Worms – Ausstellung SchUM am Rhein – Vom Mittelalter in die Moderne im Jüdischen Museum im Raschi-Haus in Worms

        Foto: © SchUM-Städte e.V./Jüdisches Museum Worms

        Worms / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Eine Ausstellung der Stadt Worms mit dem Jüdischen Museum Worms in Kooperation mit dem Land Rheinland-Pfalz mit der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz (GDKE) unter Beteiligung des SchUM-Städte Speyer, Worms, Mainz e.V. Gefördert von der Stiftung „Gut.für die Region“ der Sparkasse Worms-Alzey-Ried. Anlass für die Ausstellung ist auch der Antrag auf Anerkennung der SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz als UNESCO-Welterbe, den das Land Rheinland-Pfalz im Januar 2020 bei der UNESCO eingereicht hat. Ein Kooperationsvertrag zwischen der Stadt Worms und dem Land Rheinland-Pfalz bettet die Ausstellung in das Kaiserjahr 2020 ein, als sog. Korrespondenzort der Landesausstellung. Infos zur Landesausstellung: http://www.kaiser2020.de/

        Die Ausstellung soll auf 5 Jahre zu sehen sein.

        Schin (Sch) = SchPIRA = Speyer

        Waw (U) = Warmaisa = Worms SchUM

        Mem (M) = Magenza = Mainz

        SchUM am Rhein – Vom Mittelalter in die Moderne

        Erfahren Sie alles zu den einzigartigen SchUM-Stätten Speyer, Worms und Mainz und die Bewerbung um den Status als Weltkulturerbe bei der UNESCO. Hier entstanden zwischen dem 10. und dem 13. Jh. die Grundlagen des aschkenasischen Judentums und gemeinsame Rechtssatzungen sowie richtungsweisende Ensembles, Monumente und Friedhöfe, die die Kultur und Identität des aschkenasischen Judentums über Jahrhunderte beeinflussten. https://schum-am-rhein.schumstaedte.de

        Anlässlich der Eröffnung sind zentrale Akteure der Ausstellung zusammengetreten:

        „Bei einem Welterbeantrag spielt auch die Vermittlung eine große Rolle. Die Ausstellung zeigt, welche Ideale hinter der Welterbekonvention stehen. Sie unterstreicht auch, was die SchUMStätten Speyer, Worms und Mainz einzigartig macht. Wir haben es hier mit einem Gemeindebund der jüdischen Gemeinden ab dem 11. Jahrhundert zu tun. Das Serielle der drei Gemeinden beleuchtet die Ausstellung ebenso wie die individuellen Merkmale der drei Gemeinden.“

        Dr. Stefanie Hahn, Ministerium für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur Rheinland-Pfalz,

        Stabsstelle SchUM.

        „Wir sind als Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz Partner der Ausstellung. Als Korrespondenzort ergänzt das Jüdische Museum Worms die Landesausstellung ‚Die Kaiser und die Säulen ihrer Macht‘ und bietet zugleich etwas Eigenständiges. In der Landesausstellung geht es nicht nur um die Herrscher, sondern auch um die Städte und die Bevölkerung. Die jüdischen Bürger spielten eine wichtige Rolle. Wer diese jüdische Geschichte vertiefend erfahren will, geht nach Worms.“

        Thomas Metz, Generaldirektor der Generaldirektion Kulturelles Erbe Rheinland-Pfalz.

        „Diese Ausstellung soll für alle Interessierten da sein. Man kann sich lesend, hörend, sehend einen kurzen Überblick verschaffen oder sich vertiefend annähern. Es zeigen sich zahllose neue Facetten. Und noch eines wird deutlich: Die jüdische Vergangenheit ist auch Teil deutscher Vergangenheit. Nicht einmal den Nazis ist es gelungen, diese Erinnerung an SchUM auszulöschen. Hier lebt sie fort.“

        Hans-Joachim Kosubek, Bürgermeister, Stadt Worms.

        „Das Jüdische Museum Worms, 1982 gegründet, war ein Judaica-Museum, hat Judaica und Objekte gezeigt. Durch die nun günstige Konstellation, in Zusammenarbeit mit Land, GDKE und dem SchUM e.V., konnten wir einen Wandel einleiten. Unser Alleinstellungsmerkmal ist nun die Geschichte der SchUM-Gemeinden, wir können nun als jüdisches Museum in der beeindruckenden Riege jüdischer Museen in Deutschland ganz anders bestehen.“

        Dr. Gerold Bönnen, Leiter des Raschi-Hauses/Jüdischen Museums Worms.

        „Es war eine Herausforderung und eine Freude, diese Ausstellung zu kuratieren. Begrenzter Raum, viele Themen, noch mehr Ideen und Wünsche. Der Austausch mit Teams aus anderen jüdischen Museen, u.a. in Fürth, Halberstadt und dem Centrum Judaicum in Berlin, haben geholfen, Struktur zu schaffen. Nun stellt sich SchUM wie unter einem Brennglas dar. In seinen Monumenten und auch über seine sich stetig verändernde, dadurch lebendig gehaltene Tradition. Nun lassen wir die Besucher/innen SchUM entdecken!“

        Dr. Susanne Urban, Geschäftsführung SchUM-Städte e.V.

        „Mir ist es ein Anliegen gewesen, die Gestaltung durch behutsame Inszenierungen dem Thema anzupassen. Das Besondere von SchUM erfahrbar zu machen und den einzelnen Objekten einen wertschätzenden Raum geben. Das Untergeschoss mit seinen wunderbaren historischen Kellergewölben und der Wand aus dem 12. Jahrhundert sollte geöffnet und erfahrbar werden.“

        Günter Illner, conceptdesign, Worms

        Weitere Informationen

        www.worms.de/juedisches-museum/

        https://gdke.rlp.de

        www.schumstaedte.de

        https://schum-am-rhein.schumstaedte.de

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