Heidelberg – „Genial regional“: Die gemeinsame Vermarktung von Produkten aus Heidelberg und der Region startet! Ziel: mehr Frische und kurze Transportwege, Tierwohl und Nachhaltigkeit

        Die beteiligten Akteure um Sabine Lachenicht (2.v.l.), Leiterin des Umweltamtes, und Jörg Clauer (1.v.l.), der die Interims-Geschäftsführung der GeReMO Heidelberg Rhein-Neckar GmbH übernommen hat, gaben am 4. September 2020 den Startschuss für die gemeinsame Vermarktung von nachhaltig erzeugten Produkten aus Heidelberg und der Region. Foto: Tobias Dittmer

        Heidelberg / Metropolregion Rhein-Neckar(red/ak) – Die gemeinsame Vermarktung von nachhaltig erzeugten Produkten aus Heidelberg und der Region kann starten: Rund 20 Akteure aus Landwirtschaft, Garten- und Weinbau, Lebensmittelhandwerk und Lebensmittelhandel haben dazu eine gemeinsame Organisation gegründet, die „GeReMO Heidelberg Rhein-Neckar GmbH“. GeReMO steht dabei für „Genial Regional Marketing Organisation“ – ein Hinweis darauf, dass die Gesellschaft vor allem das neue Markenprogramm „genial regional“ führen soll. Die Motivation: Nicht nur die Verbraucherinnen und Verbraucher wünschen sich mehr Frische und kurze Transportwege, Tierwohl und Nachhaltigkeit und wollen das sofort am Produkt erkennen. Auch die Akteure entlang der Wertschöpfungskette von Lebensmitteln haben erkannt, dass sie enger zusammenarbeiten müssen, um sich zu behaupten.

        „Viel Eigeninitiative und Engagement der Erzeugerinnen und Erzeuger“

        Zum Pressetermin zur Gründung der GmbH am Freitag, 4. September 2020, beim Weingut Clauer in Heidelberg-Rohrbach sagte Oberbürgermeister Prof. Dr. Eckart Würzner: „Es ist etwas Besonderes, in einer Region zu leben, in der es Lebensmittel frisch vom Feld gibt. Ich finde es bemerkenswert, dass die Akteure mit so viel Eigeninitiative und Engagement vorangehen, um das Label ,genial regional‘ aufzubauen.“

        Die Gesellschafter bieten ein breites Sortiment an landwirtschaftlichen Produkten an: von Obst und Gemüse über Honig und Wein bis hin zu Fleisch und Getreide. Auch ein Restaurant, die Alte Dorfmühle Auerbach, zählt zu den Gründungsgesellschaftern. „Toll, dass so unterschiedliche Betriebe am gleichen Strang ziehen“, betonte Jörg Clauer, der die Interims-Geschäftsführung der GmbH übernommen hat, und fügte an: „Wir sind aber noch offen für viele weitere. Schließen Sie sich uns an; zusammen sind wir stärker!“

        Partner, Unterstützer und potenzielle Abnehmer können sich beim Umweltamt der Stadt Heidelberg melden unter der E-Mail-Adresse umweltamt@heidelberg.de sowie unter Telefon 06221 58-18000.

        Die GeReMO-Akteure kommen alle aus den Regionen Heidelberg und Rhein-Neckar sowie den angrenzenden Naturräumen Bergstraße, Kraichgau und Odenwald. Die Organisation unterstützt die Mitglieds- und Partnerbetriebe dabei, hochwertige Produkte nach umwelt- und klimafreundlichen Kriterien in der Region herzustellen und zu angemessenen Preisen auf kurzen Wegen in der Region gemeinsam zu vermarkten.

        Betriebe leisten einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz

        Für Verbraucherinnen und Verbraucher sind diese Qualitätsmerkmale ab sofort gut erkennbar: Die nach den Kriterien der Gemeinschaft hergestellten Produkte werden mit dem Herkunfts- und Qualitätszeichen „genial regional“ gekennzeichnet. Dieses garantiert „echt“ regionale Produkte, die in Heidelberg und dem Rhein-Neckar-Gebiet erzeugt und verarbeitet wurden, von Betrieben, die sozialgerecht wirtschaften und einen Beitrag zu Umwelt- und Klimaschutz leisten.

        Das Umweltamt der Stadt Heidelberg hat die Initiative, die auf die ganze Region abzielt, auf den Weg gebracht: „Nach dem Motto ,Aus der Region – in die Region‘ möchten wir es Bürgerinnen und Bürgern aber auch Gästen ermöglichen, hochwertige regionale Lebensmittel einzukaufen und somit zu Klimaschutz und Nachhaltigkeit beizutragen. Gleichzeitig möchten wir unsere Landwirte, Gärtner und Winzer stärken. Sie setzen sich auf vielfältige Weise für Umweltschutz und Nachhaltigkeit ein. Und wir wollen unsere Kulturlandschaft schützen“, sagt Sabine Lachenicht, Leiterin des Umweltamtes.

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