, dass Tablets und digitale Büchern in den Lernmittelkatalog aufgenommen werden sollten. „Nicht alle Eltern können sich eine digitale Ausstattung für ihre Kinder leisten. Besonders jetzt werden sie aber benötigt, um allen die gleichen Bildungschancen zu ermöglichen“, bekräftige der Bildungspolitiker. Das kommunale Engagement der Stadt Neckargemünd begrüßte er sehr, verwies aber auch auf die Verantwortung der Bundes- und Landespolitik. Zum Abschluss bedankte sich Brandenburg bei Philipp für die Einblicke. Eine mehrmonatige Schließung der Schulen dürfe sich nicht wiederholen: “Die effektive Lernzeit hat sich in der Zeit des Lockdowns halbiert, die sozialen Unterschiede sind gewachsen. Die Schulen müssen oberste Priorität haben!“

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