Ludwigshafen – Digitalpakt für Schulen springt zu kurz

        Ludwigshafen / Metropolregion Rhein-Neckar.
        Hans Arndt, Landtagskandidat der Freien Wähler, wirft die Frage nach einer angemessenen Wartung schulischer Laptops auf
        „Was passiert eigentlich, wenn ein Software- oder Hardwareproblem bei einem Schullaptop auftaucht?“ Diese Frage stellt sich Hans Arndt, der für die Freien Wähler für die Landtagswahl kandidiert. Wenn die Familien und Schulen mit der Wartung der Geräte alleingelassen werden, verpuffen die Kosten der Anschaffung sehr schnell, befürchtet Arndt.

        Mehr als 1,7 Millionen Euro hat die Stadt Ludwigshafen aktuell für die Anschaffung von Schullaptops zum Verleih an Schülerinnen und Schüler ausgegeben. Diese Endgeräte sollen nun über die Schulen an bedürftige Schülerinnen und Schüler verliehen werden. „Das bedeutet für die Schulen eine erhebliche Mehrbelastung durch Bürokratie und Organisation für Verleih und anfallende Wartungen“, ist sich Hans Arndt sicher.

        Keine Gelder für Support und Wartung
        Insgesamt etwas über 241 Millionen Euro stehen für den Digitalpakt Schule über eine Gesamtlaufzeit von fünf Jahren zur Verfügung. Davon sollen 13 Millionen Euro Ludwigshafener Schulen zugutekommen. Ausgenommen von der Förderung sind laut Bildungsministerium explizit Betrieb, Wartung und IT-Support. Arndt gibt zu bedenken: „In Firmen gibt es IT-Abteilungen, die sich um die Konfiguration und Wartung aller Firmengeräte kümmern. Sie sind ausschließlich für diese Arbeiten verantwortlich. Eine solche Einrichtung gibt es an Schulen nicht und fließt auch nicht ansatzweise in die Überlegungen zur Digitalisierung mit ein.“

        Last liegt beim Lehrpersonal
        Vor Ort sind es einzelne Lehrkräfte, die an ihrer jeweiligen Schule für Computerfragen und -probleme verantwortlich sind. Sie können sich zwar bei Bedarf Hilfe anfordern, müssen sich diese Unterstützung aber mit vielen anderen Schulen teilen. Das kostet viel Zeit. Die Arbeitsstunden, die Lehrkräfte computerbedingt zusätzlich leisten, werden ihnen kaum angerechnet.

        Verantwortliche benennen
        „Ich stehe voll und ganz zur Digitalisierung der Schulen. Wir dürfen sie damit aber nicht alleinlassen. Wenn jetzt Schülerinnen und Schüler Laptops zu Hause haben, aber niemand da ist, der bei auftauchenden Problemen helfen kann, dann haben wir im Endeffekt dieselbe Benachteiligung bildungsferner Familien wie vorher“, meint Arndt. Er fordert daher die klare Benennung von Fachleuten, die jederzeit für jedermann bei Problemen erreichbar sind. Gerade auch in Fragen des Datenschutzes und der IT-Sicherheit müssen seiner Meinung nach Experten mit Rat und Tat zur Seite stehen. Arndt appelliert an die beiden SPD Landtagsabgeordneten Anke Simon und Heike Scharfenberger, ihre Devise „niemand darf zurückgelassen werden“ konsequent ernst zu nehmen.

        „Wer ‚A‘ sagt, muss auch ‚B‘ sagen“
        Arndt mahnt eindringlich an, die Digitalisierung zu Ende zu denken. Das schließt die Fragen ein, inwieweit sich Familien Internetanschlüsse leisten können, wie sie mit technischen Fragen und Problemen zurechtkommen, wer im Falle eines Falles ansprechbar ist und wie Datenschutz und Sicherheit im Netz sichergestellt werden sollen. „Wer ‚A‘ sagt, muss auch ‚B‘ sagen, sonst ist keinem geholfen“, resümiert Arndt seine Überlegungen, „sonst gehen zu viele schulische Ressourcen verloren zu Lasten elementarer Schulbildung.“

        Hans Arndt:
        https://fwrlp.de/landtagswahl-2021/hans-arndt/
        https://fwrlp.de/

        Kontakt:
        hans.arndt@fwrlp.de

        Quelle:Freien Wähler Rheinland-Pfalz.
        Foto von Hans Arndt

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