Landau – Bundesweiter Warntag – Landau informiert über neues, modernes und flächendeckendes Sirenennetz

        Landau / südliche Weinstraße / Metropolregion Rhein-Neckar

        Nicht erschrecken: Am Donnerstag, 10. September, 11 Uhr werden bundesweit alle Warnmittel ausgelöst. Damit findet zum ersten Mal seit 1990 wieder ein bundesweiter Warntag statt. Ziel ist es, die Bevölkerung für das Thema Warnung zu sensibilisieren und auf die Bedeutung der Risiko- und Krisenkommunikation hinzuweisen. Auch die Stadt Landau beteiligt sich am bundesweiten Warntag. Sie baut aktuell ein modernes, flächendeckendes Sirenennetz auf. Den Stand der Planungen haben OB Thomas Hirsch, Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer, dessen Stellvertreter Michael Bumb und der Leiter der städtischen Abteilung Brand- und Katastrophenschutz, Stefan Krauch, jetzt bei einem Vor-Ort-Termin in der Grundschule Wollmesheimer Höhe vorgestellt. Hier steht die erste von insgesamt 15 neuen Sirenen im Stadtgebiet.

        „Unser Ziel ist es, künftig nahezu alle Bürgerinnen und Bürger im Unglücks- oder Katastrophenfall auch per Sirenenton warnen und informieren zu können“, betont OB Hirsch. Dazu werden die Warnsirenen im Stadtgebiet Stück für Stück ersetzt – teils an den alten, teils an neuen Standorten. Die Maßnahme wird von einer Fachfirma begleitet, die ein entsprechendes Beschallungskonzept erstellt hat. Sie kostet insgesamt 160.000 Euro und soll Ende 2021 abgeschlossen sein.

        Hirsch erläutert: „Bei Bränden, bei Unfällen, bei denen Gefahrstoffe austreten, oder bei Naturkatastrophen müssen die Menschen im betroffenen Gebiet schnell informiert werden. Aktuell geschieht dies mit den Warn-Apps KATWARN und NINA, per Lautsprecher, mittels Radio-Durchsage sowie – im äußersten Notfall – durch das Auslösen des gesamten Sirenennetzes. Künftig wird es möglich sein, einzelne Sirenen im Stadtgebiet gezielt auszulösen, um ein bestimmtes Gebiet zu bewarnen“, so der Stadtchef.

        „Die Sirenen werden mit der neuesten, digitalen Alarmierungstechnik ausgestattet und haben eine höhere Reichweite als die bisherigen“, ergänzt Stadtfeuerwehrinspekteur Hargesheimer. „Wichtig: Die Sirenensignale, die ertönen, müssen bundesweit einheitlich sein, damit die Menschen ihre Bedeutung verstehen. Dabei kommt dem Warntag, der künftig jedes Jahr am zweiten Donnerstag im September stattfinden soll, eine ganz wichtige Bedeutung zu.“ In Deutschland weist ein einminütiger auf- und abschwellender Heulton auf eine akute Gefahr hin; Entwarnung gibt ein ebenfalls einminütiger Dauerton.

        Bildunterschrift:
        Der Leiter der städtischen Abteilung Brand- und Katastrophenschutz, Stefan Krauch, OB Thomas Hirsch, Stadtfeuerwehrinspekteur Dirk Hargesheimer und dessen Stellvertreter Michael Bumb (v.l.n.r.) bei der Vorstellung des neuen Sirenennetzes der Stadt Landau. (Quelle: Stadt Landau)

        Quelle: Stadt Landau in der Pfalz.

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